Ausweitung der Coachingzone: Drei Versuche zur Selbstoptimierung in der Mittelschicht (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)

Simon Roloff

 
9783837668032: Ausweitung der Coachingzone: Drei Versuche zur Selbstoptimierung in der Mittelschicht (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)

Inhaltsangabe

Originalität, Flexibilität und Intensität zählen zu den entscheidenden Eigenschaften der zeitgenössischen Mittelschicht. Simon Roloff erfährt dies am eigenen Leib und erkundet Schauplätze der Einübung eines Habitus: Er wird zu seinem Traumjob gecoacht, improvisiert mit Managern und geht für die Ausschöpfung seiner inneren Ressourcen barfuß über glühende Kohlen. Durch einen innovativen Mix aus teilnehmenden Beobachtungen, autoethnografischen Analysen und lyrischen Montagen führt er seine Erlebnisse aus dem Fundus der Selbstverbesserung zu einem kritischen Paradigma der Gegenwart zusammen - und erzählt dabei eine Mikrogeschichte der Implementierung von klassenbasierten Normen am Subjekt.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Simon Roloff, geb. 1980, ist Autor und wissenschaftlicher Mitarbeiter am ICAM der Leuphana Universität Lüneburg. Er promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar und war Juniorprofessor für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Kultur- und Medientheorie, Poetologien des Wissens sowie Geschichte und Theorie der digitalen Literatur.

Von der hinteren Coverseite

Originalität, Flexibilität und Intensität zählen zu den entscheidenden Eigenschaften der zeitgenössischen Mittelschicht. Simon Roloff erfährt dies am eigenen Leib und erkundet Schauplätze der Einübung eines Habitus: Er wird zu seinem Traumjob gecoacht, improvisiert mit Managern und geht für die Ausschöpfung seiner inneren Ressourcen barfuß über glühende Kohlen. Durch einen innovativen Mix aus teilnehmenden Beobachtungen, autoethnografischen Analysen und lyrischen Montagen führt er seine Erlebnisse aus dem Fundus der Selbstverbesserung zu einem kritischen Paradigma der Gegenwart zusammen – und erzählt dabei eine Mikrogeschichte der Implementierung von klassenbasierten Normen am Subjekt.

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