übernatürlich? natürlich!: Warum wir an das Unglaubliche glauben (German Edition)

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9783827425430: übernatürlich? natürlich!: Warum wir an das Unglaubliche glauben (German Edition)

Die Wissenschaft vom (Aber-)Glauben

Heutzutage trennen wir die Welt oft in eine Sphäre des Natürlichen und eine des Übernatürlichen. Unsere fünf Sinne erlauben uns, die natürliche Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch diese Sinne – das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das Fühlen und das Hören – erklären nicht unseren Sinn für das Übernatürliche. In Natürlich übernatürlich beleuchtet Bruce Hood, auf welche Weise wir Menschen das Übernatürliche begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gründe, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.

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Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist religiös oder glaubt an übernatürliche Phänomene. In den USA glauben neun von zehn Erwachsenen an Gott, und eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigte, das etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Präkognition, Geister oder die Wiedergeburt glauben. Woher rührt dieses übernatürliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In Natürlich übernatürlich gewährt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glauben an das Übernatürliche.

Aberglaube und magisches Denken sind allgegenwärtig. Viele von uns drücken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe weigerte sich, zwischen den Ballwechseln auf die weißen Linien des Platzes zu treten. Der Baseballspieler Wade Boggs bestand darauf, vor jedem Spiel der Boston Red Sox ein Hähnchen zum Abendessen zu verzehren. Präsident Barack Obama spielte am Morgen seines Siegs bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit dann an jedem weiteren Wahltag fort. Das übernatürliche Denken umfasst auch erhabenere Vorstellungen, etwa die sentimentalen Gefühle, die wir mit Fotos unserer Lieben verbinden, Trauringe und Teddybären. Auch der spirituellen Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits gehören dazu. Aber wir leben doch in einem modernen, wissenschaftlichen Zeitalter – warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?

Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Natürlichen allen Menschen gemein und taucht schon früh in der Kindheit auf. Tatsächlich ist, so Hood, dieser „Übersinn“ etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist für die Art, wie wir die Welt verstehen. Ohne ihn könnten wir gar nicht leben! Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet, zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kräfte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass Versuche, den übernatürlichen Glauben oder abergläubische Verhaltensweisen zu verbannen, Erfolg haben werden. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, eine tiefere Verbindung zwischen uns zu sehen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

From the Back Cover:

Der menschliche „Übersinn“ – die Natur des (Aber-)Glaubens und die Psychologie des Irrationalen

Die schwarze Katze von links, das vierblättrige Kleeblatt, das Horoskop in der Zeitung – glauben Sie daran? Vielleicht nur ein bisschen? Tragen Sie einen Glücksbringer mit sich? Glauben Sie an ein Jenseits? Wir trennen die Welt heute oft in eine Sphäre des Natürlichen und eine des Übernatürlichen. Unsere klassischen fünf Sinne – Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören – erlauben uns, die physische Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch sie erklären nicht unseren Sinn für das Übernatürliche, unser Gefühl, dass in unserer Welt Kräfte am Werk sind, die sich einem rationalen Zugang entziehen. In übernatürlich? natürlich! beleuchtet der Psychologe Bruce M. Hood, auf welche Weise wir Menschen das Übernatürliche empfinden und begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gründe, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.

Faszinierend ... Hoods Darstellung der Wissenschaft hinter unserem Übersinn ist kristallklar und äußerst anregend. New Scientist

Bruce M. Hoods wunderbares neues Buch ... ist ein wichtiger Beitrag zur psychologischen Literatur, der die Realität unserer so irrationalen menschlichen Natur offenbart. Science

[Hood] macht deutlich, dass der Glaube an Geister, außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie ... nicht eine Frage von Religion oder Kultur ist, sondern die normale Funktionsweise des Gehirns widerspiegelt ... Ein unterhaltsames und erhellendes Buch. Newsweek

