Lass leuchten! Peter Rühmkorf zwischen Aufklärung, Romantik und Volksvermögen (DLAschriften/DLAwritings (ehemals: marbacher schriften. neue folgen)) - Softcover

Jan Bürger; Stephan Opitz

 
9783835307919: Lass leuchten! Peter Rühmkorf zwischen Aufklärung, Romantik und Volksvermögen (DLAschriften/DLAwritings (ehemals: marbacher schriften. neue folgen))

Inhaltsangabe

Eine erste Bestandsaufnahme zum Werk des 2008 verstorbenen Sprachvirtuosen. Mit Zeichungen seines Freundes F. W. Bernstein. Die vollkommene Beherrschung aller lyrischen Formen, vom scheinbar einfachen Kindervers bis hin zum metrisch wie rhythmisch artistisch gebauten Einfalls- und Klangkunstwerk, schlug die Leser Peter Rühmkorfs von Anfang an in den Bann. Diesem Bann hat sich auch die Literaturwissenschaft nie entziehen können. So begann die philologische und literaturkritische Arbeit zu Rühmkorf früh und wird hier dokumentiert. Aus dem Inhalt: Claudia Stockinger: Zur Literaturgeschichte Peter Rühmkorfs Niko Hansen: Rühmkorf und Kästner Hans Edwin Friedrich: Über das Volksvermögen Fritz Weigle: Über Rühmkorfs TABU Sven Hanuschek: TABU Jan Bürger: Paradiesvogelschiß Dirk v. Petersdorff: Peter Rühmkorf und die Lied-Tradition Ulrich Holbein: Über Rühmkorf Roland Berbig, Vanessa Brandes: Der Verlagslektor Rühmkorf Gespräch über Rühmkorf mit Heinz Ludwig Arnold, F. W. Bernstein, Steffen Jacobs, Dirk v. Petersdorff, Jan Wagner; Moderation: Heinrich Detering

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Jan Bürger, geb. 1968, studierte in Hamburg, war Gründungsredakteur der Zeitschrift »Literaturen« und ist seit 2002 stellvertretender Leiter der Archiv-Abteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Marcel Lepper, geb. 1977, ist Direktor der Fondation Rilke in Sierre, Schweiz, und Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig. Veröffentlichungen u. a.: Goethe in Amerika (Mithg., 2025); Wielands Märchen (Mithg., 2025); Goethes Euphrat (2016).

Stephan Opitz, geb. 1951, Germanist und Skandinavist, Gründer und langjähriger Leiter des Nordkollegs Rendsburg; seit 2009 ist er Professor am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist einer der beiden Testamentsvollstrecker von Peter Rühmkorf. Veröffentlichung u.a.: Peter Rühmkorf. Jazz & Lyrik. Aufnahmen 1976-2006 (Hg., 2009); Marcel Reich-Ranicki, Peter Rühmkorf. Der Briefwechsel (Hg. mit Christoph Hilse, 2015).

Ulrich Raulff, geb. 1950, studierte Philosophie und Geschichte. Ab 1997 Feuilletonchef der FAZ; 2001-2004 Leitender Redakteur im Feuilleton der SZ. Seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Träger des Anna-Krüger-Preises des Wissenschaftskollegs in Berlin für wissenschaftliche Prosa (1996), des Hans-Reimer-Preises der Aby-Warburg-Stiftung (1997) und des Preises der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie »Sachbuch und Essayistik«.

Ulrich von Bülow, geb. 1963, war nach dem Studium der Germanistik als Lektor in Leipzig tätig. Seit 1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Literaturarchiv Marbach, seit 2006 ist er Leiter der Abteilung Archiv. Veröffentlichungen u. a.: Erich Kästner: Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941-1945 (Mithg., 2018); Entzweite Moderne. Zur Aktualität Joachim Ritters und seiner Schüler (Mithg., 2017); Hannah Arendt in Marbach (2015); Hans Blumenberg: Quellen, Ströme, Eisberge (Mithg. 2012).

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