Das römische Bundesgenossensystem und die Reformversuche der Gracchen

 
9783656081074: Das römische Bundesgenossensystem und die Reformversuche der Gracchen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Der römische Stadtstaat war lange Zeit einer unter vielen Staaten in Italien und entwickelte sich erst nach einer Vielzahl von Kriegen und strategisch wichtigen Entscheidungen zur absoluten Vormacht auf der italienischen Halbinsel, um nur wenig später den gesamten Mittelmeerraum zu dominieren. Doch wäre dieser Weg nicht ohne die latinischen, italienischen und griechischen Volksgruppen, den Bundesgenossen Roms, möglich gewesen. Nachdem Etrusker, Latiner, Samniten und die übrigen Staaten Italiens bezwungen waren, wurden diese zu wertvollen Verbündeten, die zwar ihre innenpolitische Autonomie behielten, aber ihre außenpolitische Souveränität aufgeben mussten. Dies bedeute nichts anderes als Rom außenpolitisch beizustehen, sich der römischen Außenpolitik zu fügen und dem römischen Staat Truppen für dessen Expansionspolitik bereit zu stellen. Damit entstand eine enorme Abhängigkeit und Verbundenheit zwischen dem Hegemonialstaat und dem übrigen Italien, wodurch es Rom erst möglich wurde zu einer Weltmacht aufzusteigen. Allerdings war dieses Gemeinwesen noch längst keine zusammengeschmolzene Einheit, was sich während des Zweiten Punischen Krieges am Beispiel Capuas zeigte. Demnach war es nicht nur Rom selbst, sondern auch das außerrömische Italien, das eine nicht zu unterschätzende Größe in der Entwicklung der römischen Republik darstellte. Ohne die Unterstützung der Bundesgenossen, sowohl militärischer als auch wirtschaftlicher Art, wäre ein Aufstieg Roms zu einem Imperium nur schwer möglich gewesen. Diese Art Gemeinschaft, gewachsen über mehrere Jahrhunderte hinweg, war von einer Vielzahl von Wechselbeziehungen geprägt, die allmählich eine ganz Italien umfassende, römische Gesellschaft entstehen ließen. Allerdings war diese Entwicklung keinem natürlichen Prozess zu verdanken. Viel

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