Perry Rhodans Fernraumschiff SOL kehrt in den Mahlstrom der Sterne zurück, um der Spur der verschwundenen Erde zu folgen. Doch es gibt Mächte im Universum, denen man besser nicht die Stirn bietet - so die Warnung des Keloskers Dobrak. Perry Rhodans Flug führt ins Ungewisse ...
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Das zu Ende gehende 36. Jahrhundert hält die bislang schwersten Prüfungen für die Menschheit bereit. Das ehemals aufstrebende Solare Imperium existiert nicht mehr. Die Menschen leben verstreut an vielen Orten und überall sind sie gezwungen, sich einem gnadenlosen Kampf ums Überleben zu stellen. Ein Lichtblick in dieser Zeit der Düsternis ist, dass Perry Rhodan und Lordadmiral Atlan sich versöhnt haben. Gemeinsam fliegen sie mit der SOL zurück in den Mahlstrom der Sterne, um den Terranern zu helfen, die sie im Bann der Aphilie wissen. Doch die SOL kommt zu spät. Die Erde und ihr Mond sind längst verschwunden. Der Schlund, ein gigantischer Wirbel aus tödlicher Energie, hat die Sonne Medaillon und ihre beiden Planeten verschluckt. Perry Rhodan gibt dennoch nicht auf. Er macht sich auf die Suche nach der Erde und ihren Bewohnern. Der Unsterbliche kann nicht glauben, dass die Heimat der Menschheit zerstört sein soll. Die Reise der SOL führt ins Ungewisse, tiefer hinein in die Unendlichkeit, als Menschen jemals vorgestoßen sind
Der Rotbock warf den Kopf misstrauisch in den Nacken und sog witternd
die kalte Morgenluft ein.
Welker Kora zögerte. Aber letztlich überwand er seine Hemmungen.
Die Paralysestrahlen fällten das Tier innerhalb von Sekunden.
Der Neutrino-Ingenieur schob seine Waffe in den Gürtel zurück, ging zu dem Bock hinüber und tötete ihn mit zwei Messerstichen in den Hals.
Als er dann den Kadaver ausweidete, ließ ihn das Knacken brechender Zweige erschreckt herumfahren. Unter den blau schimmernden Bäumen stand eine korpulente, hoch gewachsene Gestalt. Zwei eisgraue Augen blickten ihn zornig an.
»Du hast soeben ein Verbrechen begangen, junger Mann. Wer einen
Rotbock schießt, muss mit einer Strafe von wenigstens einem Jahr rechnen.«
Kora wich einen Schritt zurück »Du wist ein Jahr lang in Paralyse verbringen«, fuhr die Frau ungerührt fort. »Täglich erhältst du nur eineinhalb Stunden Bewegungszeit, damit dein Organismus lebensfähig bleibt. Bei wachem Geist, aber gelähmtem Körper kannst du ausreichend über dein verwerfliches Tun nachdenken.«
Welker Kora hob abwehrend eine Hand. »Ich wusste das nicht«, beteuerte er entsetzt. »Auf Ovarons Planet gibt es so viel Wild, dass keine Tierart vom Aussterben bedroht sein kann.«
Verris Kishtans Augen verengten sich. Sie hob ihren Energiestrahler etwas höher. »Du weißt also doch Bescheid.«
»Wieso?«
»Du sagtest, dass keine Tierart vom Aussterben bedroht sein kann.
Aber genau das ist bei den Rotböcken der Fall. Tut mir Leid, Kleiner. Das
kostet dich ein Jahr.«
»Das ist - das ist verrückt. Ihr alle seid...« Kora schwieg.
Die Frau war sehr viel größer als er. Sie war noch näher gekommen und blickte ihn von oben herab forschend an. »Du bist zwar etwas kurz geraten, aber nicht hässlich«, stellte sie mit bebender Stimme fest.
Er wich weiter zurück.
»Sei nicht so dumm.« Die Frau seufzte. »Ich kann dich anzeigen. Dann verbringst du ein Jahr in Paralyse. Wir könnten aber auch...«
»Was?«, stieß Welker entgeistert hervor, als ihm die Pause zu lang dauerte.
»... heiraten!«
Krampfhaft schnappte er nach Luft. Mit hervorquellenden Augen starrte er die Walküre an. »Hei... - hei...raten?«
»Natürlich.« Sie nickte überaus ernst. »Das ist doch ganz natürlich.
Oder?«
Welker schwieg.
