Zweihundert Jahre zusammen

 
9783776622874: Zweihundert Jahre zusammen

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1.

Solschenizyn, Alexander:
Verlag: München : Herbig, (2002)
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
Gebraucht Hardcover Anzahl: 1
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Buchbeschreibung München : Herbig, 2002. 560 S. "Dem Credo einer ausgewogenen Betrachtungsweise folgend, widmet sich Alexander Solschenizyn in vorliegendem Buch der Geschichte der 'jüdischen Frage' in Russland. Er greift damit ein Thema auf, das ihm durch seine jahrzehntelange literarische Auseinandersetzung mit der Geschichte der russischen Revolution begleitete. Mit der 'Russisch-jüdischen Geschichte' legt der Autor nun erstmals eine historische Dokumentation vor. Durch die Teilung Polens (1772, 1793, 1795) kamen große Teile der ostjüdischen Bevölkerung zu Russland, die sich zu einem 'unaufhörlich wachsenden und eigenwilligen Organismus im Körper des Russischen Reiches' entwickelten und zu einem unlösbaren Problem zu werden drohten. Betrug ihre Zahl zunächst etwa eine Million, hatte sie sich Ende des 19. Jahrhunderts mehr als verfünffacht: Das russische Judentum machte nun über 50 Prozent der jüdischen Weltbevölkerung aus. Der Autor schildert in vorliegender Publikation das wechselvolle Zusammenleben von Russen und Juden innerhalb eines Staates. Wir erfahren über den Alltag im sog. Ansiedlungsrayon und die allmähliche Befreiung der Juden aus dessen wirtschaftlichen und kulturellen Grenzen, und auch über die Abhängigkeit der russischen - bis 1861 leibeigenen - Bauern von den jüdischen Händlern. Ausführlich wird auf die fehlgeschlagene Kolonisierung Neurusslands als Maßnahme zur 'Umgestaltung der jüdischen Lebensweise in Russland' eingegangen, für die im Laufe der Zeit zehn hochrangig besetzte 'Jüdische Komitees' von der zaristischen Regierung gebildet wurden. Die Arbeit dieser Komitees schlug sich nieder in einem Reigen von Unterdrückungen - wie Umsiedlungen, Rekrutenpflicht, Numerus clausus -, aber auch deren Lockerungen, und führte schließlich, insbesondere nach den Progromwellen ab den 1880er-Jahren, zum radikal-revolutionären Kampf um Gleichberechtigung vor allem unter der russisch-jüdischen Jugend. Erst Ministerpräsident Pjotr Stolypin setzte nach der Revolution von 1905 für die Entwicklung des nun parlamentarisch-autokratischen Staates wichtige Veränderungen durch, die auch die Gleichstellung der jüdischen Bürger vorsahen. Doch gerade er fiel 1911 einem politischen Attentat zum Opfer . Mit Stolypin, so die Meinung des Autors, hätte Russland das Ende der Monarchie und die Katastrophe des Umsturzes vielleicht abwenden können. Der Erste Weltkrieg stellte das russisch-jüdische Zusammenleben vor eine neuerliche Zerreißprobe. Es begannen Aussiedlungsaktionen aus den frontnahen Gebieten im Westen. Obwohl sich die russische Intelligenzija mit der jüdischen Bevölkerung solidarisierte, stempelte man diese als Feinde des Vaterlandes ab und erklärte alle Integrationsversuche für gescheitert. Zur Gleichberechtigung schien für die Juden jetzt nur noch ein Weg zu führen: die Revolution." (klappentext) Kleiner Fleck auf Deckel, Datumseintrag Innendeckel / Rückseite: März 2005. Sonst sehr gutes Ex., wohl ungelesen. ISBN: 3776622873. Versand als versichertes Paket mit angepassten Versandkosten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1016 Gr.-8°, ca. 23 x 16,x 5,5 cm, weißer Pappbd mit schwarzgedr. Rückentitel, farbig ill Schutzumschlag. Artikel-Nr. 13317

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Solschenizyn, Alexander
Verlag: München : Herbig Verlag (2002)
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchbeschreibung München : Herbig Verlag, 2002. 560 S. Umschlag leicht berieben, Umschlaginnenseite leicht stockfleckig, Ecken leicht bestossen, sonst gut. ML-05 ISBN 3776622873 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100 23,5*16,5 cm. OPappband, OSchu. Artikel-Nr. 124233

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Alexander, Solschenizyn:
Verlag: Herbig, F A, 01.10.2002. (2002)
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchbeschreibung Herbig, F A, 01.10.2002., 2002. Buchzustand: Sehr gut. 560 Seiten als Mängelexemplar gestempelt, kleine Lagerspuren am Buch, Inhalt einwandfrei und ungelesen 128535,128969 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1020 23,0 x 16,2 x 5,6 cm, Gebundene Ausgabe. Artikel-Nr. 180554

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Alexander Solschenizyn
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchbeschreibung Buchzustand: neuwertig. Rechnung mit MwSt - Versand aus Deutschland pages. Artikel-Nr. RL-ZUK8-02OB

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5.

