Gegenstand der Nikomachischen Ethik (ca. 335-323 v. Chr.) ist das ›tätige Leben‹ des Menschen (als einem aus Leib und Seele zusammengesetzten Ganzen): Gerechtigkeit, Tapferkeit und andere Tugenden in allem Handeln mit dem Ziel zu verwirklichen, ein Höchstmaß an Glückseligkeit zu erlangen. Die Ethiken des Aristoteles bilden die ersten grundlegenden und umfassenden Analysen zur Philosophie der Praxis. Für die 4. Auflage ist der Text der Übersetzung von Rolfes durchgesehen und im Wesentlichen unverändert übernommen worden. Beigegeben sind Einleitung, Anmerkungen, Register und Literaturhinweise von G. Bien.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Aristoteles wird 384 v. Chr. in Stagira (Thrakien) geboren und tritt mit 17 Jahren in die Akademie Platons in Athen ein. In den 20 Jahren, die er an der Seite Platons bleibt, entwickelt er immer stärker eigenständige Positionen, die von denen seines Lehrmeisters abweichen. Es folgt eine Zeit der Trennung von der Akademie, in der Aristoteles eine Familie gründet und für 8 Jahre der Erzieher des jungen Alexander des Großen wird. Nach dessen Thronbesteigung kehrt Aristoteles nach Athen zurück und gründet seine eigene Schule, das Lykeion. Dort hält er Vorlesungen und verfaßt die zahlreich überlieferten Manuskripte. Nach Alexanders Tod, erheben sich die Athener gegen die Makedonische Herrschaft, und Aristoteles flieht vor einer Anklage wegen Hochverrats nach Chalkis. Dort stirbt er ein Jahr später im Alter von 62 Jahren. Die Schriften des neben Sokrates und Platon berühmtesten antiken Philosophen zeigen die Entwicklung eines Konzepts von Einzelwissenschaften als eigenständige Disziplinen. Die Frage nach der Grundlage allen Seins ist in der „Ersten Philosophie“, d.h. der Metaphysik jedoch allen anderen Wissenschaften vorgeordnet. Die Rezeption und Wirkung seiner Schriften reicht von der islamischen Welt der Spätantike bis zur einer Wiederbelebung seit dem europäischen Mittelalter. Aristoteles’ Lehre, daß die Form eines Gegenstands das organisierende Prinzip seiner Materie sei, kann als Vorläufer einer Theorie des genetischen Codes gelesen werden.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Robinson Street Books, IOBA, Binghamton, NY, USA
Zustand: Very Good. Prompt Shipment, shipped in Boxes, Tracking PROVIDEDFront cover little creased else very good. In German. *. Artikel-Nr. ware38rt081
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03787306552-G
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03787306552-V
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Ammareal, Morangis, Frankreich
Softcover. Zustand: Très bon. Couverture différente. Tome 5. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Very good. Different cover. Volume 5. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. H-096-820
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Majestic Books, Hounslow, Vereinigtes Königreich
Zustand: New. pp. lxii + 450. Artikel-Nr. 108270769
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Revaluation Books, Exeter, Vereinigtes Königreich
Paperback. Zustand: Brand New. 4., durchgesehene aufl edition. 450 pages. German language. 7.52x4.88x1.18 inches. In Stock. Artikel-Nr. __3787306552
Anzahl: 2 verfügbar
Anbieter: Antiquariat Hans Hammerstein OHG, München, Deutschland
Original-Broschur, 450 Seiten. 4.durchgesehen Auflg. Mit wenige Anstreichungen sonst guter Zustand. Artikel-Nr. 80463
