Kornblume und Kaiseradler: Die deutschfreiheitlichen Parteien Altösterreichs 1882-1918

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9783702803209: Kornblume und Kaiseradler: Die deutschfreiheitlichen Parteien Altösterreichs 1882-1918
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Höbelt, Lothar:
Verlag: Verlag für Geschichte und Politik, Wien / R.Oldenbourg Verlag, München, (1993)
ISBN 10: 3702803203 ISBN 13: 9783702803209
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Buchhandlung Gerhard Höcher
(Wien, AT, Österreich)
Bewertung

Buchbeschreibung Verlag für Geschichte und Politik, Wien / R.Oldenbourg Verlag, München, 1993. Zustand: Sehr gut. 387 Seiten, Sehr guter Zustand - geringfügige Gebrauchsspuren. Autorenporträt : Lothar Alexander Höbelt (geboren am 30. Juni 1956 in Wien) ist ein österreichischer Historiker und außerordentlicher Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Höbelt wurde 1956 als Sohn eines Verlagsdirektors und einer Kanzleileiterin in Wien geboren. Er absolvierte Volksschule und Gymnasium (BRG Wien XXII) in seiner Geburtsstadt und studierte von 1974 bis 1981 Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und Anglistik an der Universität Wien. Ab dem Wintersemester 1980/81 nahm er die Stelle eines Studienassistenten ein. 1981 promovierte Höbelt mit dem Thema Studien zu den Voraussetzungen der britischen Appeasement-Politik 1937 1939 bei Heinrich Lutz und Adam Wandruszka mit der in Österreich höchstmöglichen Auszeichnung Sub auspiciis Praesidentis". Höbelt blieb Assistent unter Heinrich Lutz; nach dessen Tod 1986 wurde er Wolfdieter Bihl zugeteilt und habilitierte sich 1991 mit der Schrift "Kornblume und Kaiseradler", einer Arbeit über die deutschfreiheitlichen Parteien Altösterreichs 1882 1918. Damit bekam er die venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte zugeteilt. Nach längeren Aufenthalten in Großbritannien und den USA, unter anderem als Gastdozent an der University of Chicago 1992, bestellte die Universität Wien ihn 1997 zum außerordentlichen Professor für Neuere Geschichte. Parallel zu seinem Lehrauftrag an der Universität Wien nahm und nimmt Höbelt weitere Lehraufträge an in- und ausländischen Institutionen wahr: So war er unter anderem Lehrbeauftragter der Summer School der University of New Orleans (1988 1993) und am Linfield College (Austro-American Institute of Education, 1991 1994). Seit 2001 ist Höbelt auch Vortragender an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Seine Forschungsschwerpunkte sind die österreichische, deutsche und britische Politik- und Verfassungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Dreißigjährige Krieg. Zu diesen Themen und zur Geschichte des Deutschnationalismus in Österreich hat Höbelt eine Reihe von Büchern und Aufsätzen veröffentlicht. Höbelt wurde 1984 Mitglied und 1999 Mitglied der Direktion der International Commission for the History of Representative and Parliamentary Institutions. Seit 1985 gehört er der Commission Autrichienne d Histoire Militaire und seit 1997 der Vereinigung für Verfassungsgeschichte in Hofgeismar an. Er ist einer der Vizepräsidenten der Internationalen Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente und Beiratsmitglied der wissenschaftlichen Fachzeitschriften International History Review (2000 2003) und War in History (seit 1996). Überdies wurde er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Museums des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock/Dosse. Zu seinem 50. Geburtstag 2006 gaben mehrere bei Höbelt promovierte Historiker und Studenten eine Festschrift für ihn heraus. Diese enthält 33 wissenschaftliche Beiträge, wobei sich der Bogen von Kaiser Ferdinand III. bis Jörg Haider spannt. Für das Jahrbuch 2007/2008 des Karl von Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der Christlichen Demokratie in Österreich, das der ÖVP nahesteht, verfasste Höbelt einen Beitrag über den ÖVP-Politiker und früheren Vize-Kanzler Hermann Withalm.[8] Bei einer Veranstaltung der Politischen Akademie der ÖVP im Mai 2010 referierte er über sein Verständnis des Liberalismus. Höbelt verfasste zahlreiche Biografien für folgende Werke: Neue Deutsche Biographie, Österreichisches Biographisches Lexikon, Ostdeutsche Gedenktage und Dictionary of Early Modern Europe. Höbelt war in den 1990er Jahren Berater, nach eigenen Angaben aber nie Mitglied der FPÖ. Von 1992 bis 2002 war er Konsulent der Parteiakademie der FPÖ (bis 2000: Freiheitliches Bildungswerk, danach: Freiheitliche Akademie) und von 2000 bis 2002 deren wissenschaftlicher Leiter. Zudem war er Mitautor des FPÖ-Parteiprogramms von 1997, das politische Ideen Jörg Haiders enthielt. Höbelt ist stellvertretender Vorsitzender der parteiunabhängigen Genius-Gesellschaft für freies Denken. Diese wurde 1997 von FPÖ-Anhängern gegründet, die sich selbst als Nationalliberale verstehen. Im Jahr 2001 widersprach Höbelt in einem Aufsatz der Analyse des Politikwissenschaftlers Anton Pelinka, nach der die FPÖ-Wähler zu den Modernisierungsverlierern" gehörten: Die Anhänger der von Haider geforderten Dritten Republik" seien mehrheitsfähig. Er stand damals politisch der Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer nahe und brach nach der Knittelfelder FPÖ-Versammlung 2002 mit Haider, dem er Stimmenverluste und Spaltungstendenzen der FPÖ anlastete. Höbelt befürwortete die schwarz-blaue Koalition zwischen FPÖ und ÖVP und rief dazu auf, blaue Leihstimmen" für den damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel abzugeben. Höbelt sprach sich 2005 gegen die Abspaltung des BZÖ aus, trat jedoch 2006 gemeinsam mit Hans Pretterebner in ein Personenkomitee für Veit Schalle (BZÖ) ein, um durch den Einzug des BZÖ in den Nationalrat eine parlamentarische Mitte-rechts-Mehrheit zu gewährleisten. Er definierte seinen politischen Standort an der Schnittstelle von schwarz, blau und orange". Nach dem Tod Jörg Haiders im Oktober 2008 bezeichnete Höbelt ihn als neben Bruno Kreisky zweifellos das größte politische Talent der Zweiten Republik" und befürwortete die Wiedervereinigung von FPÖ und BZÖ, die partiell im Dezember 2009 eintrat. Im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2010 war Höbelt Mitglied des Personenkomitees der FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz. Im Verlauf dieser Unterstützung bezeichnete er das NS-Verbotsgesetz 1947 aus liberaler Sicht" als ein Ärgernis", da dieses aktuell vor allem Gesinnung" bestrafe und damit aus dämlichen Krakeelern Märtyrer der Meinungsfreiheit" mache. Gegen Höbelts Einsatz für Rosenkranz protestierte u. a. die damalige Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Wien. Er ist Mitglied im Kuratorium der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. In der Medienöffentlichkeit tri. Artikel-Nr. 39825

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