Hartmut Radebold hat als Junge den Zweiten Weltkrieg erlebt und begibt sich auf eine Spurensuche nach dem, was ihn geprägt hat: sein Fühlen, sein Denken, aber auch sein Verhalten.
Ausgebombt, auf der Flucht, bald vaterlos – so erlebt der junge Hartmut Radebold seine ersten Lebensjahre. Getrauert wird nicht, erst recht nicht geweint, sondern geschwiegen. Als junger Assistenzarzt sucht er Vaterersatz bei älteren Kollegen, bis er merkt, dass keiner wirklich Interesse an ihm als Person hat. Er beschreibt, wie schwer es später für ihn ist, jüngeren Kollegen Vorbild zu sein und seinen Kindern ein guter Vater. Erst im Alter wird er fähig, sich zu versöhnen und Freundschaften mit anderen Männern zu schließen. Was hat diesen Prozess ermöglicht? Und was hat ihm die Kraft zum Leben gegeben? Waren es die zeitgeschichtlichen Umstände, die Familie oder war es seine Frau, die all die Jahre hilfreich an seiner Seite stand?
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Hartmut Radebold, geboren 1935, Univ. Prof. em., Dr. med., war Psychiater und Psychoanalytiker und Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie der Universität Kassel. Er gilt als »Nestor der deutschsprachigen Psychotherapie Älterer« (PSYCHE) und befasste sich mit der Entwicklung und dem Befinden der Kriegskinder. 2009 erhielt er für seine Forschungen das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Im September 2021 ist er in Kassel verstorben.
Hildegard Radebold, geboren 1941, Dipl. Bibliothekarin, war Leiterin einer Stadtbücherei und verfügte über jahrzehntelange Erfahrung in Pflege und Versorgung. Das Buch »Spurensuche eines Kriegskindes« entstand unter ihrer Mitarbeit. Im September 2021 verstarb sie im selben Monat wie ihr Mann Hartmut.
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Hardcover. Zustand: Très bon. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Very good. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. H-682-869
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Orig.Pappe. Orig.Umschlag. 207,(3) Seiten. Unter Mitarbeit von Hildegard Radebold. 8°. Gut erhalten. ISBN 9783608980547. Artikel-Nr. 559039
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gebundene Ausgabe. Zustand: Sehr gut. 207 Seiten Leichte äußere Mängel - Buch ist als Mängelexemplar gekennzeichnet - Buch ansonsten in sehr gutem und ungelesenem Zustand - Jeder Lieferung liegt eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener MwSt. bei Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 370. Artikel-Nr. 198703
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Hardcover. Zustand: neuwertig. Erste Aufl. Brauner Pappeinband mit geprägtem Rückentitel und fotografisch gestaltetem Schutzumschlag. Der Umschlag dezent randberieben, ansonsten sehr guter, neuwertiger Erhaltungszustand, das Buch wurde lediglich zu Püfzwecken aus der Originalfolie genommen. "Hartmut Radebold hat als Junge den Zweiten Weltkrieg erlebt und begibt sich auf eine Spurensuche nach dem, was ihn geprägt hat: sein Fühlen, sein Denken, aber auch sein Verhalten. Ausgebombt, auf der Flucht, bald vaterlos - so erlebt der junge Hartmut Radebold seine ersten Lebensjahre. Getrauert wird nicht, erst recht nicht geweint, sondern geschwiegen. Als junger Assistenzarzt sucht er Vaterersatz bei älteren Kollegen, bis er merkt, dass keiner wirklich Interesse an ihm als Person hat. Er beschreibt, wie schwer es später für ihn ist, jüngeren Kollegen Vorbild zu sein und seinen Kindern ein guter Vater. Erst im Alter wird er fähig, sich zu versöhnen und Freundschaften mit anderen Männern zu schließen. Was hat diesen Prozess ermöglicht? Und was hat ihm die Kraft zum Leben gegeben? Waren es die zeitgeschichtlichen Umstände, die Familie oder war es seine Frau, die all die Jahre hilfreich an seiner Seite stand?" (Verlagstext) Hartmut Radebold (* 23. April 1935 in Berlin gestorben 17. September 2021 in Kassel) war ein deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und Altersforscher. Von 1976 bis 1997 war er ordentlicher Professor für Klinische Psychologie an der Universität Kassel. Biographisch bedingt galt sein besonderes Interesse den gesellschaftlich lange verdrängten Folgen einer Kindheit im Zweiten Weltkrieg. Radebold überlebte den Zweiten Weltkrieg als Kind und wuchs danach als Halbwaise bei seiner Mutter auf. Von 1954 bis 1960 studierte er zunächst Humanmedizin an der Freien Universität Berlin. Von 1960 bis 1966 arbeitete er als Medizinalassistent und absolvierte die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie/Neurologie an der Psychiatrischen Universitätsklinik der FU Berlin. 1964 wurde er promoviert und begann am Berliner Psychoanalytischen Institut eine Ausbildung zum Psychoanalytiker. Von 1967 bis 1969 arbeitete Radebold als Funktionsoberarzt auf der Abteilung Geriatrie des Städtischen Behring-Krankenhauses Berlin, wo er für Konzeptentwicklung, psychotherapeutisch-psychiatrische Behandlungen sowie den Konsiliardienst zuständig war. Von 1970 bis 1976 arbeitete er an der Abteilung Psychotherapie der Universität Ulm, unter anderem als Leiter der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz und ab 1973 als Leitender Oberarzt der Abteilung Psychotherapie und des Psychosozialen Zentrums der Universität Ulm. Gleichzeitig schloss er die Ausbildung zum Psychoanalytiker ab. Von 1976 bis 1997 war er C4-Professor für "Klinische Psychologie (unter besonderer Berücksichtigung des höheren und hohen Lebensalters)" an der Universität Kassel. Dort gründete er auch die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe für angewandte Soziale Gerontologie (ASG), deren langjähriger Sprecher er war. Ab 1978 war Radebold Lehr- und Kontrollanalytiker am Alexander-Mitscherlich-Institut der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Radebold war Pionier der psychologischen und sozialen Auseinandersetzung mit dem Alter. Als die Thematik in der Gesellschaft wie an den Hochschulen noch unterrepräsentiert war, begann er in seiner Lehre, Studierende für das Thema der Arbeit mit älteren Menschen zu interessieren. Er war Mitbegründer der Zeitschrift Psychotherapie im Alter, die ihm und seinem Wirken im Jahr 2022 einen eigenen Band widmete. Radebold lebte und arbeitete jahrzehntelang in Kassel, wo er im September 2021 im Alter von 86 Jahren starb. Er war verheiratet mit der Bibliothekarin und Mitautorin einiger seiner Bücher, Hildegard Radebold (11. November 1941 bis 15. September 2021), die zwei Tage vor ihm starb. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 207, (1) pages. 8° (132 x 210mm). Artikel-Nr. BN36093
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