Das Buch der beiden Autoren will den Weingenuss auf unterhaltsame Art fördern. Als Weinlesebuch verbindet es Erzählungen aus eigener Probenerfahrung mit Grundbegriffen der Weinwissenschaft (Önologie) und des Weinrechts. Die Form des Dialogs wurde gewählt, um das spezifische Gewicht der behandelten Begriffe mit wissenschaftlichem Ernst und zugleich mit literarischer Leichtigkeit diskutieren und der Weinkultur damit einen doppelten Dienst erweisen zu können. Eine repräsentative Auswahl der behandelten Themen zeigt, auf welche Unterschiede in der Diskussion Wert gelegt wird: Wein wird nicht aus Weintrauben bereitet, sondern aus Weinbeeren. Für Weißwein wird Most vergoren, für Rotwein Maische. Anreicherung mit Zucker vor der Gärung erhöht den Alkoholgehalt des Weines, Zusatz von Süßreserve danach den Restzuckergehalt. Holzfässer bewirken Sekundäraromen, Stahltanks betonen die Primäraromen. Die Alte Welt orientiert sich am Terroir, die Neue Welt fragt nach der Konkurrenzfähigkeit auf dem internationalen Weinmarkt. Geruch und Geschmack werden in den neurologischen Details ihres hirnphysiologischen Zusammenwirkens erläutert. Dabei wird auch erklärt, warum Urlaubsweine daheim oft enttäuschen. Ein Kapitel ist verbreiteten Weinirrtümern gewidmet: von der Zimmertemperatur über die Kirchenfenster bis zum blinden Dom Pérignon als Champagnererfinder. Das letzte Kapitel behandelt die Steigerung vom Weinfreund über den Weinkenner zum Weinphilosophen und den kulturwissenschaftlichen Verweisungszusammenhang zwischen dem dionysischen und dem apollinischen Prinzip des Weingenusses.
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Prof. Dr. Rolf Gröschner ist emeritierter Ordinarius für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Eine Liste seiner Publikationen – unter anderem zum Weinrecht – findet sich auf der Homepage der Universität Jena. Schulze-Fielitz nennt ihn »den wohl besten Weinkenner unter den deutschen Staatsrechtslehrern«: Republik, Rechtsverhältnis, Rechtskultur, FS Gröschner 2018, S. 15, Fn. 96.
Dr. Wolfgang Mölkner ist promovierter Philosoph und pensionierter Gymnasiallehrer für Deutsch, Religion und Philosophie.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Das Buch der beiden Autoren will den Weingenuss auf unterhaltsame Art fördern. Als Weinlesebuch verbindet es Erzählungen aus eigener Probenerfahrung mit Grundbegriffen der Weinwissenschaft (Önologie) und des Weinrechts. Die Form des Dialogs wurde gewählt, um das spezifische Gewicht der behandelten Begriffe mit wissenschaftlichem Ernst und zugleich mit literarischer Leichtigkeit diskutieren und der Weinkultur damit einen doppelten Dienst erweisen zu können. Eine repräsentative Auswahl der behandelten Themen zeigt, auf welche Unterschiede in der Diskussion Wert gelegt wird: Wein wird nicht aus Weintrauben bereitet, sondern aus Weinbeeren. Für Weißwein wird Most vergoren, für Rotwein Maische. Anreicherung mit Zucker vor der Gärung erhöht den Alkoholgehalt des Weines, Zusatz von Süßreserve danach den Restzuckergehalt. Holzfässer bewirken Sekundäraromen, Stahltanks betonen die Primäraromen. Die Alte Welt orientiert sich am Terroir, die Neue Welt fragt nach der Konkurrenzfähigkeit auf dem internationalen Weinmarkt. Geruch und Geschmack werden in den neurologischen Details ihres hirnphysiologischen Zusammenwirkens erläutert. Dabei wird auch erklärt, warum Urlaubsweine daheim oft enttäuschen. Ein Kapitel ist verbreiteten Weinirrtümern gewidmet: von der Zimmertemperatur über die Kirchenfenster bis zum blinden Dom Pérignon als Champagnererfinder. Das letzte Kapitel behandelt die Steigerung vom Weinfreund über den Weinkenner zum Weinphilosophen und den kulturwissenschaftlichen Verweisungszusammenhang zwischen dem dionysischen und dem apollinischen Prinzip des Weingenusses.Königshausen & Neumann, Leistenstraße 7, 97082 Würzburg 114 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783826098390
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Das Buch der beiden Autoren will den Weingenuss auf unterhaltsame Art fördern. Als Weinlesebuch verbindet es Erzählungen aus eigener Probenerfahrung mit Grundbegriffen der Weinwissenschaft (Önologie) und des Weinrechts. Die Form des Dialogs wurde gewählt, um das spezifische Gewicht der behandelten Begriffe mit wissenschaftlichem Ernst und zugleich mit literarischer Leichtigkeit diskutieren und der Weinkultur damit einen doppelten Dienst erweisen zu können.Eine repräsentative Auswahl der behandelten Themen zeigt, auf welche Unterschiede in der Diskussion Wert gelegt wird: Wein wird nicht aus Weintrauben bereitet, sondern aus Weinbeeren. Für Weißwein wird Most vergoren, für Rotwein Maische. Anreicherung mit Zucker vor der Gärung erhöht den Alkoholgehalt des Weines, Zusatz von Süßreserve danach den Restzuckergehalt. Holzfässer bewirken Sekundäraromen, Stahltanks betonen die Primäraromen. Die Alte Welt orientiert sich am Terroir, die Neue Welt fragt nach der Konkurrenzfähigkeit auf dem internationalen Weinmarkt.Geruch und Geschmack werden in den neurologischen Details ihres hirnphysiologischen Zusammenwirkens erläutert. Dabei wird auch erklärt, warum Urlaubsweine daheim oft enttäuschen. Ein Kapitel ist verbreiteten Weinirrtümern gewidmet: von der Zimmertemperatur über die Kirchenfenster bis zum blinden Dom Pérignon als Champagnererfinder. Das letzte Kapitel behandelt die Steigerung vom Weinfreund über den Weinkenner zum Weinphilosophen und den kulturwissenschaftlichen Verweisungszusammenhang zwischen dem dionysischen und dem apollinischen Prinzip des Weingenusses. Artikel-Nr. 9783826098390
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Blindproben | Rolf Gröschner (u. a.) | Taschenbuch | 114 S. | Deutsch | 2026 | Königshausen & Neumann | EAN 9783826098390 | Verantwortliche Person für die EU: Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Königshausen & Neumann, Leistenstr. 7, 97082 Würzburg, info[at]koenigshausen-neumann[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 134663361
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