Es geht um die Rolle, die Deutschland im Pazifik gespielt hat. Einmal, durch seine Reisenden und Gelehrten, z.B. die Forsters, von Chamisso, Langsdorff, dann durch seine Romanschriftsteller, die wenigstens eins ihrer Werke im Pazifik angesiedelt haben, z.B. Karl May und Norbert Jacques. Sodann durch die Tätigkeit von Handelsunternehmen, die in die Schaffung von Kolonien mündeten, deren Verwaltungen die jeweiligen Länder prägten. Die zentrale Frage ist: Waren diese Deutschen in ihrer repräsentativen Mehrheit durch rassistische Voreingenommenheiten oder Besessenheiten geprägt? Die Dezember-2007 -Ausgabe des Journal of Pacific History geht von dieser These aus. Suren versucht zu zeigen, dass die Substantiierung dieser Sicht in den betreffenden Beiträgen völlig unzureichend ist und macht am Beispiel Samoas anhand von Zitaten wahrscheinlich, dass die deutschen Kolonien im Pazifik nicht vom Rassismus geprägt waren - anders als etwa Britisch-Indien oder Britisch-Fiji. Auch der bedeutende Ethnologe Paul Hambruch wird gegen derartige Vorwürfe verteidigt. Zudem wird Hambruchs angebliche Verbundenheit mit dem Nationalsozialismus, wie sie Hans Fischer in einem Buch suggeriert hat, in Frage gestellt.
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Peter Suren hat 1982 in Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Seit 1990 besucht er regelmäßig den Südpazifik. Von 1993-1995 lehrte er Philosophie und Völkerrecht in Tonga an der dortigen 'Atenisi Universität. Seine historischen Studien fanden ihren Abschluss in seinem Werk "Essays on the History of Tonga", das in zweiter Auflage in vier Bänden zwischen 2009 und 2015 in Tonga erschienen ist.
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Paperback. Zustand: Brand New. 56 pages. 11.69x8.27x0.13 inches. In Stock. Artikel-Nr. 3741801488
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Es geht um die Rolle, die Deutschland im Pazifik gespielt hat. Einmal, durch seine Reisenden und Gelehrten, z.B. die Forsters, von Chamisso, Langsdorff, dann durch seine Romanschriftsteller, die wenigstens eins ihrer Werke im Pazifik angesiedelt haben, z.B. Karl May und Norbert Jacques. Sodann durch die Tätigkeit von Handelsunternehmen, die in die Schaffung von Kolonien mündeten, deren Verwaltungen die jeweiligen Länder prägten.Die zentrale Frage ist: Waren diese Deutschen in ihrer repräsentativen Mehrheit durch rassistische Voreingenommenheiten oder Besessenheiten geprägt Die Dezember-2007 -Ausgabe des Journal of Pacific History geht von dieser These aus. Suren versucht zu zeigen, dass die Substantiierung dieser Sicht in den betreffenden Beiträgen völlig unzureichend ist und macht am Beispiel Samoas anhand von Zitaten wahrscheinlich, dass die deutschen Kolonien im Pazifik nicht vom Rassismus geprägt waren - anders als etwa Britisch-Indien oder Britisch-Fiji. Auch der bedeutende Ethnologe Paul Hambruch wird gegen derartige Vorwürfe verteidigt. Zudem wird Hambruchs angebliche Verbundenheit mit dem Nationalsozialismus, wie sie Hans Fischer in einem Buch suggeriert hat, in Frage gestellt. Artikel-Nr. 9783741801488
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