Digitale Demokratie: Willensbildung und Partizipation per Internet - Softcover

Siedschlag, Alexander; Rogg, Arne; Welzel, Carolin

 
9783810034328: Digitale Demokratie: Willensbildung und Partizipation per Internet

Inhaltsangabe

Der Band führt allgemein verständlich in die Chancen und Herausforderungen internetgestützter "digitaler Demokratie" ein. Er bringt Beispiele aus den USA und aus Deutschland. Ein Glossar und eine Auswahlbibliographie runden das Werk ab, das sich nicht ausschließlich an Fachwissenschaftler, sondern vor allem an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Multiplikatoren wendet.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Dr. habil. Alexander Siedschlag, Privatdozent für Politikwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecher der Ad-hoc-Gruppe "Internet und Politik" in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft;
Arne Rogg, M.A., Koordinator der Arbeitsgruppe "E-Demokratie" im Netzwerk Neue Medien und stellvertretender Sprecher der Ad-hoc-Gruppe "Internet und Politik" in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft;
Carolin Welzel, M.A., Leiterin der Redaktion und der Forschungsabteilung von politik-digital.de

Von der hinteren Coverseite

Wie wirkt sich das Internet auf die politische Mitwirkung der Bürgerschaft aus? Die Neuen Medien eröffnen der Bürgerbeteiligung sowie der Willensbildung vielfältige neuartige Möglichkeiten. Damit sind aber auch zahlreiche Herausforderungen verbunden, sowohl in Bezug auf Technik und Kommunikationsprozesse als auch darüber hinaus. Die Frage nach der guten Ordnung und den Instrumenten, die zu ihrer nachhaltigen Verwirklichung nötig sind, stellt sich auf dem Gebiet der digitalen Demokratie neu. Außerdem setzt die demokratische Nutzung der digitalen Chancen bestimmtes politisches und bürgerliches Verantwortungsbewusstsein voraus. In dem Band werden die Möglichkeiten, aber auch Risiken, die digitale Demokratie mit sich bringt, anhand einschlägiger Beispiele aus den USA und aus Deutschland erläutert und diskutiert.

Aus dem Klappentext

Wie wirkt sich das Internet auf die politische Mitwirkung der Bürgerschaft aus? Die Neuen Medien eröffnen der Bürgerbeteiligung sowie der Willensbildung vielfältige neuartige Möglichkeiten. Damit sind aber auch zahlreiche Herausforderungen verbunden, sowohl in Bezug auf Technik und Kommunikationsprozesse als auch darüber hinaus.

Die Frage nach der guten Ordnung und den Instrumenten, die zu ihrer nachhaltigen Verwirklichung nötig sind, stellt sich auf dem Gebiet der digitalen Demokratie neu. Außerdem setzt die demokratische Nutzung der digitalen Chancen bestimmtes politisches und bürgerliches Verantwortungsbewusstsein voraus.

In dem Band werden die Möglichkeiten, aber auch Risiken, die digitale Demokratie mit sich bringt, anhand einschlägiger Beispiele aus den USA, Großbritannien und Deutschland erläutert und diskutiert.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

Wie wirkt sich das Internet auf die politische Beteiligung der Bürgerschaft aus? Angesichts der in Deutschland wachsenden Bedeutung von virtuellen Parteizentralen, digitalen Informationsportalen für Politik und Online-Kampagnen - vor allem im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2002 - ist das alles andere als eine abstrakte akademische Frage. In diesem Band werden die Möglichkeiten aber auch Risiken, die digitale Demokratie mit sich bringt, anhand einschlägiger Beispiele aus den USA, Großbritannien und Deutschland erläutert und diskutiert. Ein Glossar, eine Linksammlung und weiterführende Literaturhinweise runden das Werk ab, das sich neben Interessenten aus Wissenschaft und Studium vor allem auch an Multiplikatoren sowie an aufgeschlossene Bürgerinnen und Bürger wendet.

Das Buch stammt aus einem gemeinsamen Guss, gleichwohl unterscheidet sich die inhaltliche Hauptverantwortung von Kapitel zu Kapitel. Für die Einleitung zeichnet Alexander Siedschlag verantwortlich, ebenso wie für das Kapitel "Individuelle Online-Nutzung im politischen Kontext". Arne Rogg hat sich um die Kapitel "Digitaler Präsidentialismus und digitaler Parlamentarismus", "Online-Partizipation und die großen deutschen Parteien" sowie "Digitale Spaltung der Gesellschaft" gekümmert. Carolin Welzel ist die Abdeckung der ganz besonders aktuellen Themen "Politisches Customer Relationship Management'", "Online-Wahlkämpfe" und "Internetgetriebene Initiativen" zu verdanken. Die Endredaktion lag bei Alexander Siedschlag.

Der Band ist zugleich eine Publikation der Ad-hoc-Gruppe "Internet und Politik" in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der die Autorin und die Autoren angehören und in deren Rahmen sie sich zu diesem gemeinsamen Projekt zusammengefunden haben. Er unterstreicht auch die Maxime der Ad-hoc-Gruppe "Internet und Politik", praxisrelevante Politikwissenschaft zu betreiben und bei allem analytischen Anspruch die Tätigkeit für die politische Bildung sowie die Auseinandersetzung mit normativen Fragestellungen nicht zu scheuen.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.