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Das spätantike Offizierskorps (4. / 5. Jh.)

 
9783640575428: Das spätantike Offizierskorps (4. / 5. Jh.)
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Reseña del editor:
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Historisches Seminar, Abteilung Alte Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gegenstand dieser Darstellung ist das spätantike Offizierskorps der römischen Armee im 4. und 5. Jh. Um einen Eindruck zu erhalten, wie das Offizierskorps der Prinzipatszeit aufgebaut war, wird dieses einleitend analysiert werden, und um das neu geschaffene Offizierskorps in den Kontext einbinden zu können, werden neben den Reformen des Diokletian und des Konstantin bezüglich der Armee, die damit einhergehenden neuen Verwaltungsstrukturen, zum einen die zivile und militärische Kompetenzteilung und zum anderen die neuen Einheiten der Grenztruppen und des Bewegungsheeres, vorgestellt werden. Auch soll aufgezeigt werden, warum diese Reformen am Ende des 3. Jhs. notwendig geworden waren. Schließlich wird im ersten Teil noch auf die „Barbarisierung" der römischen Armee in der Spätantike eingegangen, um so im weiteren Verlauf der Arbeit den Aspekt von fremdländischen Offizieren adäquat analysieren zu können. Der Hauptteil der vorliegenden Arbeit wird sich mit den verschiedenen überlieferten Offiziersrängen, die in der Spätantike existiert haben, befassen. Dabei liegt der Fokus auf den vier gängigsten Ämtern comes, dux, tribunus und praefectus sowie dem Rang bzw. der Zusatzbezeichnung des praepositus. Da man die Thematik des magister militum, des höchsten militärischen Funktionsträgers, aufgrund der reichhaltigeren Evidenz als selbstständige Arbeit behandeln könnte, sei dieser Rang hier aus Platzgründen ausgeklammert und der Vollständigkeit halber nur peripher angeschnitten. Im weiteren Verlauf werden die Funktionen der protectores und der domestici erörtert werden, da diese als Offiziersanwärter gelten und man somit einen Eindruck erhält, wie spätantike Offiziere i.d.R. auf ihre Posten gelangten. Das darauf folgende Kapitel soll die überlief
Reseña del editor:
Der Gegenstand dieser Darstellung ist das spätantike Offizierskorps der römischen Armee im 4. und 5. Jh. Um einen Eindruck zu erhalten, wie das Offizierskorps der Prinzipatszeit aufgebaut war, wird dieses einleitend analysiert werden, und um das neu geschaffene Offizierskorps in den Kontext einbinden zu können, werden neben den Reformen des Diokletian und des Konstantin bezüglich der Armee, die damit einhergehenden neuen Verwaltungsstrukturen, zum einen die zivile und militärische Kompetenzteilung und zum anderen die neuen Einheiten der Grenztruppen und des Bewegungsheeres, vorgestellt werden. Auch soll aufgezeigt werden, warum diese Reformen am Ende des 3. Jhs. notwendig geworden waren. Schließlich wird im ersten Teil noch auf die „Barbarisierung“ der römischen Armee in der Spätantike eingegangen, um so im weiteren Verlauf der Arbeit den Aspekt von fremdländischen Offizieren adäquat analysieren zu können. Der Hauptteil der vorliegenden Arbeit wird sich mit den verschiedenen überlieferten Offiziersrängen, die in der Spätantike existiert haben, befassen. Dabei liegt der Fokus auf den vier gängigsten Ämtern comes, dux, tribunus und praefectus sowie dem Rang bzw. der Zusatzbezeichnung des praepositus. Da man die Thematik des magister militum, des höchsten militärischen Funktionsträgers, aufgrund der reichhaltigeren Evidenz als selbstständige Arbeit behandeln könnte, sei dieser Rang hier aus Platzgründen ausgeklammert und der Vollständigkeit halber nur peripher angeschnitten. Im weiteren Verlauf werden die Funktionen der protectores und der domestici erörtert werden, da diese als Offiziersanwärter gelten und man somit einen Eindruck erhält, wie spätantike Offiziere i.d.R. auf ihre Posten gelangten. Das darauf folgende Kapitel soll die überlieferten Unteroffiziersränge vorstellen, obwohl die Evidenz hier um einiges schlechter, als bei deren Vorgesetzen, ist. Die Offiziere der Leibgarden des Kaisers, der scholae und der excubitores, werden ebenso behandelt, wie der parami

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