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Pädagogische Generationsbeziehungen: Jugendliche im Spannungsfeld von Schule und Familie (Studien zur Schul- und Bildungsforschung, 15, Band 15) - Softcover

Kramer, Rolf-Torsten

 
9783810032942: Pädagogische Generationsbeziehungen: Jugendliche im Spannungsfeld von Schule und Familie (Studien zur Schul- und Bildungsforschung, 15, Band 15)

Inhaltsangabe

Der vorliegende Band "Pädagogische Generationsbeziehungen - Jugendliche im Spannungsfeld von Familie und Schule" geht auf eine Tagung zurück, die vom "Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung" der "Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg" am 12. und 13. Juli 2000 in der Leucorea (Lutherstadt Wittenberg) durchgeführt wurde. Das Ziel der Tagung war es, die ,neue' Fülle an Thesen und Beiträgen zur Generations­ thematik aus verschiedenen Disziplinen zu sichten, im direkten Diskurs zu bündeln und dabei systematisch auf das Spannungsfeld von Familie und Schule zu beziehen. Dabei ging es auch um eine kritische Prüfung der teil­ weise sehr weitreichenden Thesen zum Wandel in den Verhältnissen und Beziehungen zwischen den Generationen. Gefragt wurde etwa, welche Ver­ änderungen lassen sich in der Familie und den Eltern-Kind-Beziehungen feststellen und welche Konsequenzen resultieren daraus für die Schule; bzw. umgekehrt, welche Veränderungen lassen sich für die Schule und die Lehrer­ Schüler-Beziehungen sichern und welche Konsequenzen ergeben sich daraus rur die Familie. Im Verlauf der Tagung wurde zunehmend deutlich, dass zwischen der Vielfalt und Reichweite der Thesen zum Wandel der Generati­ onsbeziehungen und konkreten empirischen Studien ein Missverhältnis zu verzeichnen ist. Eine Diskussion der Aussagen und Generationsansätze ging deshalb mit einer kritischen Einschätzung von Forschungslücken und -konzepten einher. Die folgenden Beiträge des Bandes entsprechen im Wesentlichen den gehaltenen Vorträgen der Tagung und deren Reihenfolge spiegelt die Struk­ tur der thematischen Auseinandersetzung in Wittenberg wider. In einem ersten Block kommen Vertreter verschiedener theoretischer bzw.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Von der hinteren Coverseite

Vorherrschende Thesen bescheinigen den Generationsbeziehungen einen grundlegenden Wandel: die Autorität Erwachsener verblasse, Erwachsene seien keine Vorbilder mehr, das Kompetenz- und Machtgefälle verschiebe sich zugunsten der Jüngeren - ja die Generationsdifferenz verschwinde und damit die Grundlage von Erziehung.
An deren Stelle trete "Selbstsozialisation".
Diese weit ausgreifenden Thesen werden im vorliegenden Band aus verschiedenen Positionen einer kritischen Sichtung unterzogen und Schule und Familie diskutiert. Es wird danach gefragt, welcher Stellenwert dem Begriff "Pädagogische Generationsbeziehungen" für die Erziehungswissenschaft zukommen kann und welche Konsequenzen aus dem Spannungsfeld von Schule und Familie mit Blick auf die Individuationsprozesse der Kinder und Jugendlichen zu ziehen sind.

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