Es wurde schon viel über Religion, Aberglaube und Glaube geschrieben, aber ein Buch wie dieses fehlte bisher ... übernatürlich? natürlich! ist eine Freude zu lesen, zutiefst clever und humorvoll und voller brillanter Einsichten und Beobachtungen. Paul Bloom, Professor für Psychologie, Yale University, Autor von „Descartes’ Baby“

übernatürlich? natürlich! ist ein Buch, das unglaublich viel Spaß macht. Aber es ist viel mehr. Zwar werden wir vielleicht bis in alle Ewigkeit an Geister, Kobolde und wohlgesonnene Gottheiten glauben, aber mit einem gesunden Maß an skeptischem wissenschaftlichen Realismus gibt es Hoffnung, dass die Vernunft gewinnen wird. Marc Hauser, Professor für Psychologie, Harvard University, Autor von „Wilde Intelligenz“

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Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist religiös oder glaubt an übernatürliche Phänomene. In den USA vertrauen neun von zehn Erwachsenen auf Gott, und einer aktuellen Gallup-Umfrage zufolge glauben etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Wahrsagungen, Geister oder die Wiedergeburt. Der Glaube an paranormale Phänomene und das Vertrauen in Horoskope und Glücksbringer ist auch in Deutschland ungebrochen. Woher rührt dieses übernatürliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In übernatürlich? natürlich! gewährt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glaubens an das Übernatürliche.

Aberglaube und magisches Denken sind allgegenwärtig. Viele von uns drücken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe trat zwischen den Ballwechseln nie auf die weißen Linien des Platzes, Präsident Barack Obama spielte am Morgen seines Sieges bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit danach an jedem weiteren Wahltag fort. Für viele Menschen ist der spirituelle Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits sehr wichtig. Andererseits leben wir doch alle in einem modernen, aufgeklärten, wissenschaftlichen Zeitalter – warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?

Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Natürlichen allen Menschen gemein und taucht schon früh in der Kindheit auf. Tatsächlich ist, so Hood, dieser „Übersinn“ etwas, mit dem wir geboren werden – ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist für die Art und Weise, wie wir die Welt verstehen. Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kräfte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern haben auch Versuche, den Glauben an das Übernatürliche oder magisches Denken aus unserem Verhalten zu verbannen, wenig Aussicht auf Erfolg. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und „heiligen“ Werte sind wesentliche Grundlagen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, tiefere Verbindungen zwischen uns zu sehen.

About the Author:

Bruce M. Hood ist Professor für Psychologie und Leiter des Bristol Cognitive Development Centre in der Abteilung für Experimentelle Psychologie der University of Bristol. Er hat an der Cambridge University, am University College London und am MIT geforscht und war Professor an der Harvard University. Hood erhielt für seine Arbeiten zur Entwicklungspsychologie und kognitiven Neurowissenschaft viele akademische Auszeichnungen (u. a. Alfred Sloan Fellowship in Neuroscience und Young Investigator Award der International Society of Infancy Researchers) und ist Mitglied der Society of American Psychological Science. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Ursprünge des Glaubens an das Übernatürliche, die Entwicklung der Verarbeitung von Gesichtern und Blicken und die allgemeine kognitive Entwicklung.

Website des Autors: http://brucemhood.wordpress.com

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Bruce M. Hood
Verlag: Spektrum Verlag (2010)
ISBN 10: 3827425433 ISBN 13: 9783827425430
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Anbieter
Versandantiquariat Dirk Buchholz
(Stadtoldendorf, Deutschland)
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Buchbeschreibung Spektrum Verlag, 2010. Hardcover, 449 Seiten. Format: 19,5*13,8. Mit Schutzumschlag. ISBN: 9783827425430. *** Originalverschweißter, neuwertiger Zustand. *** Der menschliche "Übersinn" - die Natur des (Aber-)Glaubens und die Psychologie des Irrationalen. Artikel-Nr. HL21

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