Das Buch der Snobs - Hardcover

Thackeray, William Makepeace

 
9783717523321: Das Buch der Snobs

Inhaltsangabe

Das Buch, das den «Snob» populär machte

Er schläft in weißen Glacéhandschuhen, tischt auf bis zum Bankrott und kämpft erbittert um seine gesellschaftliche Stellung: der Snob. Heute in aller Munde, wurde der Typus des arroganten Selbstdarstellers überhaupt erst mit diesem Buch populär. Thackerays vergnügliche «Snobologie» liegt hier in einer neuen, erstmals vollständigen Übersetzung vor.

Wo die Roben rauschen und lässige Eleganz herrscht, sind die Snobs nicht weit. Mit Opportunismus gepaarte Überheblichkeit zeichnet sie ebenso aus wie die penible Kenntnis des Adelskalenders und eine Heidenangst, nicht mehr zur «High Society» gerechnet zu werden. Denn zu der gehört nur, wer ein Haus voller Lakaien sein Eigen nennt und die richtigen Verbindungen pflegt. Nach oben schmeicheln, nach unten «snobben», lautet völlig unverblümt die Devise. Einerlei, ob an der Universität, beim Militär oder in der Politik: Überall sonnen sich die Snobs, unbeleckt von jedwedem Selbstzweifel, im Glanz ihrer eigenen Großartigkeit. Und die Gesellschaft sieht staunend zu, wie diese Spezies Mensch ihre Räder schlägt.

Als Kolumnist der Satirezeitschrift «Punch» war William Makepeace Thackeray (1811–1863) ein Jahr lang den Snobs von London auf der Spur. Nie um eine Pointe verlegen und mit großer Lust an der Abschweifung, gelang ihm – wie auch schon in seinem erfolgreichen Roman «Jahrmarkt der Eitelkeiten» – ein schillerndes Panorama seiner Zeitgenossen. Parallelen zu unserer heutigen Glamourwelt sind dabei rein zufälliger Natur…


Neuübersetzung
Erste vollständige deutsche Ausgabe

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

William Makepeace Thackeray (1811–1863) hatte, nicht unähnlich den Snobs, ein prekäres Verhältnis zum Geld: Er gründete und verlor zwei Zeitschriften und verspielte jung sein ererbtes Vermögen. Mit dem Roman «Jahrmarkt der Eitelkeit» feierte er 1848 seinen literarischen Durchbruch und avancierte zum Konkurrenten von Charles Dickens um die Gunst des viktorianischen Lesepublikums.

Asfa-Wossen Asserate, 1948 in Addis Abeba als Großneffe des Kaisers Haile Selassie geboren, studierte Geschichte und Jura in Tübingen und Cambridge und promovierte in Frankfurt am Main. Nach der äthiopischen Revolution von 1974 blieb er in Deutschland und arbeitet heute als Unternehmensberater. Sein Buch «Manieren» (2003) wurde von der Kritik gefeiert. 2010 erschien «Draußen nur Kännchen. Meine deutschen Fundstücke».

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling, Jorge Luis Borges und zuletzt Bob Dylan zuständig.

Zu schriftstellerischem Ruhm gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke Hannibal, Alexander und Troja. Im Heyne Verlag erschien zuletzt Das Schwert von Karthago und Caesar.

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Verlag: Manesse Verlag, 2016
Hardcover