Heimat sind wir!: Mehr- und weltheimische Perspektiven in der postmigrantischen Gesellschaft (Postmigrantische Studien)

 
9783837675863: Heimat sind wir!: Mehr- und weltheimische Perspektiven in der postmigrantischen Gesellschaft (Postmigrantische Studien)

Inhaltsangabe

Der Heimatbegriff, wie er im Deutschen verstanden wird, ist eng mit nationalen Vorstellungen verbunden. Erst eine Entnationalisierung des Begriffs ermöglicht es, ihn historisch zu kontextualisieren, als Prozess zu betrachten und zu einem Alltagsphänomen zu machen. Heimat hat mit unseren Lebensgeschichten und aktuellen Lebenswirklichkeiten zu tun und lässt sich über Orte, Menschen und soziale Praktiken bestimmen. Um Heimat zu verstehen, muss man sich daher zuerst selbst erforschen. Die Beiträger*innen eröffnen durch die Begriffe »mehrheimisch« und »weltheimisch« andere Denkweisen und entwerfen eine neue Kartographie des Möglichen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Wolfgang Meixner (Prof. Dr.), geb. 1961, lehrt und forscht im Bereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck. Seine Schwerpunkte sind Unternehmen und Unternehmer*innen, Tourismus, Verkehr, wirtschaftliche Aspekte der NS-Zeit sowie Regionen.

Erol Yildiz (Prof. Dr.) lehrt im Bereich der Bildungswissenschaften an der Universität Innsbruck. Er ist Leiter des Forschungszentrums für Migration & Globalisierung in Innsbruck. Seine Schwerpunkte sind Migration, postmigrantische Studien sowie Stadt und Urbanität.

Von der hinteren Coverseite

Der Heimatbegriff, wie er im Deutschen verstanden wird, ist eng mit nationalen Vorstellungen verbunden. Erst eine Entnationalisierung des Begriffs ermöglicht es, ihn historisch zu kontextualisieren, als Prozess zu betrachten und zu einem Alltagsphänomen zu machen. Heimat hat mit unseren Lebensgeschichten und aktuellen Lebenswirklichkeiten zu tun und lässt sich über Orte, Menschen und soziale Praktiken bestimmen. Um Heimat zu verstehen, muss man sich daher zuerst selbst erforschen. Die Beiträger*innen eröffnen durch die Begriffe »mehrheimisch« und »weltheimisch« andere Denkweisen und entwerfen eine neue Kartographie des Möglichen.

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