»Na also.« Die Frau stieß ihre Waffe in den Gürtel zurück. »Ich sehe, wir verstehen uns.«
»Der Himmel sei mir gnädig«, ächzte der Neutrino-Ingenieur. »Ich mag Frauen nicht. Bevor ich mit dir...Nein, lieber lasse ich mich für ein Jahr paralysieren.«
Verris Kishtan wurde bleich, ihr Kinn sackte nach unten. »Ich finde solche Witze
gar nicht lustig«, sagte sie enttäuscht. »Was suchst du denn sonst auf Ovarons Planet?«
Das war der Moment, in dem der Ingenieur sich herumwarf und einfach davonrannte.
»Bleib hier!«, brüllte die Frau. Sie hastete hinter ihm her. Ihr Atem ging laut und keuchend. »Stehen bleiben, verdammt!«
Welker Kora, nicht viel größer als einen Meter fünfzig, brach durch das Unterholz. Panik hatte ihn ergriffen. Mehrmals blickte er über die Schulter zurück. Aber die Frau war trotz ihrer Leibesfülle so schnell wie er.
»Ich kriege dich!«, rief sie zornig. »Wir werden es schön miteinander haben.«
»Davor bewahre mich die Hölle.«
Welker wich dornenbewehrten Pflanzen aus. Der Boden vor ihm fiel leicht ab.
»Nicht da entlang!«, schrie Verris Kishtan plötzlich. »Bleib stehen, verdammt!«
Der Ingenieur hörte nicht. In einiger Entfernung stand sein Gleiter. Er musste starten, dann gab es keine Beweise mehr gegen ihn, dann stand später Aussage gegen Aussage.
»Vorsicht!« Die Stimme der Frau überschlug sich fast. »Da ist ein Abhang!
Bleib stehen!«
Vor Welker Kora wurde der Wald lichter. Er blickte über die Schulter zurück.
»Nein!« Verris Kishtan wirbelte jetzt wild mit den Armen.
Kora rutschte aus. Unmittelbar vor ihm gähnte tatsächlich eine tiefe Schlucht. Er griff nach den Zweigen der Bäume, verfehlte sie jedoch.
Grauenhaft hallte sein Schrei im nächsten Moment von den Felswänden wider.
Verris Kishtan eilte bis an die Abbruchkante. Ihre Augen waren vor Entsetzen geweitet, als sie in die Tiefe blickte. Sie sah den Körper des Mannes, der sich immer wieder überschlug, bis er weit unter ihr verschwand.
»Das wollte ich nicht«, stammelte sie und sank zitternd ins Gras.
Verris blickte erst auf, als das jaulende Signal einer Streife erklang.
Hastig stieß sie sich vom rutschigen Boden ab und versuchte, ins Unterholz zu entkommen. Doch der rote Gleiter raste bereits heran.
»Bleiben Sie, wo Sie sind!«, rief der Pilot über Lautsprecher.
Verris Kishtan bebte. Sie sah den schäumenden Fluss tief unter sich und verspürte ein nahezu unwiderstehliches Verlangen, in die Tiefe zu springen.
Der Gleiter schwebte an den Felsen empor und verdeckte bereits den Abgrund. Eine Polizistin stieg aus. Sie trug den roten Hut und die rote Jacke eines Commanders, dazu eine hautenge schwarze Hose. Verris schwankte zwischen Neid und Hass. Die Polizistin war betörend schön.
Warum war sie nicht ebenso großzügig von der Natur bedacht worden?
»Name?«
»Verris Kishtan.«
»Tätigkeit?«
»Schlachterin.« Sie seufzte gequält. »29 Jahre alt. Wohnhaft in Hildenbrandt.«
»Was haben Sie hier draußen gesucht?«
»Ich bin auf der Flatterhahnjagd.«
»Und ich habe einen Mann in die Tiefe stürzen sehen«, erklärte der
Commander schneidend scharf. »Außerdem habe ich seine Leiche untersucht.
Dass er hier durch das Unterholz gelaufen ist, und das nicht eben langsam, ist nicht zu übersehen.«
Die Polizistin holte eine Infrarotoptik aus dem Gleiter und verfolgte den Weg des Mannes zurück. Minuten später projizierte sie die Aufnahmen auf dem Holoschirm. Verris Kishtan stand mit hängenden Schultern dabei und schwieg.
»Das ist eindeutig. Sie haben den Mann beim Wildern überrascht. Aber auf Ihren Annäherungsversuch ging er nicht ein. Sie haben ihn dennoch bedrängt und wahrscheinlich gar erpresst.«
Verris zitterte.
»Er ist vor Ihnen geflüchtet. Also haben Sie ihn verfolgt und in die Schlucht getrieben.«
»Das wollte ich nicht. Ich habe noch versucht, ihn zurückzuhalten.«
»Dennoch ist er nun tot«, stellte die Polizistin unnachsichtig fest. Sie schwang sich wieder in den Gleiter. »Die Zentralpositronik hat mitgehört.
