Spannende künstlerische Reflexion der Abhängigkeit unserer Zivilisation vom Rohstoff Erdöl
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Ernst Logar. 1992–1994 Fotokollege an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien. 1993–1994 Schule für künstlerische Fotografie – Friedl Kubelka in Wien. 1995–2003 Leitung des Audiovisuellen Medienbereiches - Generali Foundation. 1997–1999 Studium „Experimentelle Visuelle Gestaltung“ bei Herbert Lachmayer an der Kunstuniversität Linz. 1999–2004 Studium am Institut für Medienkunst – „Medienübergreifende Kunst“ bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006–2007 Universitätslehrgang „Kultur und Organisation“ – Institut für Kulturkonzepte und Universität Wien. Zahlreiche Ausstellungen und Projekte, u.a. in der Kunsthalle Wien, Delfina Studio Trust, London, Keio University Yokohama, Japan und Peacock Visual Arts, Aberdeen.
In Invisible Oil, the artist Ernst Logar addresses the material petroleum and its importance as a basis of our modern civilization using the example of the Scottish petroleum metropolis Aberdeen. In the course of his work, the artist managed to get access to non public places of the North Sea based petroleum industry. The photographs taken and the correspondence with the petroleum companies, which are active there, are documented as well as the numerous artistic works developed and made of the material petroleum. These objects reflect our modern civilization’s dependency on petroleum and contemplate it in a haunting manner. The book also addresses the current economic and social situation of the oil-industry-dominated city of Aberdeen and possible problematic future scenarios. Essays by Ernst Ulrich von Weizsäcker, Karin Kneissl, Peter Troxler and Alejandra Rodríguez-Remedi examine the political and economic significance of oil as a resource, as well as the substantial changes in favour of sustainability that will be necessary in the future. Invisible Oil ist eine Auseinandersetzung des Künstlers Ernst Logar mit dem Material Erdöl und dessen Bedeutung als Grundlage unserer modernen Zivilisation am Beispiel der schottischen Erdölmetropole Aberdeen. Im Zuge seiner Arbeit gelang es dem Künstler Zugang zu nicht öffentlichen Orten der Nordsee-Erdölindustrie zubekommen. Die dabei entstandenen Fotografien und die Korrespondenz mit den dort tätigen Erdölfirmen werden ebenso dokumentiert wie die zahlreichen künstlerischen Arbeiten, die aus dem Material Rohöl entwickelt und hergestellt wurden. Die dabei entstandenen Objekte spiegeln unsere heutige zivilisatorische Abhängigkeit vom Erdöl wider und reflektieren diese auf eindringliche Art und Weise. Thematisiert wird auch die aktuelle wirtschaftliche und soziale Situation der von der Erdölindustrie dominierten Stadt Aberdeen und Bezug auf die möglichen problematischen Zukunftsszenarien genommen. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Karin Kneissl, Peter Troxler und Alejandra Rodríguez-Remedi gehen in ihren Essays auf die Ressource Erdöl, deren politische und wirtschaftliche Bedeutung und die in Zukunft notwendigen und nachhaltigen Weichenstellungen ein.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: online-buch-de, Dozwil, Schweiz
May 06, 2011. Zustand: Sammlerstück; wie neu. Grossformat illustrierter Hardcover, ungebraucht. Artikel-Nr. 608-2-101
Anzahl: 1 verfügbar