Unter den Augen des Himmels: Das Leben Rudolf Steiners - Softcover

Laudert, Andreas

 
9783856362805: Unter den Augen des Himmels: Das Leben Rudolf Steiners

Inhaltsangabe

Was gibt es noch zu sagen zum 100. Todestag Rudolf Steiners? Wohin kann sich der Blick richten, rückwärts historisierend, selbstzufrieden kritisch, ja blasphemisch oder hagiographisch verklärend? Andreas Laudert geht in seinem Buch über Steiner in sich, steht mit dem Standbein in der Gegenwart und erkundet mit dem Spielbein Vergangenheit und Zukunft. Als Schriftsteller und Dichter genügen ihm die historischen Aspekte nicht, langweilt ihn das Alt-Bekannte sowohl der Kritik als auch der Verehrung. Er fasst sich ein Herz und nimmt sich des Themas persönlich an. Was bleibt von Steiners Werk und Biographie, das immer noch zukünftiges, unausgeschöpftes Potential hat? Diese schöpferische Dimension des Menschen Rudolf Steiner und seines Werkes interessiert ihn, alles andere kann heute bereits Chatgpt formulieren und wiederholen. So entsteht ein Text, der im Prozesshaften bleibt und den Kern von Steiners Werk spiegelt, das Unabgeschlossene, ständig sich Erneuernde und Erweiternde, manchmal auch scheinbar Widersprüchliche. Ein inneres Gespräch.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Andreas Laudert, geb. 1969 in Bingen, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Um die Jahrtausendwende wurde er durch Stücke u.a. für die Berliner Schaubühne und das Deutsche Theater Göttingen als Dramatiker bekannt. Es folgte ein Theo­logiestudium an der Freien Hochschule der «Christengemeinschaft», das mit der Priesterweihe abschloss. Neben literarischen und essayistischen Buch­ veröffentlichungen zu Zeitthemen war er als Gastdozent tätig und publizierte u.a. in die Drei, Merkur und Süddeutsche Zeitung. Seit 2015 unterrichtet Laudert an den Waldorfschulen Berlin Prenz­ lauer Berg und Lübeck Deutsch und Ethik und entwickelt Klassenspiele für die Oberstufe. Er hat eine 14jährige Tochter und lebt in der Nähe der Ostsee.

Von der hinteren Coverseite

Was gibt es noch zu sagen zu Rudolf Steiner, hundert Jahre nach seinem Tod? Wohin soll sich der Blick richten: rückwärts historisierend, selbst­ zufrieden kritisch oder hagiographisch verklärend? Es ist die schöpferische Dimension des Menschen Rudolf Steiner und seines Werks, die interessiert, alles andere kann heute bereits ChatGPT formu­ lieren und repetieren. «Als Kind erlebte Rudolf Steiner Einsamkeit, weil er auf seine vielen Fragen keine ihn befrie­ digenden Antworten erhielt. Als reifer Mann erlebte Rudolf Steiner Einsamkeit, weil zu viele Menschen ihn mit Fragen bedrängten, auf die er Antworten geben sollte.» «Ihm gerecht werden, das heißt auch, in die ihm selber voll bewusste Ambivalenz mancher Entschlüsse mit dem eigenen, sich einfühlenden Verstand ganz hineinzugehen. Sodass sich aus Erkenntnis Verständnis entwickelt, sodass mit dem Herzen gedacht wird.»

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