9783862162420: Update: Solidarische Wettbewerbsordnung
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Reseña del editor:

Die Implementierung wettbewerblicher Instrumente in die gesetzliche Krankenversicherung zu Beginn der 1990er Jahre bedeutete für die Krankenkassen eine tiefgreifende Zäsur. Die mit dem Gesundheitsstrukturgesetz eingeführte freie Kassenwahl machte sie endgültig zu Konkurrenten. Ein schlüssiges ordnungspolitisches Konzept, wie dieser Wettbewerb der Krankenkassen inhaltlich ausgestaltet werden soll, blieb der Gesetzgeber allerdings bis heute schuldig. Im Gegenteil: Zwar mangelt es den seither zahlreich beschlossenen Gesetzen und Verlautbarungen nicht an Wettbewerbsrhetorik, die konkreten Reformschritte blieben aber meist widersprüchlich. Für das operative Handeln benötigen Krankenkassen jedoch Planungssicherheit und zielgerichtete Gestaltungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund hat sich die DAK-Gesundheit entschlossen, die Diskussion um das Konzept der Solidarischen Wettbewerbsordnung neu zu beleben. Als große bundesweit agierende Versorgerkasse macht sie auf fehlsteuernde Anreizstrukturen im System aufmerksam und zeigt Alternativen auf. Die DAK-Gesundheit hat dazu das IGES Institut beauftragt, die Hemmnisse beim Wettbewerb um effiziente Versorgungslösungen zu identifizieren, mögliche ordnungspolitische Rahmenszenarien zu skizzieren und zu bewerten sowie auf dieser Grundlage Reformmaßgaben zu formulieren. So zeigt das Gutachten, wie selektivvertraglicher Wettbewerb der Suche und Entdeckung innovativer Lösungen dienen kann anstatt dem primären Streben nach Preisrabatten und Kosteneinsparungen. Nach gut 25 Jahren Diskussion um ein Allokationsinstrument für die Gesundheitsversorgung ist es höchste Zeit für ein Update der Solidarischen Wettbewerbsordnung., so Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Biografía del autor:

Dr. Martin Albrecht, Jahrgang 1969, seit 2007 Geschäftsführer und Leiter des Bereichs Gesundheitspolitik im IGES Institut, Berlin. Nach Abschluss des Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Trier und der Clark University in Worcester (USA) 1997 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Arbeit und Soziales an der Universität Trier und promovierte 2001. Es folgten Tätigkeiten im wissenschaftlichen Stab des Sachverständigen-rates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Wiesbaden (2001-2003), in der Geschäftsstelle der Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme (Rürup-Kommission) in Berlin (2003) und in der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main (2003-2004) sowie für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) (2003-2004). Seit 2004 ist er für das IGES Institut in Berlin tätig. Dr. Karsten Neumann, Jahrgang 1969, ist seit 2012 Geschäftsführer und Leiter des Bereichs Krankenversicherung im IGES Institut, Berlin. Nach Abschluss des Stu-diums der Geschichte, Philosophie und Germanistik und nach seiner Dissertation folgten Tätigkeiten als Berater bei der Boston Consulting Group und bei Roland Berger Strategy Consultants. Hier leitete er ab 2009 die Practice Group Payors & Politics . Zu seinen Arbeitsschwer-punkten zählen alle Fragen der Krankenversicherung sowie übergeordnete Themen wie Prävention oder Gesundheitswirtschaft. Hans-Dieter Nolting, Jahrgang 1960, ist geschäftsführender Gesellschafter der IGES Institut GmbH und leitet die Bereiche Qualität Evaluation Reporting, Arbeits-welt und Demographie sowie Markt- und Sozialforschung. Er studierte Psychologie und Philosophie in Berlin und Bordeaux und begann seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie des Bundesgesundheitsamtes (heute: Robert Koch Institut). Seit 1991 ist er für das IGES Institut tätig. Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Jahrgang 1954, ist seit Jahresbeginn 2005 Vorsitzender des Vorstandes der DAK bzw. seit dem 1. Januar 2012 der DAK-Gesundheit. Er hat seit 1998 einen Lehrauftrag an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Rebscher begann nach seinem Abitur 1973 seine berufliche Laufbahn als Offizier bei der Bundeswehr. In München studierte er an der Universität der Bundeswehr Wirtschafts- und Organisationswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie Gesundheitsökonomie und Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Medizinische Ethik. Von 1992 bis 1996 war er als stellvertretender Geschäftsführer beim Verband der Angestellten Krankenkassen e. V. (VdAK) in Siegburg tätig, anschließend wurde er Vorstandsvorsitzender des VdAK. Zum 1. Oktober 2003 wechselte er in den Vorstand der DAK. Eva Walzik, Jahrgang 1959, leitet seit 2008 das politische Büro der DAK-Gesundheit in Berlin. 1989 beendete sie ihr Studium an der Universität zu Köln als Diplom-Volkswirtin. Im gleichen Jahr startete Walzik ihre berufliche Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Später leitete sie die Geschäftsstelle des Rates in Bonn. 1992 wechselte Walzik zu den Verbänden der Ersatzkassen (VdAK/AEV) nach Siegburg, war dort stellvertretende Leiterin der Abteilung Verbandspolitik, Marktsicherung und Öffentlichkeitsarbeit und von 1999 bis 2008 Leiterin der Außenstelle der Ersatz-kassenverbände in Berlin.

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1.

Herbert Rebscher
Verlag: Medhochzwei Verlag Mai 2015 (2015)
ISBN 10: 3862162427 ISBN 13: 9783862162420
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Medhochzwei Verlag Mai 2015, 2015. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Die Implementierung wettbewerblicher Instrumente in die gesetzliche Krankenversicherung zu Beginn der 1990er Jahre bedeutete für die Krankenkassen eine tiefgreifende Zäsur. Die mit dem Gesundheitsstrukturgesetz eingeführte freie Kassenwahl machte sie endgültig zu Konkurrenten. Ein schlüssiges ordnungspolitisches Konzept, wie dieser Wettbewerb der Krankenkassen inhaltlich ausgestaltet werden soll, blieb der Gesetzgeber allerdings bis heute schuldig. Im Gegenteil: Zwar mangelt es den seither zahlreich beschlossenen Gesetzen und Verlautbarungen nicht an Wettbewerbsrhetorik, die konkreten Reformschritte blieben aber meist widersprüchlich. Für das operative Handeln benötigen Krankenkassen jedoch Planungssicherheit und zielgerichtete Gestaltungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund hat sich die DAK-Gesundheit entschlossen, die Diskussion um das Konzept der Solidarischen Wettbewerbsordnung neu zu beleben. Als große bundesweit agierende Versorgerkasse macht sie auf fehlsteuernde Anreizstrukturen im System aufmerksam und zeigt Alternativen auf. Die DAK-Gesundheit hat dazu das IGES Institut beauftragt, die Hemmnisse beim Wettbewerb um effiziente Versorgungslösungen zu identifizieren, mögliche ordnungspolitische Rahmenszenarien zu skizzieren und zu bewerten sowie auf dieser Grundlage Reformmaßgaben zu formulieren. So zeigt das Gutachten, wie selektivvertraglicher Wettbewerb der Suche und Entdeckung innovativer Lösungen dienen kann anstatt dem primären Streben nach Preisrabatten und Kosteneinsparungen. 'Nach gut 25 Jahren Diskussion um ein Allokationsinstrument für die Gesundheitsversorgung ist es höchste Zeit für ein Update der Solidarischen Wettbewerbsordnung.', so Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. 200 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783862162420

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