Das Urteil wird sofort gefällt, Miss Kishtan. - Sie haben einen Mann getötet!«
»Es war ein Unglücksfall.«
»Spielt das eine Rolle?«
»Bitte ...«
»Versuchen Sie nicht, mit mir zu diskutieren«, erwiderte der Commander.
»Ich bin nur ausführendes Organ. Achtzig Prozent aller Frauen auf Ovarons Planet haben sich dafür ausgesprochen, dass eine Frau sterben muss, die den Tod eines Mannes verschuldet.«
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: 3 Mile Island, Grafenwöhr, Deutschland
Hardcover. Zustand: Wie neu. Silberner Pappband mit Hologramm-Karte am Deckel - originalverpackt. Artikel-Nr. 025569
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03811840681-G
Anzahl: 13 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03811840681-V
Anzahl: 3 verfügbar
Anbieter: Antiquariat Artemis Lorenz & Lorenz GbR, Leipzig, Deutschland
* Umfang/Format: 431 Seiten, Band 106 * Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : EUR 15.803-8118-4068-1 fester Pappeinband : EUR 15.80 Das zu Ende gehende 36. Jahrhundert hält die bislang schwersten Prüfungen für die Menschheit bereit. Das ehemals aufstrebende Solare Imperium existiert nicht mehr. Die Menschen leben verstreut an vielen Orten ? und überall sind sie gezwungen, sich einem gnadenlosen Kampf ums Uberleben zu stellen. Ein Lichtblick in dieser Zeit der Düsternis ist, dass Perry Rhodan und Lordadmiral Atlan sich versöhnt haben. Gemeinsam fliegen sie mit der SOL zurück in den Mahlstrom der Sterne, um den Terranern zu helfen, die sie im Bann der Aphilie wissen. Doch die SOL kommt zu spät. Die Erde und ihr Mond sind längst verschwunden. Der Schlund, ein gigantischer Wirbel aus tödlicher Energie, hat die Sonne Medaillon und ihre beiden Planeten verschluckt. Perry Rhodan gibt dennoch nicht auf. Er macht sich auf die Suche nach der Erde und ihren Bewohnern. Der Unsterbliche kann nicht glauben, dass die Heimat der Menschheit zerstört sein soll. Die Reise der SOL führt ins Ungewisse, tiefer hinein in die Unendlichkeit, als Menschen jemals vorgestoßen sind. gutes Exemplar, ordentlich * Verlag: Lizens Bertelsmann, der Originalausgabe Rastatt : Moewig * Bindung: gebundene Ausgabe, blaue Reihe. Artikel-Nr. L00050563
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Hardcover. Zustand: Fine. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen; Vergilbt / ausgeblichen. Perry Rhodans Fernraumschiff SOL kehrt in den Mahlstrom der Sterne zurück, um der Spur der verschwundenen Erde zu folgen. Doch es gibt Mächte im Universum, denen man besser nicht die Stirn bietet - so die Warnung des Keloskers Dobrak. Perry Rhodans Flug führt ins Ungewisse . Artikel-Nr. ff883e43-86d8-4c92-804a-acfe87242c1c
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquariat Bläschke, Darmstadt, Deutschland
Hardcover/Pappeinband. Zustand: Sehr gut. 431 S. sehr gutes Expl. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 74916
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Storisende Versandbuchhandlung, Melle, Deutschland
Zustand: sehr gut. Sprache: deutsch Hardcover , Artikel-Nr. 550373
Anzahl: 3 verfügbar
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Wir schreiben das Jahr 3582 Perry Rhodan kehrt mit dem Fernraumschiff SOL in den Mahlstrom zurück, den Ort, an dem die Erde und ihr Mond Zuflucht vor den Laren gefunden haben. Doch er kommt zu spät. Erde und Mond sind längst verschwunden; der Schlund, ein gigantischer kosmischer Wirbel, hat sie verschluckt. Perry Rhodan will Gewissheit und macht sich auf die Suche nach der Erde und ihren Bewohnern. Doch gibt es Mächte im Universum, denen man besser nicht die Stirn bietet. Die Reise der SOL führt ins Ungewisse, tiefer hinein in die Unendlichkeit als Menschen jemals vorgestoßen sind. Artikel-Nr. 9783811840683
Anzahl: 2 verfügbar
Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Perry Rhodan - Gegner im Dunkel | William Voltz | Buch | 416 S. | Deutsch | 2005 | Moewig - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe | EAN 9783811840683 | Verantwortliche Person für die EU: Pabel Moewig Verlag KG, Niederwaldstr. 23/1, 76437 Rastatt, info[at]perry-rhodan[dot]net | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 102427096
Anzahl: 1 verfügbar