Dieser Sammelband greift ein brennendes bildungs- und forschungspolitisches Thema der Fachdidaktiken auf, das bislang weitgehend vernachlässigt wurde: die Identifizierung und Förderung von sprachlichen Kompetenzen, die für erfolgreiches Lernen in jedem Fach notwendig sind. In den letzten Jahren hat sich zunehmend herausgestellt, wie sehr Sprache (und nicht nur Fachsprache) konstitutiv ist für das Lehren und Lernen in allen schulischen Fächern, von den Gesellschaftswissenschaften über die Naturwissenschaften bis hin zur Mathematik. Es geht dabei konkret um den Aufbau von fachbezogenen Verstehens- und Mitteilungsfähigkeiten, die sich offenbar nicht von alleine einstellen, sondern die explizit und systematisch in einem guten Fachunterricht vermittelt werden müssen. In diesem Band kommen Vertreterinnen und Vertreter aus vielen verschiedenen Fachdidaktiken zu Wort, die sich mit Sprache in ihrem jeweiligen Fach befassen. Darüber hinaus werden fachübergreifende Aspekte von Sprachbildung thematisiert und in diesem Zusammenhang auch grundsätzliche Überlegungen zum Charakter von Bildungssprache und zu Prinzipien bildungssprachlichen Lehrens und Lernens angestellt.
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Michael Becker-Mrotzek, geb. 1957, ist Professor für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Universität zu Köln und Direktor des Mercator-Instituts für Sprach förderung und Deutsch als Zweitsprache.Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. die Angewandte Linguistik, Sprachförderung, Schreibdidaktik sowie der Einsatz digitaler Medien in der Sprachbildung. Seit 2013 ist er Sprecher des Trägerkonsortiums der Bund-Länderinitiative „Bildung durch Sprache und Schrift – BiSS“.
Karen Schramm, Professorin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien. Forschungsinteressen: Didaktik/Methodik (mit den Schwerpunkten Curriculumforschung, Lernerautonomie, Lesen in der Fremdsprache); Unterrichtsdiskursanalyse; Qualitative Forschungsmethoden in der empirischen Fremdsprachenforschung; (Fremdsprachen-)Lehrkompetenzen.
Eike Thürmann: Vormals im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW zuständig für Curriculum- und Qualitätsentwicklung, z.Z. Lehraufträge in den Bereichen Sprachlehrforschung und Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Expertentätigkeiten für den Europarat und die Zentralstelle für das deutsche Auslandsschulwesen. Interessensschwerpunkte: Mehrsprachigkeit, Qualität des Sprachunterrichts.
Prof. Dr. phil. habil. Helmut Johannes Vollmer studierte Anglistik, Geschichte und Soziologie an den Universitäten Hamburg, Tübingen und der FU Berlin. 1969-1978 Honorarmitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin (empirisches Forschungsprojekt: Entwicklung eines Tests zur Erfassung von Englischleistungen in der Sekundarstufe I). Hochschulassistent (1977–1983) und Akademischer Rat (ab 1984) für Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehr-/Sprachlernforschung am Fachbereich Sprache, Literatur, Medien der Universität Osnabrück. Dort 1981 Promotion über „Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenfähigkeit“ (empirische Analyse von Kompetenzstrukturen in internationaler Perspektive), 1994 Habilitation (Beschreibung und Analyse von Lernersprache Deutsch/Englisch), bis 2006 Professor für Anglistik/Englische Sprachwissenschaft und Didaktik des Englischen ebenda. Gastprofessuren in Leipzig und St. Louis, USA; Forschungsaufenthalte in England und Kanada. Seine Forschungsinteressen umfassen: Zwei- und Mehrsprachigkeit, Fremdsprachenerwerb, Bilinguales Lehren und Lernen, Fremdsprachliche Kompetenzforschung, Bildungsstandards und Curriculumplanung, Sprachlich-kognitive Dimensionen in allen Fächern. Durchführung eines DFG-Projekts (2002–2006) zu Fachlernen und Sprachlichkeit. Von 2006 – 2016 Ehrenamtlicher Experte beim Europarat in Strasbourg, Sprachenpolitische Abteilung: Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Förderung europäischer Mehrsprachigkeit. Zwischen 2010 und 2020 Co-Convenor des Netzwerks 27 „Didactics – Teaching and Learning“ in der “European Educational Research Association“ (EERA). Zahlreiche Publikationen zu den genannten Forschungsgebieten; vgl. auch den Wikipedia-Eintrag „Helmut Johannes Vollmer“. 1999 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) sowie 2001 der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD); Ehrenmitglied der GFD seit 2011. Mitbegründer der Publikationsreihe „Fachdidaktische Forschungen“ (Waxmann). Maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung einer „Allgemeinen Fachdidaktik“, seit 2013 mehrsprachige Veröffentlichungen dazu (deutsch, englisch, französisch); zuletzt 2024 Monographie „General Subject Didactics. Comparative Insights into Subject Didactics as Academic Disciplines” (zusammen mit M. Rothgangel). Bis 2022 Mitglied im Editorial Board der „Zeitschrift für Fremdsprachenforschung“ (ZFF). Seit 2018 Co-Editor der englischsprachigen Zeitschrift „Research in Subject-Matter Teaching and Learning“ (RISTAL.org).
