Zur Persistenz in der Performance von Hedge-Fonds. Eine empirische Untersuchung unter Beruecksichtigung klassifikationsinduzierter Probleme (Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis)

 
9783830071020: Zur Persistenz in der Performance von Hedge-Fonds. Eine empirische Untersuchung unter Beruecksichtigung klassifikationsinduzierter Probleme (Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis)

Hedge-Fonds stellen eine Anlageform dar, die, im Gegensatz zu traditionellen Investment- und Publikumsfonds, geringen bis keinen regulatorischen Anforderungen unterliegt. Aus diesem Grunde sind sie der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich, sondern nur einem wohldefinierten Anlegerkreis, bei dem sowohl hohe finanzielle Mittel als auch die Kenntnis der einzugehenden Risiken vermutet werden können. Im Gegenzug erlauben die geringen regulatorischen Anforderungen den Hedge-Fonds, nahezu alle Finanzmarktinstrumente und Handelsstrategien auszunutzen. Dadurch werden Hedge-Fonds-Manager theoretisch in die Lage versetzt, unabhängig von den Marktentwicklungen attraktive Renditen zu generieren, folglich den Investoren ihre eigenen Fähigkeiten zu signalisieren und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Gleichzeitig induzieren die Freiheiten höhere Risiken, die in extremen Marktsituationen, z.B. während Finanzmarktkrisen und Phasen knapper Liquidität, zu Überschuldung und zum Totalverlust der angelegten Kundengelder führen können. Unter anderem durch den Ausweis vergangener Leistungs­fähigkeit (Performance) versuchen Hedge-Fonds neue Anleger, und somit Mittelzuflüsse anzuziehen. Für den Investor stehen zwei (klassische) Fragen zur Auswahl von Anlageinstrumenten im Fokus. Zum einen versucht ein Investor abzuschätzen, ob die vergangene Performance eines Hedge-Fonds sich durch den Einsatz passiver Anlageinstrumente replizieren lässt. Falls dies nicht möglich ist und ein Hedge-Fonds-Manager eine positive autonome Rendite gegenüber den passiven Anlageinstrumenten erzielt, kann das Vorliegen der Manager­fähigkeit vermutet werden. Die empirischen Ergebnisse zu den Investmentfonds negieren überwiegend die Fähigkeit des Managements, eine höhere Rendite als die passiven Anlagestrategien anzubieten; nach Abzug der fälligen Verwaltungskosten verbleibt im Durchschnitt gar eine n ...

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