Im 19. Jahrhundert verbreitete sich populäres Wissen über Tiere in historisch beispielloser Weise. Dabei spielten Bilder eine tragende Rolle: Von Buchillustrationen über zoologische Gärten bis zu Dioramen wurde es einem breiten Publikum möglich, sich ein Bild von Tieren zu machen, die bislang allenfalls Randerscheinungen der gestalteten Lebenswelt waren. Häufig war dieses Bild durch künstlerische Konventionen geprägt, umgekehrt erhielt die Kunst Impulse aus populärwissenschaftlichen Präsentationen. Die Beiträge zeigen, wie zwischen imperialem Anspruch, der Umwälzung der Naturkunde durch die Evolutionstheorie und ersten Bemühungen um den Tierschutz Vorstellungen der Fauna entstanden, die das Verhältnis des modernen Menschen zu Tieren prägen sollten.
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Robert Bauernfeind, geb. 1980, ist akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Augsburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der niederländischen Malerei der Frühen Neuzeit, der Populärkultur der Moderne sowie historischen Mensch-Tier-Beziehungen.
Dorothee Fischer-Kuklau, geb. 1995, ist Koordinatorin des interdisziplinären TRANSMARE-Instituts an der Universität Trier, das sich der epochenübergreifenden Erforschung des Maritimen widmet. Sie studierte »Literatur – Kunst – Medien« mit dem Schwerpunkt Kunstwissenschaft an der Universität Konstanz, dem University College Cork und der Universität Wien. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin für Kunstgeschichte an der Universität Trier. Ihre bildwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte liegen in der Frühen Neuzeit und der (Post-)Moderne, mit einem Fokus auf Mensch-Tier-Beziehungen.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Im 19. Jahrhundert verbreitete sich populäres Wissen über Tiere in historisch beispielloser Weise. Dabei spielten Bilder eine tragende Rolle: Von Buchillustrationen über zoologische Gärten bis zu Dioramen wurde es einem breiten Publikum möglich, sich ein Bild von Tieren zu machen, die bislang allenfalls Randerscheinungen der gestalteten Lebenswelt waren. Häufig war dieses Bild durch künstlerische Konventionen geprägt, umgekehrt erhielt die Kunst Impulse aus populärwissenschaftlichen Präsentationen. Die Beiträge zeigen, wie zwischen imperialem Anspruch, der Umwälzung der Naturkunde durch die Evolutionstheorie und ersten Bemühungen um den Tierschutz Vorstellungen der Fauna entstanden, die das Verhältnis des modernen Menschen zu Tieren prägen sollten. Artikel-Nr. 9783837683240
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Tierbilder der Moderne | Visuelle Kultur und zoologische Wissenspopularisierung im langen 19. Jahrhundert | Robert Bauernfeind (u. a.) | Taschenbuch | Image | 300 S. | Deutsch | 2026 | Transcript Verlag | EAN 9783837683240 | Verantwortliche Person für die EU: transcript Verlag, Gero Wierichs, Hermannstr. 26, 33602 Bielefeld, live[at]transcript-verlag[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 136336380
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