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"Liebe Leni...". Eine Riefenstahl erinnert sich: Enthüllungen einer Riefenstahl - Hardcover

Collignon, Ilse

 
9783784429151: "Liebe Leni...". Eine Riefenstahl erinnert sich: Enthüllungen einer Riefenstahl

Inhaltsangabe

München, Langen Müller, 2003, Gebundene Ausgabe, Hartkartoneinband mit Schutzumschlag, 256 Seiten, mit Abbildungen, Zustand 2 (G63)

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Ilse Collignon, 1913 in Berlin geboren, heiratete 1935 in erster Ehe Heinz Riefenstahl und nach der Scheidung 1943 den Kriegsberichterstatter und Kameramann Klaus Collignon. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Trennung von ihrem Mann wird sie eine erfolgreiche Literaturagentin, Journalistin und Schriftstellerin

Aus dem Klappentext

Was es hieß, eine Riefenstahl zu sein, hat niemand so schmerzlich erfahren wie Ilse Collignon. Als Schwägerin der weltberühmten Filmschauspielerin und Regisseurin erlebte sie Leni Riefenstahl als rücksichtslose Karrieristin, die ohne Skrupel ihre engen Kontakte zum NS-Regime nutzte, um ihren Willen durchzusetzen.

Mit 24 Abbildungen

Leni Riefenstahl und ihr Bruder Heinz galten als das schönste Geschwisterpaar im Berlin der Dreißigerjahre. Sie, die prominente Filmschauspielerin und Regisseurin und er, der erfolgreiche Unternehmer , beide mit guten Kontakten zur NS-Regierung und Parteiprominenz, gehören zur Crème der Berliner Gesellschaft. Kein Wunder, dass sich die junge Lehrerstochte Ilse Rehtmeyer in den gutaussehenden Heinz verliebt. Sie heiratet ihn und wird damit eine Riefenstahl - nicht ahnend, was ihr damit bevorsteht. Als dem Paar zwei Kinder geboren werden, erscheint ihr Glück vollkommen. Doch schon bald muss Ilse Riefenstahl erkennen, dass die Bande, die ihren Mann an seine Schwester ketten, weit stärker sind als dessen Liebe zu seiner Familie. Mehr noch, Heinz Riefenstahl wird von seiner Schwester in völliger Abhängigkeit gehalten. Diese betreibt die Scheidung ihres Bruders von der ungeliebten Schwägerin und setzt durch, dass Ilse nicht nur praktisch alle materiellen Ansprüche, sondern sogar das Sorgerecht für die Kinder verliert. Als Heinz Riefenstahl, wegen Rassenschande zur Wehrmacht eingezogen, im vorletzten Kriegsjahr an der Ostfront fällt, schreckt Leni selbst vor Entführung, Klagen und lebensgefährlicher Denunziation nicht zurück, um das Sorgerecht für die beiden Riefenstahl-Kinder zu erstreiten. Aus der Sicht ihrer Schwägerin erscheint die berühmte Schauspielerin und Regisseurin als kaltherzige Frau, die alles ihrer Karriere unterordnet, die, gleichgültig gegenüber menschlichen Schicksalen, ihre jüdischen Freunde im Stich lässt, mit den braunen Machthabern auf Du und Du verkehrt und skrupellos ihre politischen Beziehungen einsetzt, um ihren Willen durchzusetzen. Ilse Collignon, inzwischen mit Klaus Collignong verheiratet, erweist sich nach dem Krieg als starke Frau, der es gelingt, als allein erziehende Mutter eine erfolgreiche Karriere als Journalistin und Schriftstellerin aufzubauen.

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