Alexander Solschenizyn (Autor) Kislowodsk Nobelpreis für Literatur Sowjetunion ausgewiesen Zürich USA Russland, Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer)
Verlag: Herbig (2002)
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchservice Lars Lutzer
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Buchbeschreibung Herbig, 2002. Hardcover. Buchzustand: gut. 2002. Ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe , ein starkes und aufschlussreiches Buch. (Times Literary Supplement) Die Blüten, die die Debatte treibt, bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen. (Die Welt) Der Dicher wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung. (Der Spiegel) Auf über tausend Seiten hat Solschenizyn historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. Ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war. (Der Tagesspiegel) Autorenkommentar "Ich bemühe mich aufrichtig, beide Seiten zu verstehen. Zu diesem Zweck tauche ich in die Vergangenheit ein und ergehe mich nicht in Polemik. Ich bin bestrebt zu zeigen." Klappentext: "Ich bin aufrichtig bemüht, beide Seiten zu verstehen. Deshalb tauche ich in die Ereignisse ein, nicht in eine Polemik." Diesem Credo einer ausgewogenen Betrachtungsweise folgend, widmet sich Alexander Solschenizyn in vorliegendem Buch der Geschichte der 'jüdischen Frage' in Russland. Er greift damit ein Thema auf, das ihm durch seine jahrzehntelange literarische Auseinandersetzung mit der Geschichte der russischen Revolution begleitete und im Romanszyklus 'Das rote Rad' (1971-1987) seinen Niederschlag fand. Mit der 'Russisch-jüdischen Geschichte' legt der Autor nun erstmals eine historische Dokumentation vor. Durch die Teilung Polens (1772, 1793, 1795) kamen große Teile der ostjüdischen Bevölkerung zu Russland, die sich zu einem 'unaufhörlich wachsenden und eigenwilligen Organismus im Körper des Russischen Reiches' entwickelten und zu einem unlösbaren Problem zu werden drohten. Betrug ihre Zahl zunächst etwa eine Million, hatte sie sich Ende des 19. Jahrhunderts mehr als verfünffacht: Das russische Judentum machte nun über 50 Prozent der jüdischen Weltbevölkerung aus. Der Autor schildert in vorliegender Publikation das wechselvolle Zusammenleben von Russen und Juden innerhalb eines Staates. Wir erfahren über den Alltag im sog. Ansiedlungsrayon und die allmähliche Befreiung der Juden aus dessen wirtschaftlichen und kulturellen Grenzen, und auch über die Abhängigkeit der russischen - bis 1861 leibeigenen - Bauern von den jüdischen Händlern. Ausführlich wird auf die fehlgeschlagene Kolonisierung Neurusslands als Maßnahme zur 'Umgestaltung der jüdischen Lebensweise in Russland' eingegangen, für die im Laufe der Zeit zehn hochrangig besetzte 'Jüdische Komitees' von der zaristischen Regierung gebildet wurden. Die Arbeit dieser Komitees schlug sich nieder in einem Reigen von Unterdrückungen - wie Umsiedlungen, Rekrutenpflicht, Numerus clausus -, aber auch deren Lockerungen, und führte schließlich, insbesondere nach den Progromwellen ab den 1880er-Jahren, zum radikal-revolutionären Kampf um Gleichberechtigung vor allem unter der russisch-jüdischen Jugend. Erst Ministerpräsident Pjotr Stolypin setzte nach der Revolution von 1905 für die Entwicklung des nun parlamentarisch-autokratischen Staates wichtige Veränderungen durch, die auch die Gleichstellung der jüdischen Bürger vorsahen. Doch gerade er fiel 1911 einem politischen Attentat zum Opfer - verübt von dem Kiewer Juden Bogrow. Um dem Vorwurf des Antisemitismus zu entgehen, suchte man bei den Ermittlungen die Herkunft des Attentäters zu verschweigen. Mit Stolypin, so die Meinung des Autors, hätte Russland das Ende der Monarchie und die Katastrophe des Umsturzes vielleicht abwenden können. Der Erste Weltkrieg stellte das russisch-jüdische Zusammenleben vor eine neuerliche Zerreißprobe. Es begannen Aussiedlungsaktionen aus den frontnahen Gebieten im Westen. Obwohl sich die russische Intelligenzija mit der jüdischen Bevölkerung solidarisierte, stempelte man diese als Feinde des Vaterlandes ab und erklärte alle Integrationsversuche für gescheitert. Zur Gleichberechtigung schien für die Juden jetzt nur noch. Artikel-Nr. BN14580

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6.

Alexander Solschenizyn
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchbeschreibung Buchzustand: neuwertig. Rechnung mit MwSt - Versand aus Deutschland pages. Artikel-Nr. TEQ-RIJ-W85

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7.

Solschenizyn, Alexander:
Verlag: München, Herbig Verlag, (2002)
ISBN 10: 3776622873 ISBN 13: 9783776622874
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Buchbeschreibung München, Herbig Verlag, 2002. 8°, 560 Seiten, OPbd. mit farbig illustr. OUmschlag - zahlr. Textanstr. sonst sehr guter Zustand - 2002. b73009 ISBN: 9783776622874 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1050. Artikel-Nr. 77747

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