60 Jahre Kriegsende: Eine Dokumentation über die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in und um Hameln (Edition Weserbergland, Band 1) - Softcover

Bernhard Gelderblom; Wolfhard F Truchsess

 
9783827193025: 60 Jahre Kriegsende: Eine Dokumentation über die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in und um Hameln (Edition Weserbergland, Band 1)

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Inhaltsangabe

Der Historiker Bernhard Gelderblom und der Journalist Wolfhard F. Truchseß haben die Spuren, welche die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Hameln hinterließen, gesammelt. Sie haben mit Augenzeugen gesprochen und zahlreiche Dokumente und Informationen ausgewertet. Das Kriegsende in Hameln war sehr dramatisch. Es gab den Befehl, die Weserlinie, und damit auch Hameln, unter allen Umständen zu halten. Die Stadt wurde in Verteidigungsbereitschaft versetzt und zwei Tage heftig beschossen, was zahlreiche Tote und den Verlust wertvoller historischer Bausubstanz zur Folge hatte. Am 6. April 1945 nahmen amerikanische Truppen Hameln ein. Es war eine Zeit der Angst, der Hoffnung, aber auch der Freude je nachdem, wie die Menschen zur Herrschaft der Nationalsozialisten standen. Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte für einen kleinen Teil der in Deutschland Lebenden einen ganz bewusst erlebten Akt der Befreiung: Für die Menschen in den Konzentrationslagern, die Zwangsarbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokraten und Kommunisten, die politischen Gefangenen in Zuchthäusern. Für andere Menschen war es das Ende des Kriegsschreckens, das Ende der Bombenangriffe und des Lebens in den Luftschutzkellern; für sie war es das Ende Deutschlands. Sie fürchteten sich vor dem, was kommen würde. Ihren Schicksalen, gleich auf welcher Seite sie standen, wird in diesem Buch nachgegangen.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Bernhard Gelderblom (geboren 1943) war nach dem Studium der Fächer evang. Theologie, Geschichte und Politik von 1970 bis 1974 als wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen tätig. Von 1975 an hat er bis zum Ruhestand im Jahre 2006 am Einstein-Gymnasium in Hameln die Fächer Geschichte, Politik und evang. Religion unterrichtet. Historisch hat er schwerpunktmäßig zu den folgenden Themen in Hameln-Pyrmont gearbeitet: Die Geschichte der Juden, NS-Zwangsarbeit, das Zuchthaus Hameln in der NS-Zeit sowie Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg. Für Hameln hat er u. a. die 1950er Jahre sowie die Zeit des Kriegsendes erforscht. Für seine Erinnerungsarbeit erhielt er 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2009 den Obermayer German Jewish History Award. Er ist Vorsitzender des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. Weitere Informationen auf www.gelderblom-hameln.de

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