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Schrecken der Hohlwelt. Perry Rhodan 22. (Perry Rhodan Silberband, Band 22) - Hardcover

Buch 22 von 176: Perry Rhodan-Silberband
 
9783811820364: Schrecken der Hohlwelt. Perry Rhodan 22. (Perry Rhodan Silberband, Band 22)

Inhaltsangabe

1985 414 Seiten 8°, 19,5 x 13,0 cm, Hardcover in Pappband, Mit montiertem Titelbild. Einband silberfarben Rastatt: Pabel Moewig Verlag,

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Aus dem Klappentext

Die künstlich geschaffene Hohlwelt im Leerraum zwischen der Milchstraße und der Andromeda- Galaxis ist die vollkommenste Falle, der Menschen jemals begegnet sind. Nie zuvor hat sich Perry Rhodan in einer auswegloseren Lage befunden als im Inneren von Horror, wie er und seine Gefährten den Planeten genannt haben. Doch welche Schrecken Horror tatsächlich bereithält, das erfahren die Gestrandeten erst, als sie mit der CREST II den Durchbruch an die Oberfläche schaffen. Die Hoffnung auf Rettung und Heimkehr schrumpft auf ein Minimum, und in der Galaxis selbst bekommen die Verantwortlichen zum erstenmal etwas von der Macht der geheimnisvollen Beherrscher Andromedas zu spüren, die durch den Vorstoß der CREST alarmiert wurden und nun gnadenlos zuschlagen...

