Anna Atkins: Blue Prints - Hardcover

Sachsse, Rolf

 
9783777438283: Anna Atkins: Blue Prints

Inhaltsangabe

Die englische Zeichnerin Anna Atkins (1799–1871) war in jeder Hinsicht eine moderne Frau. Für die Publikation ihrer Pflanzensammlungen nutzte sie die neueste Technik, die eben erst erfundene Cyanotypie. Damit schuf sie 1843 das erste Fotobuch der Geschichte, mit Bildern von atemberaubender Schönheit und Originalität, die oft wie moderne Kunst wirken.Zunächst arbeitete Anna Atkins mit und für ihren Vater, den Zoologen John George Children, später suchte sie sich die Objekte ihrer wissenschaftlichen Zusammenstellungen selbst aus: Algen und Farne. Atkins legte sie auf lichtempfindliches Papier, das sich nach der Entwicklung im Wasser tiefblau färbte, mit Ausnahme der Stellen, die von den Pflanzen bedeckt waren. Erst allein, dann gemeinsam mit ihrer Freundin Anne Dixon produzierte sie weit über 10.000 Kopien ihrer Fotogramme und fasste sie in wenigen Büchern wie Alben zusammen. Heute werden diese raren Exemplare als Schätze in Museen und Bibliotheken gehütet.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Rolf Sachsse war bis 2017 als Professor für Designgeschichte und Medientheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar tätig und arbeitet heute als Kurator, Autor, Berater und Fotograf in Bonn.

Von der hinteren Coverseite

The English illustrator Anna Atkins (1799û1871) was in every respect a modern woman. For the publication of her plant collections she used the latest technology, the recently invented cyanotype. In 1843 she used the process to create the first photo book in history, with images of breathtaking beauty and originality which often look like modern art.

At first Anna Atkins worked for and with her father, the zoologist John George Children, later she chose the objects for her scientific compositions herself: algae and ferns. Atkins placed them on light-sensitive paper that turned dark blue in water after being developed, with the exception of the places that had been covered by the plants. Initially alone, and then with her friend Anne Dixon, she produced well over 10,000 copies of her photograms and assembled them in several books like albums. Today these rare copies are regarded as treasures and are preserved in museums and libraries.

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