Menschenrechte Als Weltgesellschaftliche Herrschaftspraxis: Zur Konstitutionalisierung Und Demokratisierung Des Weltrechts (Studien Zur Politischen ... on Political Sociology) (German Edition)

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9783832951245: Menschenrechte Als Weltgesellschaftliche Herrschaftspraxis: Zur Konstitutionalisierung Und Demokratisierung Des Weltrechts (Studien Zur Politischen ... on Political Sociology) (German Edition)

Der Verweis auf die globale Bedeutung von Menschenrechten ist heute ein gangiges Argumentationsmuster in der internationalen Politik als auch in der volkerrechtlichen Debatte. Die Aufwertung der Menschenrechtsidee ist allerdings nicht ohne Ambivalenz, denn gerade im Kontext globaler Auseinandersetzungen wird sie allzu gerne zur hegemonialen Selbstermachtigung missbraucht. Das Buch widmet sich diesem Problem und fragt nach einer interkulturell sensiblen Begrundung und institutionellen Ausgestaltung des menschenrechtsbezogenen Volkerrechts. Es wird einerseits in rechtssoziologischer Perspektive argumentiert, dass die zunehmend transnational organisierte Menschenrechtsbewegung Ausdruck eines die Evolution des Rechts vorantreibenden Konfliktlernens ist, indem Unrechtserfahrungen in Autonomieanspruche transformiert und auf die Struktur des Rechts bezogen werden. Andererseits ist die Genese und Durchsetzung von Menschenrechten in rechtssystematischer Perspektive als eine von hegemonialen Missbrauchen bedrohte Herrschaftspraxis zu beschreiben, weshalb befurwortet wird, Menschenrechtspolitiken nicht nur zu konstitutionalisieren, sondern sie auch zu demokratisieren.

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1.

Nadja Meisterhans
Verlag: Nomos Verlagsges.MBH & Co Jun 2010 (2010)
ISBN 10: 3832951245 ISBN 13: 9783832951245
Neu Taschenbuch Anzahl: 2
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung
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Buchbeschreibung Nomos Verlagsges.MBH & Co Jun 2010, 2010. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. Neuware - Der Verweis auf die globale Bedeutung von Menschenrechten ist heute ein gängiges Argumentationsmuster in der internationalen Politik als auch in der völkerrechtlichen Debatte. Die Aufwertung der Menschenrechtsidee ist allerdings nicht ohne Ambivalenz, denn gerade im Kontext globaler Auseinandersetzungen wird sie allzu gerne zur hegemonialen Selbstermächtigung missbraucht.Das Buch widmet sich diesem Problem und fragt nach einer interkulturell sensiblen Begründung und institutionellen Ausgestaltung des menschenrechtsbezogenen Völkerrechts. Es wird einerseits in rechtssoziologischer Perspektive argumentiert, dass die zunehmend transnational organisierte Menschenrechtsbewegung Ausdruck eines die Evolution des Rechts vorantreibenden Konfliktlernens ist, indem Unrechtserfahrungen in Autonomieansprüche transformiert und auf die Struktur des Rechts bezogen werden. Andererseits ist die Genese und Durchsetzung von Menschenrechten in rechtssystematischer Perspektive als eine von hegemonialen Missbräuchen bedrohte Herrschaftspraxis zu beschreiben, weshalb befürwortet wird, Menschenrechtspolitiken nicht nur zu konstitutionalisieren, sondern sie auch zu demokratisieren. 151 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783832951245

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