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Buch- und Kunsthandlung Wilms Am Markt Wilms e.K., Bad Bergzabern, Deutschland
Softcover. Zustand: Gut. Zustand des Schutzumschlags: Gut. Sauberes Exemplar. - Einband: Kartoniert broschiert - Buchseiten: ca. 449. Artikel-Nr. 114589
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
kart. Zustand: Gut. 4., durchges. Aufl. LXII, 450 S. ; 19 cm Sauber erhalten. INHALTSVERZEICHNIS Einleitung: Vernunft und Ethos. Zum Ausgangsproblem der Aristotelischen Ethik. Von Günther Bien XVII Anmerkungen zur Einleitung LI Editionsbericht LX Aristoteles Nikomachische Ethik ERSTES BUCH 1. Kap.: Vorbemerkungen über Gegenstand, Vortrag und Hörer der praktischen Philosophie 1 2. Kap.: Das Glück als das höchste durch Handeln zu bewir- kende Gut. Die Methode der Ethik und die charakterlichen Voraussetzungen des Hörers 4 3. Kap.: Die verschiedenen Lebensformen und ihr Ziel . . . 5 4. Kap.: Diskussion der platonischen Lehre von der Idee des Guten 6 5. Kap.: Das Glück als Endzweck alles Handelns ist etwas Vollendetes und Sich-selbst-Genügendes 9 6. Kap.: Es besteht in der tugendgemäßen Tätigkeit der Seele als der dem Menschen als Menschen spezifischen Verrichtung, wenn diese ein volles Leben hindurch andauert 11 7. Kap.: Erneute Methodenreflexion 12 8. Kap.: Verifikation der in Kapitel 6 gegebenen Definition des Glücks durch Vergleich mit den über es herrschenden Meinungen: Drei Arten von Gütern 13 9. Kap.: Fortsetzung: Tugend, Lust und äußere Güter als Momente des Glücks 14 10. Kap.: Kann der Mensch sein Glück durch eigene Leistung erwerben oder wird es ihm durch göttliche Fügung oder durch Zufall zuteil? 16 11. Kap.: Darf man den Menschen erst nach seinem Tode glück- lich preisen? 17 12. Kap.: Gehört das Glück zu den lobenswerten oder zu den im höheren Sinne verehrungswürdigen Dingen?13. Kap.: Überleitung zur Behandlung der Tugend. Die ethische und die dianoetische Tugend und die ihnen zugehörenden Teile der Seele 22 ZWEITES BUCH 1. Kap.: Die sittliche Tugend entspringt aus Gewöhnung; sie ist daher weder von Natur noch gegen sie 26 2. Kap.: Die sittliche Tugend als Habitus wird durch die ihr entsprechende Tätigkeit hervorgebracht und gefestigt; sie geht durch Übermaß und Mangel zugrunde und ist mit der Empfindung von Lust und Unlust verbunden 28 3. Kap.: Wie kann es vor der Tugend eine tugendgemäße Hand- lung geben? Die Bedeutung der Beschaffenheit des Handeln- den und der Unterschied von Tugend und Kunst 31 4. Kap.: Allgemeine Bestimmung der Tugend: Sie ist ein Habi- tus, d. h. eine bestimmte bleibende Disposition in bezug auf die Affekte und deren Vermögen 33 5. Kap.: Nähere Bestimmung der Tugend: Sie ist ein Habitus, durch den wir die vernünftige Mitte treffen 34 6. Kap.: Dem Begriff nach ist die Tugend eine Mitte, dem Range nach ein Äußerstes. Grenzen der Anwendung der Kategorie der Mitte bei der sitdichen Beschreibung von Handlungen und Affekten 36 7. Kap.: Präzisierung des Begriffs der Mitte durch Anwendung auf die einzelnen Tugenden 37 8. Kap.: Ergebnisse der im 7. Kapitel vorgenommenen Über- legungen: Die je verschiedenen Gegensatz Verhältnisse zwi- schen Mitte und Extremen 40 9. Kap.: Praktische Folgerungen: Jeweils die Mitte theoretisch zu bestimmen und im Handeln zu treffen, ist schwer; man muß sich vor allem von dem stärkeren Gegensatz zu ihr entfernen 42 DRITTES BUCH 1. Kap.: Die Freiwilligkeit als Moment der Tugend. Wichtig- keit ihrer Behandlung für Ethik und Gesetzgebung. Unfrei- willigkeit und Zwang 44 2. Kap.: Wann handelt jemand aus Unwissenheit? 