Internationale Migration führt dazu, dass Wohnbevölkerung und Staatsvolk zunehmend weniger übereinstimmen. Immer mehr Staatsbürger/innen leben außerhalb der Grenzen des Landes und ein wachsender Teil der Wohnbevölkerung besteht aus Nicht-Staatsbürger/innen. Wie groß diese Diskrepanzen sind, hängt nicht nur von Wanderungsbewegungen ab, sondern auch von den Regeln für den Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit. Dieses Buch untersucht den Zusammenhang zwischen Migration, Staatsbürgerschaft und Wahlrecht aus rechtlicher, historischer, sozialwissenschaftlicher und demokratietheoretischer Perspektive. Die einzelnen Kapitel behandeln den Erwerb der Staatsbürgerschaft bei Geburt und durch Einbürgerung, den Verlust durch Verzicht oder staatliche Aberkennung, den staatlichen Umgang mit mehrfacher Staatsbürgerschaft und die Ausweitung von Wahlrechten für Nicht-Staatsbürger/innen. Im Vordergrund steht die österreichische Situation im internationalen Vergleich. Dabei zeigt sich, dass Österreich hinter anderen Einwanderungsstaaten bei der Öffnung der Staatsbürgerschaft für Immigranten und Immigrantinnen, der Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaft und der Ausweitung von Wahlrechten weit zurückbleibt. Die Autoren argumentieren, dass der Zugang zur Staatsbürgerschaft und die Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaften nicht nur für die Integration von Immigranten und Immigrantinnen von entscheidender Bedeutung ist, sondern auch für die Legitimität demokratischer Institutionen im Einwanderungsland Österreich.
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ist Politikwissenschaftler in Wien mit dem Forschungsschwerpunkt Citizenship und Migration
ist ehem. Professor am EUI in Florenz und Obmann der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW
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Anbieter: ISD LLC, Bristol, CT, USA
paperback. Zustand: New. 1st. Artikel-Nr. 1553391
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Softcover. Zustand: As New. Internationale Migration fuhrt zu einer wachsenden Diskrepanz zwischen Wohnbevolkerung und Staatsvolk. Immer mehr Staatsburger leben ausserhalb des Landes, wahrend ein erheblicher Teil der Wohnbevolkerung aus Nicht-Staatsburgern besteht. Diese Unterschiede hangen nicht nur von Wanderungsbewegungen ab, sondern auch von den Regelungen zum Erwerb und Verlust der Staatsangehorigkeit. Das Buch untersucht die Zusammenhange zwischen Migration, Staatsburgerschaft und Wahlrecht aus verschiedenen Perspektiven - rechtlich, historisch, sozialwissenschaftlich und demokratietheoretisch. Die Kapitel behandeln Themen wie den Erwerb der Staatsburgerschaft bei Geburt und durch Einburgerung, den Verlust durch Verzicht oder Aberkennung, den Umgang mit mehrfacher Staatsburgerschaft sowie die Ausweitung von Wahlrechten fur Nicht-Staatsburger. Der Fokus liegt auf der osterreichischen Situation im internationalen Vergleich. Dabei wird deutlich, dass Osterreich im Vergleich zu anderen Einwanderungsstaaten hinterherhinkt, insbesondere bei der Offnung der Staatsburgerschaft fur Immigranten, der Akzeptanz von Doppelstaatsburgerschaften und der Erweiterung von Wahlrechten. Die Autoren betonen, dass der Zugang zur Staatsburgerschaft und die Akzeptanz von Doppelstaatsburgerschaften entscheidend fur die Integration von Immigranten und die Legitimitat demokratischer Institutionen in Osterreich sind. Artikel-Nr. 3c1ca166-d826-4930-8ec3-5d885cff1c83
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