Das Frauen-Bild im argentinischen Tango

 
9783833490613: Das Frauen-Bild im argentinischen Tango

Der Tango entstand am Ende des 19. Jahrhunderts als Ausdruck einer neu geformten sozialen Gruppe, die an beiden Ufern des Flusses "Río de la Plata" reflektierte. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Rolle der Frau bei der Entstehung des Tangos in einer eher männlichen Welt. So wie die Kanons (Normen) der Gesellschaft den Platz der Frau allgemein einschränken, tun sie es auch bei Kompositionen, Verfügbarkeit von Instrumenten und selbst im Tanz, obwohl die Frau dort eine herausragende Rolle spielt. Trotzdem kam die Frau, als Mutter oder Geliebte, in den Texten des Tangos zur Geltung. Von der wahren Liebe der heiligen Mutter oder von der ersehnten, unerreichbaren Liebe, die Trauer, Einsamkeit, Schutzlosigkeit und Verlassenheit lindert. Dazu kommt die ausgebeutete, naive Frau des Rotlichtmilieus und später das berechnende, verführerische Weib. Die Tangos erzählen von der verlorenen Heimat, sind von Nostalgie und Melancholie geprägt.

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