Der Humanismus heute und morgen Der Begriff «Humanismus» steht in der abendländischen Geschichte für so unterschiedliche Bewegungen wie etwa den Renaissance-Humanismus, den christlichen Humanismus, den Neuhumanismus oder den existentialistischen Humanismus. Angesichts dieser Deutungsvielfalt stellt sich die Frage, ob sich ein Kernbestand an humanistischen Werten ausmachen lässt, der als Anknüpfungspunkt für die Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen sowie als Orientierung für die Neuordnung des Wissens dienen könnte. Ist der Humanismus der Vergangenheit zu überantworten, oder besteht die Möglichkeit, ihn zeit- und sachgemäß zu rekonstruieren und in die aktuellen anthropologischen, moralischen und naturwissenschaftlichen Debatten einzubringen? Wie muss der Humanismus verstanden werden, will man den gegenwärtigen Wissensstand um das sogenannte «Humanum» in den Wissenschaften nicht ignorieren? Im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums an der Universität Fribourg stellten sich zahlreiche Forscherinnen und Forscher einigen der Herausforderungen, die gegenwärtig im Brennpunkt des Interesses stehen: Lässt sich ein gehaltvoller Begriff der Menschenwürde vor dem Hintergrund naturalistischer Deutungen des Menschen verteidigen? Kann die Sonderstellung des Menschen gegenüber anderen Lebewesen angesichts des Vorwurfs willkürlicher Selbstprivilegierung noch aufrechterhalten werden? Ist die universale Geltung der Menschenrechte mit der Vielfalt verschiedener Kulturen vereinbar? Hat der Humanismus auch in Zukunft eine Chance, oder werden der Mensch und das «Humanum» überwunden, wie dies neuere Bewegungen prognostizieren? Der Band versammelt dreizehn Hauptbeiträge des Symposiums, die jeweils in einem ausführlichen Kommentar kritisch diskutiert werden. Das Buch erscheint in Kooperation mit dem Verlag Academic Press Fribourg.
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Die Herausgeber: Adrian Holderegger, geb. 1945, ist Professor für Moraltheologie und Ethik an der Universität Fribourg. Siegfried Weichlein, geb. 1960, ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Simone Zurbuchen, geb. 1960, ist Professorin für Ethik und Menschenrechte an der Universität Fribourg.
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Gr.-8°, Brosch. 502 S., mit 3 Farb- u.2 s/w-Abb. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Der Begriff «Humanismus» steht in der abendländischen Geschichte für so unterschiedliche Bewegungen wie etwa den Renaissance-Humanismus, den christlichen Humanismus, den Neuhumanismus oder den existentialistischen Humanismus. Angesichts dieser Deutungsvielfalt stellt sich die Frage, ob sich ein Kernbestand an humanistischen Werten ausmachen lässt, der als Anknüpfungspunkt für die Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen sowie als Orientierung für die Neuordnung des Wissens dienen könnte. Ist der Humanismus der Vergangenheit zu überantworten, oder besteht die Möglichkeit, ihn zeit- und sachgemäß zu rekonstruieren und in die aktuellen anthropologischen, moralischen und naturwissenschaftlichen Debatten einzubringen? Wie muss der Humanismus verstanden werden, will man den gegenwärtigen Wissensstand um das sogenannte «Humanum» in den Wissenschaften nicht ignorieren? Im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums an der Universität Fribourg stellten sich zahlreiche Forscherinnen und Forscher einigen der Herausforderungen, die gegenwärtig im Brennpunkt des Interesses stehen: Lässt sich ein gehaltvoller Begriff der Menschenwürde vor dem Hintergrund naturalistischer Deutungen des Menschen verteidigen? Kann die Sonderstellung des Menschen gegenüber anderen Lebewesen angesichts des Vorwurfs willkürlicher Selbstprivilegierung noch aufrechterhalten werden? Ist die universale Geltung der Menschenrechte mit der Vielfalt verschiedener Kulturen vereinbar? Hat der Humanismus auch in Zukunft eine Chance, oder werden der Mensch und das «Humanum» überwunden, wie dies neuere Bewegungen prognostizieren? Der Band versammelt dreizehn Hauptbeiträge des Symposiums, die jeweils in einem ausführlichen Kommentar kritisch diskutiert werden. ISBN: 9783796527135 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 835. Artikel-Nr. 15642
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Der Humanismus heute und morgen Der Begriff 'Humanismus' steht in der abendländischen Geschichte für so unterschiedliche Bewegungen wie etwa den Renaissance-Humanismus, den christlichen Humanismus, den Neuhumanismus oder den existentialistischen Humanismus. Angesichts dieser Deutungsvielfalt stellt sich die Frage, ob sich ein Kernbestand an humanistischen Werten ausmachen lässt, die als Anknüpfungspunkt für die Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen sowie als Orientierung für die Neuordnung des Wissens dienen könnten. Ist der Humanismus der Vergangenheit zu überantworten oder besteht die Möglichkeit, ihn zeit- und sachgemäß zu rekonstruieren und in die aktuellen anthropologischen, moralischen und naturwissenschaftlichen Debatten einzubringen Wie muss der Humanismus verstanden werden, will man den gegenwärtigen Wissensstand um das sogenannte 'Humanum' in den Wissenschaften nicht ignorieren Im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums an der Universität Fribourg im Dezember 2009 stellten sich zahlreiche Forscherinnen und Forscher einigen der Herausforderungen, die gegenwärtig im Brennpunkt des Interesses stehen: Lässt sich ein gehaltvoller Begriff der Menschenwürde gegenüber naturalistischen Deutungen des Menschen verteidigen Kann die Sonderstellung des Menschen gegenüber anderen Lebewesen angesichts des Vorwurfs willkürlicher Selbstprivilegierung noch aufrechterhalten werden Ist die universale Geltung der Menschenrechte mit der Vielfalt verschiedener Kulturen vereinbar Hat der Humanismus auch in Zukunft eine Chance, oder werden der Mensch und das 'Humanum' überwunden, wie dies neuere Bewegungen prognostizieren Der Sammelband umfasst die dreizehn Hauptbeiträge des Symposiums (u.a. von Julian Nida-Rümelin, Michael Pauen, Dieter Birnbacher, Georg Lohmann und Jörn Rüsen), die jeweils in einem ausführlichen Kommentar kritisch diskutiert werden. Artikel-Nr. 9783796527135
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Kartoniert / Broschiert. Zustand: New. Der Humanismus heute und morgen Der Begriff Humanismus steht in der abendlaendischen Geschichte fuer so unterschiedliche Bewegungen wie etwa den Renaissance-Humanismus, den christlichen Humanismus, den Neuhumanismus oder den existentialistischen Humanismus. Artikel-Nr. 5316099
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Humanismus | Sein kritisches Potential für Gegenwart und Zukunft | Adrian Holderegger | Taschenbuch | 502 S. | Deutsch | 2011 | Verlag Schwabe AG | EAN 9783796527135 | Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, 49078 Osnabrück, mail[at]preigu[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 107117941
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