Die Zukunftswerkstatt und die Möglichkeiten ihres Einsatzes im Schulunterrricht

 
9783640995066: Die Zukunftswerkstatt und die Möglichkeiten ihres Einsatzes im Schulunterrricht
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Reseña del editor:

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Institut für Alltags- und Bewegungskultur), Veranstaltung: Didaktische Orientierungen und Unterrichtsverfahren an ausgewählten (Unterrichts-)Themen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich sowohl mit der Zukunftswerkstatt als solche als auch auch immer wieder mit dem Blick auf die Möglichkeiten der Umsetzung im Schulunterricht, da sie in diesem Bereich noch sehr selten angewandt wird. In Kapitel 3 dieser Arbeit wird ein Beispiel einer Zukunftswerkstatt für den Haushalts- und- Ernährungs-Unterricht als Inselreise vorgestellt; zunächst wird jedoch ein Überblick über den Aufbau der Zukunftswerkstatt skizziert und im Ansatz mit Blick auf Umsetzung im Unterricht diskutiert, wobei hier noch zu erläutern ist, dass die Zukunftswerkstatt in Robert Jungks Sinne keine Methode, sondern wie der Name schon sagt, eine Werkstatt ist, in deren Rahmen verschiedene Methoden zum Einsatz kommen können.

Reseña del editor:

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Hauswirtschaft, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Institut für Alltags- und Bewegungskultur), Veranstaltung: Didaktische Orientierungen und Unterrichtsverfahren an ausgewählten (Unterrichts-)Themen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Bei der Entwicklung der Zukunftswerkstatt hat mir ein Schlüsselerlebnis, das ich 1954 in Sizilien hatte, entscheidend geholfen. Und zwar bin ich damals nach Palermo gefahren, um den Sozialreformer Danilo Dolci zu interviewen. Der machte damals einen Hungerstreik, um auf die Unterdrückung der Bauern durch die Mafia in Sizilien hinzuweisen. (...) Und da habe ich zum ersten Mal erlebt, daß er diesen ganz einfachen Menschen gesagt hat: Jetzt sagt doch mal, wie ihr es eigentlich anders haben wollt! Wie müßte es eigentlich sein, wenn die Mafia Euch nicht unterdrücken würde? Und da habe ich zum ersten Mal erlebt, nur dadurch habe ich Vertrauen gewonnen, daß Menschen in einem so schnellen Prozeß überhaupt zum Reden kommen, daß sie es wagen zu reden, daß sie es wagen, etwas zu erfinden. Da habe ich gesehen, wenn das diese ganz einfachen sizilianischen Landarbeiter und Tagelöhner können, dann müßten es ja auch andere können. Ich dachte damals noch, daß sei mit anderen Menschen einfacher. Dann habe ich aber herausgefunden, daß der kulturell belastete Mensch es viel schwerer hat, zu seiner Phantasie zu kommen, als jemand, der nicht soviel Wissen besitzt (Auszug aus einem Interview mit Robert Jungk. In: Burow, Neumann-Schönwetter 1995, S. 96f). So begann die Arbeit Robert Jungks an der Zukunftswerkstatt, welche heute weit verbreitet zum Einsatz kommt. Er verstand sie als „Ort des demokratischen Diskurses" (Burow, Neumann-Schönwetter 1995, S. 14), als er die Zukunftswerkstatt in den 60er Jahren in Zusammenarbeit mit anderen Zukunftsforschern entwarf. In den 70ern fand sie Anwendung in Betroffenenwerkstätten, bei brennenden Problemen, aber auch um Interessen von Einrichtungen, Gruppen

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