Mit der Diskussion über das besondere Potential ikonischer Präsentation kommt auch das Zeigen auf neue Weise in den Blick.<BR><BR>Dabei wird deutlich, dass der Ursprung des Zeigens im Feld der Sichtbarkeit liegt. Es kultiviert sich in einer Rhetorik des Sichtbaren, die eine Sache vor Augen treten lässt, wie sie umgekehrt den Blick auf sie lenkt. Zwischen dem Sich-Präsentieren der Sache und dem gerichteten Blicken liegt das Bild: Das Bild zeigt, indem es sich auf den Anblick eines Anderen öffnet. Zugleich verweist es auf sich selbst, denn nur als selbst Sichtbares kann es seinem Gegenstand eine Präsenz verleihen.
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Gr.-8°, OLwd., OSu. 463 S., zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. eikones. - Schutzumschlag teils leicht berieben; Buschnitt vereinzelt minimal angeschmutzt (Regalspuren); ansonsten sehr gut erhalten. - "In den Augen vieler haftet dem Zeigen etwas Primitives an, das Handgreifliche der Gebärde oder Geste, die bloße Hilfsfunktion eines Zeigers oder Zeichens. Es scheint hinter den komplexen Möglichkeiten des Sagens und Denkens zurückzubleiben. Nur wer nichts verstanden hat, braucht den direkten Fingerzeig. Mit der Diskussion über das besondere Potenzial ikonischer Präsentation kommt das Zeigen auf eine neue Weise in den Blick. Es wird deutlich, dass der Ursprung des Zeigens im Felde der Sichtbarkeit liegt, dort wo eine Sache vor Augen tritt und umgekehrt der Blick auf diese Sache gerichtet wird. Zwischen diesem Präsentieren und dem darauf gerichteten Blick liegt das Bild: Es zeigt, indem es auf etwas anderes verweist. Zugleich zeigt es sich selbst, denn nur so kann es auf etwas anderes verweisen. Eine kritische Reflexion des Bildes muss immer auch bei diesem doppelten Zeigen des Bildes ansetzen und es im Sinne der ihm eigenen "Rhetorik des Sichtbaren" diskutieren." (Klappentext) ISBN: 9783770550098 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1400. Artikel-Nr. 24504
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Gebunden. Zustand: New. In den Augen vieler haftet dem Zeigen etwas Primitives an, das Handgreifliche der Gebaerde oder Geste, die blosse Hilfsfunktion eines Zeigers oder Zeichens. Es scheint hinter den komplexen Moeglichkeiten des Sagens und Denkens zurueckzubleiben. Nur wer nichts v. Artikel-Nr. 5290988
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - In den Augen vieler haftet dem Zeigen etwas Primitives an, das Handgreifliche der Gebärde oder Geste, die bloße Hilfsfunktion eines Zeigers oder Zeichens. Es scheint hinter den komplexen Möglichkeiten des Sagens und Denkens zurückzubleiben. Nur wer nichts verstanden hat, braucht den direkten Fingerzeig. Mit der Diskussion über das besondere Potenzial ikonischer Präsentation kommt das Zeigen auf eine neue Weise in den Blick. Es wird deutlich, dass der Ursprung des Zeigens im Felde der Sichtbarkeit liegt, dort wo eine Sache vor Augen tritt und umgekehrt der Blick auf diese Sache gerichtet wird. Zwischen diesem Präsentieren und dem darauf gerichteten Blick liegt das Bild: Es zeigt, indem es auf etwas anderes verweist. Zugleich zeigt es sich selbst, denn nur so kann es auf etwas anderes verweisen. Eine kritische Reflexion des Bildes muss immer auch bei diesem doppelten Zeigen des Bildes ansetzen und es im Sinne der ihm eigenen 'Rhetorik des Sichtbaren' diskutieren. Artikel-Nr. 9783770550098
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Buch. Zustand: Neu. [.] Rhetorik des Sichtbaren | Eikones | Gottfried Boehm | Buch | 464 S. | Deutsch | 2010 | Brill Fink, Wilhelm | EAN 9783770550098 | Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, 33098 Paderborn, productsafety[at]degruyterbrill[dot]com | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 101398505
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