Eher Sklaven als Arbeiter sind die Knaben, welche im Mailand des 19.Jh. als 'spazzacamino' in die Kamine steigen müssen. Giorgios Vater ahnt, was seinen Sohn erwartet, doch die Armut lässt ihm keine Wahl. Der Junge muss dahin. In Locarno sammelt der Mann mit der Narbe die Buben aus den Tessiner Bergdörfern und bringt sie in die Großstadt. Neben Not und Krankheit drohen jetzt auch Bandenkriege unter Gleichaltrigen und Hetzjagden der Polizei. Doch Giorgio erlebt auch Freundschaft und die Solidarität im Geheimbund der Schwarzen Brüder. Lisa Tetzner ging von einer alten Zeitungsnotiz aus und begann zu recherchieren. Hannes Binder folgt diesem Ansatz, indem er in jahrelanger Arbeit im Tessin und in Mailand vor Ort skizzierte und für die Figuren historisches Material nutzte. Das Resultat ist kein illustrierter Klassiker, sondern ein in Bildern erzählter Roman.
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Hardcover. Zustand: Wie neu. 6., Auflage 2010. ---. nein. Artikel-Nr. 203876
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Hardcover. Zustand: gut. 2. Aufl. Illustrierter folienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und schwarzen Vorsätzen. Einband und Ecken berieben, der Hinderdeckel mit einem Knick (s. Fotos), die Schnitte nachgedunkelt, der Fußschnitt auch leicht berieben, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Eher Sklaven als Arbeiter sind die Knaben, welche im Mailand des 19. Jahrhunderts als "spazzacamino" in die Kamine steigen müssen. Giorgios Vater ahnt, was seinen Sohn erwartet, doch die Armut lässt ihm keine Wahl. Der Junge muss dahin. In Locarno sammelt der Mann mit der Narbe die Buben aus den Tessiner Bergdörfern und bringt sie in die Großstadt. Neben Not und Krankheit drohen jetzt auch Bandenkriege unter Gleichaltrigen und Hetzjagden der Polizei. Doch Giorgio erlebt auch Freundschaft und die Solidarität im Geheimbund der Schwarzen Brüder. Lisa Tetzner ging von einer alten Zeitungsnotiz aus und begann zu recherchieren. Hannes Binder folgt diesem Ansatz, indem er in jahrelanger Arbeit im Tessin und in Mailand vor Ort skizzierte und für die Figuren historisches Material nutzte. Das Resultat ist kein illustrierter Klassiker, sondern ein in Bildern erzählter Roman." (Verlagstext) Die schwarzen Brüder ist ein Jugendbuch der deutschen Schriftstellerin Lisa Tetzner und ihres Mannes Kurt Held. Das Buch erschien in zwei Bänden 1940/1941 und erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte des kleinen Giorgio aus Sonogno im Verzascatal im Kanton Tessin in der Schweiz, der als Kaminfegerjunge eingesetzt worden war. Lisa Tetzner hatte in alten Chroniken von dem Schicksal solcher kleiner Jungen aus dem Verzascatal und anderen Tälern des Tessins gelesen, die wegen ihrer geringen Größe als Kaminfegerbuben (ital. Spazzacamini) in Mailand eingesetzt wurden. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden diese Buben aus wirtschaftlicher Not zu diesem Einsatz nach Norditalien verkauft. Viele kamen bei der gefährlichen Arbeit ums Leben. Der Jugendroman wurde von Lisa Tetzner zwar begonnen, aber von ihrem Mann Kurt Held (eigentlich Kurt Kläber) zu Ende geschrieben. Weil er als politischer Flüchtling in der Schweiz nicht publizieren durfte, wurde das Buch unter dem Namen seiner Frau veröffentlicht. Es war damit das erste Jugendbuch Kurt Kläbers, der später unter dem Namen Kurt Held Die rote Zora und ihre Bande veröffentlichte. Lisa Tetzner (* 10. November 1894 in Zittau; gestorben 2. Juli 1963 in Carona) war eine deutsch-schweizerische Kinderbuchautorin und Märchenerzählerin, die 1933 zusammen mit ihrem Mann Kurt Kläber Deutschland wegen Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen musste. Sie wurde 1938 ausgebürgert und erwarb 1948 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Hannes Binder (* 7. Oktober 1947 in Zürich) ist ein Schweizer Comiczeichner, Illustrator und Maler. Er lebt in der Stadt Zürich und im Kanton Tessin. Binder wuchs in Zürich auf und studierte an der Kunstgewerbeschule Zürich. Von 1968 bis 1971 war er als Grafiker in Mailand und von 1975 bis 1978 als Illustrator und Layouter in Hamburg tätig. Danach arbeitete er als freischaffender Grafiker für zahlreiche Printmedien und Buchverlage, vornehmlich mit der für ihn typischen Schabkarton-Technik. Mit Der Chinese (1988), nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Glauser, schrieb und illustrierte er seinen ersten schweizerischen Krimi-Comic. Daraufhin folgten die Adaptionen der beiden Glauser-Krimis Krock & Co. (1990) und Knarrende Schuhe (1992). In Wachtmeister Studer im Tessin (1996) übernahm er die Romanfigur des Wachtmeister Studer, kreierte aber darauf basierend eine neue Erzählung. In Glausers Fieber (1999) liess er den Schriftsteller Glauser seinen eigenen Roman Die Fieberkurve schreiben. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 142, (2) pages. Groß 8° (175 x 245mm). Artikel-Nr. BN35070
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