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Es begann mit dem überraschenden Auftauchen des Haluters Icho Tolot gerade zu der Zeit, als Perry Rhodan die Suche nach dem geheimnisvollen Planeten Kahalo mit aller Intensität vorantrieb. Tolots vage Hinweise führten die CRESTII, Rhodans neues Flaggschiff, tiefer in das galaktische Zentrum hinein und zur Entdeckung des gigantischen Sonnentransmitters aus sechs blauen Riesensternen.
Von unheimlichen Kräften eingefangen, wurde die CREST 900000 Lichtjahre tief in den Leerraum zwischen den Galaxien geschleudert.
Das Twin-System, bestehend aus zwei gelben Sonnen und acht Planeten, entpuppte sich sehr rasch als eine einzige Falle für Fremde, die die Transmitterstraße nach Andromeda gegen den Willen der mysteriösen Erbauer benutzen. Von einem Wesen auf der Verbanntenwelt Quarta erhielt Perry Rhodan erste Hinweise auf diese Erbauer, die offenbar die Andromeda-Galaxis beherrschen und sich Meister der Insel" nennen.
Weitere Hinweise führten zur Entdeckung der Justierungsstation für den Twin-Sonnentransmitter. Unter größten Mühen gelang es, das Transportfeld auf das galaktische Sonnensechseck zu schalten. Der Wächter von Andromeda" jedoch, ein plötzlich auftauchender bleistiftförmiger Raumer, veränderte die Justierung im letzten Augenblick abermals. Die CREST mit ihren 2000 Mann Besatzung rematerialisierte nicht in der Milchstraße, sondern im Zentrum der - wie das Twin-System - künstlich angelegten Hohlwelt Horror, ebenfalb 900000 Lichtjahre vom Rand der Galaxis entfernt.
Nach der Erforschung des Kunstplaneten durch den Mutanten Wuriu Sengu wußte man, daß es außer dem Zentrumshohlraum drei Ebenen zwischen dem Zentrum und der eigentlichen Oberfläche gibt, jede von ihnen eine Welt für sich mit tödlichen Gefahrenfür alle Fremden. Um in den freien Weltraum zu entkommen, blieb Perry Rhodan und seinen Getreuen nichts anders übrig als zu versuchen, die Kugelschalen zwischen den einzelnen Etagen gewaltsam zu durchbrechen.
Doch bereits in der ersten, der Grün-Etage", zeigte sich, daß die Meister der Insel und deren Werkzeuge nicht gewillt waren, ihre Gefangenen entkommen zu lassen. Die Besatzung der CREST geriet unvermittelt in einen sich ständig wiederholenden Kampf zwischen den Bewohnern der Grün-Etage hinein, den Eskies und den Gurus, die mit Hilfe ihrer parapsychischen Gaben die 73. Eiszeit auslösten und dem terranischen Schiff durch Unterbindung jeglicher Kernprozesse sämtliche Energie entzogen. Nur der unbedingte Überlebenswille der Menschen
ließ sie auch dieser Falle entkommen.
Wie wenig damit aber gewonnen ist, das beweisen die weiteren Schrecken der Hohlwelt..
Sie waren zu dritt und schimmerten im intensiven Blau. Seit Äonen schwebten sie über ihrer Welt, die in dunkelrotes Licht getaucht war.
Lautlos war ihr Flug, obwohl sie riesengroß waren. Sie flogen keinen bestimmten Kurs, nur ihr Erscheinen über Kraa, der größten Stadt ihrer Welt, war regelmäßig. Hundertzwanzigmal hintereinander kamen sie einzeln, um dann zu dritt aufzutauchen.
Dann aber näherten sie sich Kraa nicht im lautlosen Schwebeflug. Im Gegenteil. Mit hoher Geschwindigkeit rasten sie heran, daß die Luftmassen um sie herum aufbrüllten und das Heulen und Brausen bis in die tiefsten Winkel der vielen Waben und Hohlräume drang.
Stunden vor ihrer Ankunft veränderte sich das Aussehen des Himmelsgewölbes; sonst in dunkler Rotglut strahlend, stand es nun in heller Lohe, als wolle es alles verbrennen. Aber die drei Blauen Herrscher konnte es nicht verbrennen - nicht einmal blenden. Sie sahen in grellster Helligkeit ebensogut wie in dunkelster Nacht. Sie sahen und erkannten, was sich in tausend Kilometer Entfernung abspielte, wie auch die Vorgänge unter ihnen.
Sie wurden nie müde zu beobachten.
Waren sie deshalb unersättlich?
Wenn über ihnen der Himmel zu brennen schien und sie zu dritt über der Stadt auftauchten, dann verlangten sie ihre Opfer, die ihnen von zitternden Kreaturen dargeboten wurden.
Sie dankten nie für die Gaben.
Sie nahmen sie an und verschwanden mit ihnen.
Wußten sie um die entsetzliche Angst der Wesen unter ihnen?
Wußten sie, wie furchtbar sie aussahen, wenn über ihnen das Gewölbe in lohender Glut stand und sie in einem Blau schimmerten, das die Augen schmerzen ließ?
Man konnte den Blauen Herrschern nicht ansehen, ob sie überhaupt Empfindungen besaßen. Nie veränderten sie ihr Aussehen. Die Zeit ging spurlos an ihnen vorüber. Sie schienen aus der Ewigkeit gekommen zu sein, um ewig zu leben.
Generationen hatten die Herrscher beobachtet, und schon die Urväter hatten gelernt, sich vor ihnen zu fürchten. Sie gaben ihre Geheimnisse nicht preis. Und sie wurden in den Herzen derjenigen, die sich unterdrückt fühlten, zu Göttern.
War es nicht allein Göttern möglich, das dunkle Rot des Himmelsgewölbes zu lohender Rotglut zu verändern? Sie schwiegen sich aus.
Man hätte sie für stumm halten können, wenn sie nicht ab und zu mit Stentorstimme, dicht über der Stadt schwebend, hinabgerufen hätten: Stellt die Opfer bereit!"
Sie hatten sich keine Namen gegeben, trotzdem wußte jeder, mit wem er in Verbindung stand und wer ihm Nachrichten übermittelte.
Ununterbrochen standen sie miteinander in Verbindung. Die drei Herrscher waren aufeinander so gut eingespielt, daß es niemals Mißverständnisse gab.
Plötzlich horchten alle drei auf. Sie empfingen eine Mitteilung, die von außen kam. Sie war einmalig in ihrem Inhalt. Aber die Nachricht traf sie nicht unvorbereitet.
Sie begriffen, daß die Stunde ihrer großen Aufgabe nahte.
Langsam setzten sie sich in Bewegung.
Perry Rhodan, der in der Zentrale der CRESTII die Vorbereitungen für die bevorstehende Aktion mitverfolgte, ließ die vergangenen Tage in seinen Gedanken nochmals aufleben.
Vor zehn Tagen war das terranische Flaggschiff auf einem Hochplateau der Grün-Etage von Horror gelandet, die ihren Namen dem überall herrschenden grünen Licht verdankte. Diese zehn Tage hatten in erster Linie dazu gedient, der Besatzung eine dringend notwendige Erholungspause zu verschaffen. Gleichzeitig war die CREST generalüberholt und instand gesetzt worden. Die Gurus hatten sich nicht mehr blicken lassen. Ständig waren Beobachtungssonden unterwegs gewesen, um die Umgebung zu überwachen. Vor allem aber wollte man wissen, ob die Polarschächte inzwischen benutzbar oder noch immer von einem Schutzschirm verschlossen waren. Was die Sonden zeigten, war ernüchternd.

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