Die Jugendzentrumsbewegung brachte das linksalternative Milieu in die westdeutsche »Provinz«. Mit Parolen wie »Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen« gingen in den 1970er Jahren Tausende Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitikern. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. David Templin untersucht erstmals diese westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Anknüpfend an die Jugendproteste um 1968 hatten sich zu Beginn der 1970er Jahre in vielen Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet. Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume«, ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Mit der Einrichtung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren breitete sich die politisierte Jugendkultur der Zeit in ländlich-kleinstädtischen wie in suburbanen Räumen der Bundesrepublik aus. Die Bewegung trug damit zur Konstituierung eines linksalternativen Milieus abseits der Großstädte entscheidend bei.
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David Templin, geb. 1983, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und arbeitet derzeit an einer Untersuchung zur Geschichte der Hamburger Wasserwerke und Stadtentwässerung im Nationalsozialismus.
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sehr guter Zustand, 672 S., Pappband, geb., m. OU Umfassende, sicher für etliche Jahre noch massgebliche Studie zum Thema. Neben Berlin, Hamburg und Frankfurt werden auch die Initiativen und Zentren in Bielefeld (AJZ), Bremen, Darmstadt, Hannover (UJZ Kornstraße), Mannheim etc. untersucht. Schon das Literaturverzeichnis ist beeindruckend und lädt zu weiteren Forschungen ein. Die Erfahrungen in vielen Orten der "Provinz" mit ihren Jugendzentren sind in diese Studie mit eingeflossen, darunter neben gut erforschten Orten - wie Stetten bei Stuttgart - auch bisher wenig berücksichtigte (Klein-)Städte. Mit Orts- und Personenregister. Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte Band 52 Gramm 900. Artikel-Nr. 86313
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Hardcover. Zustand: Brand New. German language. 8.90x5.98x1.81 inches. In Stock. Artikel-Nr. __3835317091
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Die Jugendzentrumsbewegung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre. David Templin untersucht die westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume«, ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Er zeigt, inwiefern selbstverwaltete Jugendzentren das linksalternative Milieu in die westdeutsche »Provinz« brachten. 672 Seiten mit 18 Abb., gebunden (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte; Band 52/Wallstein Verlag 2015). Statt EUR 46,00. Gewicht: 944 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe. Artikel-Nr. 88515
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Gebunden. Zustand: New. Artikel-Nr. 34255698
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Mit Parolen wie »Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen« gingen in den 1970er Jahren Tausende Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitikern. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. David Templin untersucht erstmals diese westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Anknüpfend an die Jugendproteste um 1968 hatten sich zu Beginn der 1970er Jahre in vielen Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet.Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume«, ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Mit der Einrichtung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren breitete sich die politisierte Jugendkultur der Zeit in ländlich-kleinstädtischen wie in suburbanen Räumen der Bundesrepublik aus. Die Bewegung trug damit zur Konstituierung eines linksalternativen Milieus abseits der Großstädte entscheidend bei.Wallstein Verlag GmbH, Geiststraße 11, 37073 Göttingen 672 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783835317093
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Die Jugendzentrumsbewegung brachte das linksalternative Milieu in die westdeutsche »Provinz«.Mit Parolen wie »Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen« gingen in den 1970er Jahren Tausende Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitikern. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. David Templin untersucht erstmals diese westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Anknüpfend an die Jugendproteste um 1968 hatten sich zu Beginn der 1970er Jahre in vielen Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet.Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume«, ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Mit der Einrichtung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren breitete sich die politisierte Jugendkultur der Zeit in ländlich-kleinstädtischen wie in suburbanen Räumen der Bundesrepublik aus. Die Bewegung trug damit zur Konstituierung eines linksalternativen Milieus abseits der Großstädte entscheidend bei. Artikel-Nr. 9783835317093
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Buch. Zustand: Neu. Freizeit ohne Kontrollen | Die Jugendzentrumsbewegung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre | David Templin | Buch | Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte | 672 S. | Deutsch | 2015 | Wallstein Verlag GmbH | EAN 9783835317093 | Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, 37073 Göttingen, info[at]wallstein-verlag[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 104675672
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Mit Parolen wie »Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen« gingen in den 1970er Jahren Tausende Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitikern. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. David Templin untersucht erstmals diese westdeutsche Jugendzentrumsbewegung der 1970er und frühen 1980er Jahre. Anknüpfend an die Jugendproteste um 1968 hatten sich zu Beginn der 1970er Jahre in vielen Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet.Der Autor nimmt die Kritik an der Jugendpflege und ihre Vorstellungen »selbstorganisierter Räume«, ihre soziale und politische Zusammensetzung sowie die regionalen und überregionalen Netzwerke in den Blick. Zugleich beleuchtet er die Reaktionen lokaler Politiker und Stadtverwaltungen und die damit verbundenen öffentlichen Auseinandersetzungen. Mit der Einrichtung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren breitete sich die politisierte Jugendkultur der Zeit in ländlich-kleinstädtischen wie in suburbanen Räumen der Bundesrepublik aus. Die Bewegung trug damit zur Konstituierung eines linksalternativen Milieus abseits der Großstädte entscheidend bei. 672 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783835317093
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