»H« ist hier im wahrsten Sinne des Bildes das A und O. Auf Leinwänden von 40 auf 50 Zentimetern formuliert Helmut Federle, um 90 Grad quergelegt, das Initial seines Vornamens zur Format füllenden, künstlerischen Matrix. Seit seinen Anfängen in den späten 1970er-Jahren sind bis heute 70 Variationen von Liegendes H beziehungsweise Basics on Composition entstanden, innerhalb Federles OEuvre eine der wichtigsten kleinformatigen Serien. Drei Balken und zwei Quadrate stellen die elementare Frage abstrakter Malerei nach Figur und Grund, bilden erfindungsreiche Variationen malerischer Techniken und der durch sie evozierten Atmosphären. Zugleich assoziieren die Untertitel zu den einzelnen Werken die spezifischen Erfahrungshorizonte ihrer Entstehung. Sie verleihen jeder Arbeit eine poetische Dimension und lassen die Lebenswelt des Künstlers erahnen. Jedes Bild steht somit für Helmut Federle und ist in seiner rätselhaften Originalität ein faszinierendes Haiku.
HELMUT FEDERLES (*1944, Solothurn) künstlerischer Arbeit wurden zahlreiche internationale Einzelausstellungen gewidmet. 1997 gestaltete er den Schweizer Pavillon der Biennale di Venezia. Von 1999 bis 2007 hatte er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Wien.
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HELMUT FEDERLES (*1944, Solothurn) künstlerischer Arbeit wurden zahlreiche internationale Einzelausstellungen gewidmet. 1997 gestaltete er den Schweizer Pavillon der Biennale di Venezia. Von 1999 bis 2007 hatte er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Wien.
Numerous solo exhibitions have been devoted to HELMUT FEDERLE's (*1944, Solothurn) artwork. In 1997 he designed the Swiss Pavilion for the Venice Biennial. From 1999 to 2007 he was a professor at the Kunstakademie Dusseldorf. He divides his time between Vienna and Camaiore, Italy.
H is here, in the truest sense, the alpha and omega. Helmut Federle uses the first letter of his first name as a format-filling, artistic matrix on canvases measuring between forty and fifty centimetres. Since his early days as an artist in the late 1970s, he has created seventy variations of Liegendes H (Reclining H). The basic form of three lines and two squares enumerates the variations of expressions in painting. Their synopsis plays with figure and ground, forming an inventive collection of painterly techniques and the atmospheres they evoke. At the same time, the subtitles for the individual works seem to hint at the specific horizons of experience in their creation. They lend each work a poetic dimension, as one tries to imagine the artist’s world in the planes of colour. Thus, each picture represents Helmut and is, in its mysterious originality, a fascinating haiku.
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