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Ein Fall für TKKG, Bd.3, Das leere Grab im Moor

Wolf, Stefan

 
9783814401034: Ein Fall für TKKG, Bd.3, Das leere Grab im Moor

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

1. Der Schatz des Scheichs

Schauriges Stöhnen weckte Tarzan.

Schlaftrunken blinzelte er in die Dunkelheit. Dann setzte er sich auf.

Durchs Fenster schien der Vollmond herein. Dick und gelb hing er am samtigen Nachthimmel. Sein Licht ergoß sich über das Schulgelände und drang in viele Winkel, reichte aber nicht bis zu Klößchens Bett.

Von dort kam das Stöhnen.

"Grrrrrr.. Uuuuuuuhhhh ... Uaaaaahhhh..."

Tarzan, jetzt vollends wach, knipste die Nachttischlampe an. Dabei fiel sein Blick auf die Uhr. Es war Viertel nach zwei; und Klößchen, sein Freund und Budenkamerad, träumte. Schreckliches schien sich in seiner Traumlandschaft abzuspielen. Offenbar wurde er gerade gevierteilt.

"O Mann!" sagte Tarzan laut. "Das ist nicht auszuhalten. He, Willi! Träum' gefälligst leise! Du bist nicht allein."

Ein heftiger Schnarcher antwortete. Das Stöhnen verstummte. Dann warf sich Willi Sauerlich, genannt Klößchen, im Bett herum.

"Was... was ... wo sind ... die Kannibalen?" Klößchens sommersprossiges Mondgesicht fuhr vom Kopfkissen hoch.

"Einer liegt unter deinem Bett und fletscht die Zähne", sagte Tarzan grinsend. "Mann, Willi! Mit 13 Jahren hat man doch nicht so kindische Träume! Von Kannibalen! Sogar im Traum dreht sich bei dir alles ums Futtern. Du standst wohl schon auf der Speisekarte, wie?"

Klößchen stieg prustend die Luft aus und wischte sich über die verschwitzte Stirn.

"Junge, da bin ich aber knapp entkommen", meinte er. "Hätte ich weiter geträumt, wäre ich wohl erwischt worden. Der Kessel war schon angeheizt. So ein dicker ..... .

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