Erziehung, Ausbildung und Arbeit von Mädchen und Frauen in den Städten des Hoch- und Spätmittelalters

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9783640594993: Erziehung, Ausbildung und Arbeit von Mädchen und Frauen in den Städten des Hoch- und Spätmittelalters
ReseŮa del editor:

Wie sah die Erziehung von M√§dchen im Mittelalter aus? Erlernten sie einen Beruf oder arbeiteten sie sp√§ter vorrangig im Haushalt, sa√Ÿen am Spinnrad und versorgten die Kinder, w√§hrend der Mann in der Werkstatt arbeitete? Gab es Schulen in den St√§dten und durften M√§dchen sie besuchen? In dieser Hausarbeit sollen die Erziehungsziele,Bildungsm√∂glichkeiten, Kindheit, Lehrzeit und Arbeitswelt von M√§dchen und Frauen in St√§dten des Hoch- und Sp√§tmittelalters beleuchtet werden. Da ‚€?Erziehung‚€œ und ‚€?Frauenarbeit‚€œ weite Themenfelder sind, soll zun√§chst der √§u√Ÿere Rahmen der Arbeit eingegrenzt und definiert werden. Unter den Begriff ‚€?Erziehung‚€œ f√§llt hier, wie Eileen Power es formuliert, die ‚€?Erziehung im weitesten Sinne des Wortes, als Vorbereitung auf das Leben. So verstanden umfa√Ÿt Erziehung das Einpr√§gen guten Benehmens, des rechten Glaubens und ordentlicher Haushaltsf√ľhrung und nicht nur geistige Bildung, von der uns mittelalterliche B√ľcher verh√§ltnism√§√Ÿig wenig mitteilen‚€œ1. Des Weiteren geht es um M√§dchen und Frauen aus der Handwerksschicht und z. T. der Unterschicht in den mittelalterlichen St√§dten Westeuropas. Die Handwerker geh√∂rten vorwiegend zur Mittelschicht der Stadtbev√∂lkerung, wobei ‚€?die Spitzengruppe der Handwerker‚€œ auch zur Oberschicht geh√∂ren konnte.2 Hilsch sagt aus, dass die Erforschung der Unterschichten aufgrund der Quellenlage schwierig sei. Zur Unterschicht ‚€?geh√∂rte die untergeordnete arbeitende Bev√∂lkerung (Handwerksgesellen, Hilfsarbeiter, Dienstboten, Stadtw√§chter u.a.), aber auch Randgruppen (Bettler,Prostituierte, Auss√§tzige u.a.).3 Zeitlich bezieht sich die Untersuchung, wie erw√§hnt, auf das Hoch- und vor allem das Sp√§tmittelalter (ca. 1050-1500 n. Chr.), in dem die Entwicklung der St√§dte auch eine Ver√§nderung der weiblichen Lebenssituation mit sich brachte. Dies wird z.B. in den zu dieser Zeit entstandenen Stadtrechten deutlich. ‚€?Von 1120 ist das √§lteste deutsche Stadtrecht aus Freiburg i. Br. √ľberliefert.‚€œ4 Laut Rossiaud ist um 1250 ‚€?das St√§dtenet

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