46 3. Kap.: Zusammenfassende Definition der Freiwilligkeit. Ihr Verhältnis zu den Affekten Zorn und Begierde 44. Kap.: Die Entscheidung und freie Wahl. Sie ist jenes Frei- willige, das überlegt und vorbedacht ist 49 5. Kap.: Die Überlegung. Welche Art von Verursachung sie ist und auf welche Gegenstände sie sich beziehen kann. Sie betrifft die Mittel, nicht den Zweck 51 6. Kap.: Geht der Wille auf das wahrhaft Gute oder nur auf das, was als gut erscheint? Der Gute ist Maß für das Gute. 54 7. Kap.: Von der Verantwortung des Menschen, sowohl für seine Tugenden wie für seine Fehler. Natur und Zurechen- barkeit 55 8. Kap.: Zusammenfassung des bisher über die Tugend Gesagten 58 9. Kap.: Überleitung zu einer ausführlichen Behandlung der einzelnen sittlichen Tugenden. - Der Mut 59 10. Kap.: Das Gute und Schöne als Ziel der Tugend des Mutes. Der Tollkühne und der Feige 60 11. Kap.: Definition des Mutes. Ihre fünf weiteren Erschei- nungsformen 62 12. Kap.: Im Augenblick seiner Realisierung hat der Mut es mehr mit Anstrengung und Schmerz als mit der Lust zu tun. Paradoxien angesichts des freiwilligen, d. h. mutvollen Todes des sittlich vollkommenen Menschen 65 13. Kap.: Die Mäßigkeit. Sie ist die Mitte in bezug auf be- stimmte dem Menschen als animalischem Wesen zukom- mende Formen der Lustempfindung : . . . . 66 14. Kap.: Unmäßigkeit und Stumpfsinn. Das Leben des Mäßi- gen . . . 70 15. Kap.: Die Unmäßigkeit ist in höherem Maße freiwillig als die Feigheit. Ihr Verhältnis zur kindlichen Zuchtlosigkeit und Ungezogenheit 71 VIERTES BUCH 1. Kap.: Die Freigebigkeit als Mitte zwischen Verschwendung und Geiz. Sie ist die Tugend des rechten Gebrauchs von Geld und Gut und zeigt sich mehr im Geben als im Nehmen 73 2. Kap.: Das sittlich Schöne als Norm der Tugend des Frei- gebigen. Nähere Ausführungen über seinen Charakter und sein Verhalten 74 3. Kap.: Verschwendung und Geiz 77 4. Kap.: Die Hochherzigkeit und ihre Gegensätze. Sie bezieht sich wie die Tugend der Freigebigkeit auf Geld und Gut, imSchönen willen gemachten großen Aufwand 80 5. Kap.: Ihre Realisierung und ihre Vorbedingungen . . . . 81 6. Kap.: Der Protzer und der Engherzige als Gegensätze des Hochherzigen 83 7. Kap.: Der Hochsinn oder die Seelengröße. Begriff, Gegen- stand und Gegensätze 83 8. Kap.: Charakter und Verhalten des großgesinnten Mannes 86 9. Kap.: Der Mann niederen Sinnes und der Aufgeblasene als Gegensätze des Hochsinnigen 88 10. Kap.: Der Sinn für Ehre als Vorstufe des Hochsinns. . . . 89 11. Kap.: Die Sanftmut, deren Mangel und Übermaß . . . . 90 12. Kap.: Die Tugenden des Umgangs. Der Gefallsüchtige, der Unliebsame und der Mann der Mitte 92 13. Kap.: Die Wahrhaftigkeit. Prahlerei und selbstverkleinernde Ironie als ihre Gegensätze 94 14. Kap.: Witz und Gewandtheit und deren Gegensätze, Possen- reißerei und Stei. Artikel-Nr. 1267132
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquarische Fundgrube e.U., Wien, Österreich
Taschenbuch. 4., durchges. Aufl. 450 S. leichte Lesespuren, m. einig. Anstreichungen u. Notizen im Text (Bleistift) // Aristoteles , Ethik , Ethik, Philosophie, Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft L05 9783787306558 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 480. Artikel-Nr. 302558
Anzahl: 1 verfügbar