Not my Circus, not my Monkeys: Das Motiv des Zirkus in der zeitgenössischen Kunst - Softcover

 
9783777441795: Not my Circus, not my Monkeys: Das Motiv des Zirkus in der zeitgenössischen Kunst

Inhaltsangabe

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts in London entstanden, erscheint der Zirkus mit seiner Manege als eine Art Gegenwelt zum Alltag. Die bewusste Inszenierung von schönem Schein und atemberaubender Akrobatik lösten immer schon große Faszination aus. Zugleich ist diese Welt der Illusionen mit gesellschaftlichen Kontroversen und Kritik behaftet, denen sich internationale Künstler:innen und führende Expert:innen widmen.In der Welt des Zirkus war ein Bewusstsein für ethische Haltungen gegenüber Mensch und Tier lange Zeit schlichtweg nicht existent. Diskriminierung, Stigmatisierung und Unterdrückung standen auf der Tagesordnung, wie z.B. die kommerzielle Zurschaustellung der sog. "Freaks of nature" zeigt. Mit einschlägigen Essays und Werken internationaler, zeitgenössischer Künstler:innen bietet der Band den Ausgangspunkt für künstlerische, kulturhistorische, tierethische sowie rassismuskritische Untersuchungen und hinterfragt aktuelle gesellschaftliche Strukturen. KÜNSTLER:INNEN Kathryn Andrews | Miriam Bäckström | Istvan Balogh | Beni Bischof | Mona Broschár | Barbara Breitenfellner | Michael Dannenmann | Zilla Leutenegger | Dieter Meier | Yves Netzhammer | Tal R | Augustin Rebetez | Boris Rebetez | Ugo Rondinone | Niklaus Rüegg | Francisco Sierra | Norbert Tadeusz | William Wegman u. a.

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Über die Autorinnen und Autoren

Helen Hirsch ist seit 2007 Direktorin und leitende Kuratorin im Kunstmuseum Thun.

Katrin Sperry ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Seit 2021 leitet sie das Benzeholz – Raum für zeitgenössische Kunst.

Von der hinteren Coverseite

Works that use the circus to question cultural and political structures.

Originating in London towards the end of the eighteenth century, the circus has long been a subject of fascination. Though today this spectacle can seem like a relic from the past, the entertainment, humor, and exploitation of the circus provide a basis to examine art, cultural history, animal rights, feminism, and racism. The illusions, struggles, successes, and failures staged at the circus can expose cultural dominance and marginalization.

Not My Circus, Not My Monkeys convenes works by an international array of contemporary artists who make use of the circus motif to examine society. Assembled to accompany a 2023 exhibit of the same name at Kunstmuseum Thun, the catalog includes art by Kathryn Andrews, Miriam Bäckström, Istvan Balogh, Beni Bischof, Mona Broschàr, Barbara Breitenfellner, Michael Dannenmann, Zilla Leutenegger, Dieter Meier, Yves Netzhammer, Tal R, Augustin Rebetez, Boris Rebetez, Ugo Rondinone, Niklaus Rüegg, Lin May Saeed, Francisco Sierra, Norbert Tadeusz, and William Wegman.

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