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Shiva und die falschen Babas: Indische Identitäten (Picus Reportagen) - Hardcover

Steinberger, Karin

 
9783854529361: Shiva und die falschen Babas: Indische Identitäten (Picus Reportagen)

Inhaltsangabe

Indien ist verrückt, faszinierend, manchmal heuchlerisch, manchmal einfach nur grell und banal, dann wieder überfordernd tiefsinnig. Wer sich auf den Subkontinent einlässt, wird viele indische Identitäten finden, dabei Mittelalter und gleich daneben Moderne erfahren. Karin Steinberger hat miterlebt, wie sich Heilige mit der Asche Toter beschmieren, wie sich Babas als Zeichen ihres Glaubens schwere Gewichte an die Penisse hängen, wie sich Menschen millionenfach an den Ganges aufmachen, um ein paar Tropfen Unsterblichkeit zu ergattern. Sie ist mit Bauern auf ihre staubigen Felder gegangen, von denen sie nicht leben können, hat Frauen zugehört, die von schlagenden Ehemännern berichteten, und Bräuten, die von ihren Eltern verschachert worden sind. Sie hat aber auch Professoren getroffen, die für die Bildung der Frauen eintreten, und Dorfbewohner besucht, deren Leben sich durch einen Computer mit Internetanschluss grundlegend gebessert hat.
Die Indienkennerin Karin Steinberger interessieren in ihren preisgekrönten Reportagen vor allem die Alltagsgeschichten der Menschen in Indien, die jedoch immer die große Politik im Kleinen widerspiegeln.

Geschichten aus einem Land, das keinen Unterschied macht zwischen Gestern und Morgen

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Karin Steinberger, geboren 1967 in Gräfelfing bei München, studierte vor ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München Komparatistik
und Sinologie. Seit 1998 arbeitet sie für die 'Süddeutsche Zeitung', zunächst als Redakteurin in der Feuilletonbeilage 'SZ am Wochenende', dann als Reporterin des Reportage-Ressorts 'Seite 3'. Ende 1999 war sie gerade in Bangladesch, als ein Zyklon den indischen Bundesstaat Orissa zerstörte; das war die erste Begegnung, auf die zahllose andere folgten. 2003 wurde sie vom indischen Kulturrat mit dem Gisela-Bonn-Preis für ihre Indienreportagen ausgezeichnet.

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