In den vergangenen hundert Jahren hat sich die Bewertung der Geschlechterdifferenz grundsätzlich gewandelt. Unter-schiede zwischen Mann und Frau gelten heute weitgehend als soziale Konstrukte, viele traditio-nelle Zuschreibungen haben sich als empirisch unhaltbar erwie-sen. Das gilt auch für die Behaup-tung, dass Frauen das „gefühl-volle Geschlecht“ seien, wäh-rend Männer vom Verstand re-giert werden. Inzwischen hat sich in der Emotionsforschung zudem die dabei vorausgesetzte Kluft zwischen Gefühl und Verstand als Mythos erwiesen. In dieser Situation, in der traditionelle Dif-ferenzen auf mehreren Ebenen außer Kraft gesetzt scheinen, kehren die Neurowissenschaften mit einer neuen Geschlechterdif-ferenz zurück: bildgebende Ver-fahren scheinen Unterschiede zwischen männlichen und weib-lichen Gehirnen schon beim Neugeborenen nachzuweisen und typische Differenzen in der Verarbeitung von Empfindungen in der männlichen und weibli-chen Entwicklungsgeschichte zu belegen.
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Zustand: Gebraucht - Sehr gut. Fink Verlag - 2008 - h4. Artikel-Nr. HS-FJ5J-0E86
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Hrsg. von Daniela Rippl und Verena Mayer. Ausgehend von Erkenntnissen der Emotionsforschung und der Neurowissenschaft setzen sich zehn interdisziplinäre Beiträge (fünf davon in englischer Sprache) kritisch mit der Geschlechterdifferenz bei der Verarbeitung von Empfindungen auseinander. In den vergangenen hundert Jahren hat sich die Bewertung der Geschlechterdifferenz grundsätzlich gewandelt. Unterschiede zwischen Mann und Frau gelten heute weitgehend als soziale Konstrukte, viele traditionelle Zuschreibungen haben sich als empirisch unhaltbar erwiesen. Das gilt auch für die Behauptung, dass Frauen das "gefühlvolle Geschlecht" seien, während Männer vom Verstand regiert werden. Inzwischen hat sich in der Emotionsforschung zudem die dabei vorausgesetzte Kluft zwischen Gefühl und Verstand als Mythos erwiesen. In dieser Situation, in der traditionelle Differenzen auf mehreren Ebenen außer Kraft gesetzt scheinen, kehren die Neurowissenschaften mit einer neuen Geschlechterdifferenz zurück: bildgebende Verfahren scheinen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen schon beim Neugeborenen nachzuweisen und typische Differenzen in der Verarbeitung von Empfindungen in der männlichen und weiblichen Entwicklungsgeschichte zu belegen. 252 Seiten, broschiert (Wilhelm Fink Verlag 2008). Statt EUR 42,90. Gewicht: 428 g - Softcover/Taschenbuch. Artikel-Nr. 121534
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