Ein Philosoph zwischen «Hosennot» und «Götzendämmerung»
Nur wenige Geistesgrößen haben so oft und so innig an die Mutter geschrieben wie Friedrich Nietzsche (1844–1900). Die kundige Auswahl reicht vom Brief des Fünfjährigen, der die Mutter «sehr lieb» hat und ihr «gehorsamer Fritz» sein will, bis zu den dramatischen Zeilen unmittelbar vor Ausbruch des Wahns. Neben dem Allzumenschlichen finden sich Reflexionen über Gott und die Welt. Über die philosophische Hintertreppe erhält man einen Einblick in den seelisch-geistigen Kosmos des überragenden Denkers, Brief um Brief entsteht ein packendes Psychogramm.
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Friedrich Nietzsche (1844–1900) stammt aus einer pietistischen Pfarrersfamilie. Nach dem frühen Tod des Vaters wurden ihm Mutter und Schwester zu Hauptadressaten daheim in Naumburg. So sehr er sich in Denken und Fühlen auch von allen Ursprüngen entfernte, bis zu seiner geistigen Umnachtung 1888 und der damit einhergehenden Heimkehr in den Schoß der Familie hielt er den Briefverkehr mit Franziska Nietzsche aufrecht.
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Zustand: Gut. 93 S. ; 18 cm sehr gutes Expl. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Hardcover/Pappeinband mit Umlege. Artikel-Nr. 78484
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