Die Mental Map Russland

 
9783640902552: Die Mental Map Russland
Reseña del editor:

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Theoriemodul, Sprache: Deutsch, Abstract: �Räume sind nicht, Räume werden gemacht!“ Mit dieser These des Berliner Geographie-Historikers Hans-Dietrich Schultz wurde ein Paradigmenwechsel in der Raumtheorie -im Rahmen der Geopolitik- vorangetrieben. Die Intention dieser Aussage war eine stärkere Fokussierung auf die Auswirkungen von Raum auf soziale Prozesse. Der Begriff �spatial turn“ entstand ab 1989 im Zuge der aufkommenden �cultural turns“ und wurde ursprünglich von einem Geographen geprägt. Der Osteuropahistoriker Frithjof Benjamin Schenk hat vor dem Hintergrund der spatial turn-Debatte angeregt, �den Blick auf die Diskussion über mental maps und europäische Geschichtsregionen zu lenken.“ Als �mental map“ versteht Schenk eine �kognitive Landkarte“, die es ermöglicht, sich gewisse Vorstellungen über eine bestimmte Region zu machen. Die entstehenden �Landkarten“, also mental maps, sind subjektiv und hängen von der jeweiligen individuellen Perspektive ab. Ausgegangen vom spatial turn und den von Schenk entwickelten mental maps über Russland bzw. Osteuropa, soll in dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, wie im 18. Jahrhundert der �Raum“ Sibirien konstruiert wurde. Vor dieser Zeit, also vor der Aufklärung, waren Vorstellungen über Sibirien überwiegend von Sagen und Mythen geprägt. Als Quellen dienen die Reiseberichte von den deutschen Naturkundlern Johann Georg Gmelin und Peter Simon Pallas. Da es sich um sehr umfangreiche Berichte handelt, kann auf sie im Rahmen dieser Arbeit nicht in vollem Umfang eingegangen werden. Grundlage ist bei Gmelin der zweite Teil seiner Zweiten Kamcatka-Expedition (1735, 1736, 1737), bei Pallas der Zeitraum von 1772 bis zum Januar 1773 seiner 6jährigen �Reise durch verschiedene Provinzen des Russischen Reiches“. Im ersten Kapitel

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Theoriemodul, Sprache: Deutsch, Abstract: „Räume sind nicht, Räume werden gemacht!" Mit dieser These des Berliner Geographie-Historikers Hans-Dietrich Schultz wurde ein Paradigmenwechsel in der Raumtheorie -im Rahmen der Geopolitik- vorangetrieben. Die Intention dieser Aussage war eine stärkere Fokussierung auf die Auswirkungen von Raum auf soziale Prozesse. Der Begriff „spatial turn" entstand ab 1989 im Zuge der aufkommenden „cultural turns" und wurde ursprünglich von einem Geographen geprägt. Der Osteuropahistoriker Frithjof Benjamin Schenk hat vor dem Hintergrund der spatial turn-Debatte angeregt, „den Blick auf die Diskussion über mental maps und europäische Geschichtsregionen zu lenken." Als „mental map" versteht Schenk eine „kognitive Landkarte", die es ermöglicht, sich gewisse Vorstellungen über eine bestimmte Region zu machen. Die entstehenden „Landkarten", also mental maps, sind subjektiv und hängen von der jeweiligen individuellen Perspektive ab. Ausgegangen vom spatial turn und den von Schenk entwickelten mental maps über Russland bzw. Osteuropa, soll in dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, wie im 18. Jahrhundert der „Raum" Sibirien konstruiert wurde. Vor dieser Zeit, also vor der Aufklärung, waren Vorstellungen über Sibirien überwiegend von Sagen und Mythen geprägt. Als Quellen dienen die Reiseberichte von den deutschen Naturkundlern Johann Georg Gmelin und Peter Simon Pallas. Da es sich um sehr umfangreiche Berichte handelt, kann auf sie im Rahmen dieser Arbeit nicht in vollem Umfang eingegangen werden. Grundlage ist bei Gmelin der zweite Teil seiner Zweiten Kam?atka-Expedition (1735, 1736, 1737), bei Pallas der Zeitraum von 1772 bis zum Januar 1773 seiner 6jährigen „Reise durch verschiedene Provinzen des Russischen Reiches". Im ersten Kapitel dieser Arbeit erfol

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