Cantos I - XXX (A Draft of XXX Cantos). Zweisprachige Ausgabe

 
9783716013175: Cantos I - XXX (A Draft of XXX Cantos). Zweisprachige Ausgabe
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1.

Pound, Ezra
Verlag: Zürich: Arche, (1964)
ISBN 10: 371601317X ISBN 13: 9783716013175
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Buchbeschreibung Zürich: Arche, 1964. Buchzustand: Wie neu. Erste deutsche Ausgabe.. 340 S. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Neben den Pisaner Cantos LXXIV-LXXXW gelten die ersten 30 Gesänge aus dem großen Epos von Ezra Pound als einer der Höhepunkte in dessen diciv rischem Schaffen. Die Cantos I-XXX enthalten so berühmte lyrische Passagen wie den Abstieg des Dichters in die homerische Totenwelt, die mythischen Metamorphosen, den Konfuzius-Canto und die geschichtlichen Canto-Folgen, die Malatesta-Cantos und die Venedig-Cantos, oder die Lotophagoi-Passage über das Problem des reinen Ästhetentums und des Engagements und die Höllen-Cantos,in denen das Inferno der Neuzeit gestaltet wird. // Mit vierundzwanzig Jahren erwähnte Ezra Pound zum ersten Mal seinen Plan "ein vierzigjähriges Epos" zu schreiben. Das war 1909. Sieben Jahre darauf- in London, während des Ersten Weltkrieges - erschienen die ersten Cantos. Es war ein Fehlstart, sie sollten noch einmal zurückgezogen werden. Heute hat das Gedicht die vorgesehenen vierzig Jahre überschritten, desgleichen den Umfang von 100 Cantos, den der Dichter mit einem Blick auf Dantes Divina Commedia einmal als seine äußerste Grenze nannte. Das Ende steht noch aus, aber das Werk erstreckt sich nunmehr über fast ein halbes Jahrhundert und rund 815 Buchseiten mit 116 Cantos. Aus diesem riesigen Komplex legen wir dem deutschen Leser hier die ersten dreißig Cantos vor. Sie kamen in den Jahren von 1917 bis 1930 heraus und rechnen mit den 1945 geschriebenen Pisaner Gesängen [Cantos LXXIV-LXXXIV] zu den lyrischen Glanzstrecken des wechselvollen Unterfangens. Die frühen Cantos sind in mancher Hinsicht ergiebig für das Verständnis des Ganzen, bilden sie doch, wie Pound seinem Professor Felix Schelling 1922 schrieb, "die Vorbereitung der Palette", denn, fügt er hinzu, "ich muß erst einmal alle Farbtöne oder Elemente, die ich in dem Gedicht haben will, zu Papier bringen. Manches davon vielleicht allzu dicht und undurchlässig. Ich hoffe, so der Himmel mir wohl will, es dann später zu einer Struktur oder Architektur zusammenzuschließen". Freilich hat es Pound dann all sein Lebtag vermieden, sich über die Gliederung der Cantos generell auszulassen - wohl in der Erkenntnis, daß die inneren Notwendigkeiten des Gedichtes dem Leser im Prozeß des Lesens selber aufgehen müßten. Die heterogenen Partikel der Cantos sollen sich ihm mit der Zeit zu bestimmten Zusammenhängen verdichten und somit im Wortsinn sein Eigentum' werden: "auf daß sich im Geist gewisse Bilder anordnen ." [Canto Lxxrv]. Wenn hier anhand des Gedichtes und der gelegentlichen Äußerungen des Dichters dennoch ein allgemein gehaltener Abriß versucht wird, so rechtfertigen uns nur die zahlreichen sekundären Vorurteile und Mißverständnisse, die sich der unbefangenen Aufnahme des Gedichtes heute entgegenstellen. Auch das, was der Dichter auf den Höhen seiner Schaffenskraft geschrieben hat, sollte einmal gehört und gewogen werden. Es wird das Gesinnungsfieber der Zeit überdauern. (Nachwort) ISBN 371601317X Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Originalleinen mit Schutzumschlag. Artikel-Nr. 991730

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