Christian Albrecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen empirische Literatur- und Mediendidaktik, ästhetische Erfahrung im Literaturunterricht sowie Filmdidaktik und-ästhetik.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Dieser Sammelband greift ein brennendes bildungs- und forschungspolitisches Thema der Fachdidaktiken auf, das bislang weitgehend vernachlässigt wurde: die Identifizierung und Förderung von sprachlichen Kompetenzen, die für erfolgreiches Lernen in jedem Fach notwendig sind. In den letzten Jahren hat sich zunehmend herausgestellt, wie sehr Sprache (und nicht nur Fachsprache) konstitutiv ist für das Lehren und Lernen in allen schulischen Fächern, von den Gesellschaftswissenschaften über die Naturwissenschaften bis hin zur Mathematik. Es geht dabei konkret um den Aufbau von fachbezogenen Verstehens- und Mitteilungsfähigkeiten, die sich offenbar nicht von alleine einstellen, sondern die explizit und systematisch in einem guten Fachunterricht vermittelt werden müssen.In diesem Band kommen Vertreterinnen und Vertreter aus vielen verschiedenen Fachdidaktiken zu Wort, die sich mit Sprache in ihrem jeweiligen Fach befassen. Darüber hinaus werden fachübergreifende Aspekte von Sprachbildung thematisiert und in diesem Zusammenhang auch grundsätzliche Überlegungen zum Charakter von Bildungssprache und zu Prinzipien bildungssprachlichen Lehrens und Lernens angestellt.Waxmann Verlag, Steinfurter Str. 555, 48159 Münster 406 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783830926597
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Dieser Sammelband greift ein brennendes bildungs- und forschungspolitisches Thema der Fachdidaktiken auf, das bislang weitgehend vernachlässigt wurde: die Identifizierung und Förderung von sprachlichen Kompetenzen, die für erfolgreiches Lernen in jedem Fach notwendig sind. In den letzten Jahren hat sich zunehmend herausgestellt, wie sehr Sprache (und nicht nur Fachsprache) konstitutiv ist für das Lehren und Lernen in allen schulischen Fächern, von den Gesellschaftswissenschaften über die Naturwissenschaften bis hin zur Mathematik. Es geht dabei konkret um den Aufbau von fachbezogenen Verstehens- und Mitteilungsfähigkeiten, die sich offenbar nicht von alleine einstellen, sondern die explizit und systematisch in einem guten Fachunterricht vermittelt werden müssen. In diesem Band kommen Vertreterinnen und Vertreter aus vielen verschiedenen Fachdidaktiken zu Wort, die sich mit Sprache in ihrem jeweiligen Fach befassen. Darüber hinaus werden fachübergreifende Aspekte von Sprachbildung thematisiert und in diesem Zusammenhang auch grundsätzliche Überlegungen zum Charakter von Bildungssprache und zu Prinzipien bildungssprachlichen Lehrens und Lernens angestellt. Artikel-Nr. 9783830926597
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