Ob berufstätig, alleinerziehend oder Vollzeitmutter - es gibt keine, die diese Selbstzweifel nicht kennt: Mache ich alles richtig? Alle wünschen sich eine gute Beziehung zu ihrem Kind und wollen zugleich den hohen Anforderungen von außen gerecht werden.
Es gibt in unserer Gesellschaft kein gültiges Rollenmuster für Mütter, nur verschiedene geschichtliche und weltanschauliche Vorbilder: Vollzeitmutter, Karrierefrau, die Mutter Gottes, die Feministin, die Mütter im Dritten Reich und schließlich die eigene Mutter. Ihr Bestreben, eine gute Mutter zu sein und es allen recht zu machen, führt immer wieder dazu, dass sie das Verkehrte tun. Gertraud Finger beschreibt viele solcher Situationen und zeigt, durch welche Einstellungen und Gefühle sie ausgelöst werden. Man erfährt, wie das Ideal der"guten Mutter"entstanden ist, wie belastend es sein kann, und was Frauen tun können, damit sie trotz allem mit gutem Gewissen Mutter sein können. Beispiele aus der Beratungspraxis und der Literatur zeigen uns, wie es gelingen kann, mit mehr Freude Mutter zu sein.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Gertraud Finger, Dipl.-Psych., war früher Lehrerin und hat in der Erziehungs- und Schulberatung gearbeitet, war Leiterin der Frühförderstelle des Caritasverbandes in Freiburg sowie Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule. Sie hat mehrere Bücher über die Arbeit mit Kindern und Familien verfaßt. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkel.
Ob berufstätig, alleinerziehend oder Vollzeitmutter - es gibt keine, die diese Selbstzweifel nicht kennt: Mache ich alles richtig? Alle wünschen sich eine gute Beziehung zu ihrem Kind und wollen zugleich den hohen Anforderungen von außen gerecht werden.
Es gibt in unserer Gesellschaft kein gültiges Rollenmuster für Mütter, nur verschiedene geschichtliche und weltanschauliche Vorbilder: Vollzeitmutter, Karrierefrau, die Mutter Gottes, die Feministin, die Mütter im Dritten Reich und schließlich die eigene Mutter. Ihr Bestreben, eine gute Mutter zu sein und es allen recht zu machen, führt immer wieder dazu, dass sie das Verkehrte tun. Gertraud Finger beschreibt viele solcher Situationen und zeigt, durch welche Einstellungen und Gefühle sie ausgelöst werden. Man erfährt, wie das Ideal der »guten Mutter« entstanden ist, wie belastend es sein kann, und was Frauen tun können, damit sie trotz allem mit gutem Gewissen Mutter sein können. Beispiele aus der Beratungspraxis und der Literatur zeigen uns, wie es gelingen kann, mit mehr Freude Mutter zu sein.
"Über dieses Buch
In diesem Buch geht es
- um das'Nein'-Sagen,
- um fremde Erwartungen,
- um den Mut zu eigenen Wegen.
Warum fällt Müttern das 'Nein'-Sagen so schwer?
Schon als 'brave Töchter' haben Frauen gelernt, sich nach anderen zu richten. Als Erwachsene fühlen sich viele Frauen und vor allem Mütter für die Beziehung zu ihrer Umgebung verantwortlich. Ein 'Nein' könnte diese Beziehung stören und einen Konflikt hervorrufen, denn niemand freut sich über ein'Nein'. Für ein harmonisches Miteinander verzichten Mütter daher oft auf ihre eigenen Wünsche. Sie sagen'Ja', obwohl sie'Nein'meinen, nur um niemanden zu kränken.
Der Wunsch, es allen recht zu machen, kann so viel Druck erzeugen, dass eine Mutter dann das Verkehrte tut. Dieses Buch beschreibt solche Situationen, und es zeigt, durch welche Einstellungen und Gefühle sie ausgelöst werden. Dabei wird sowohl die Perspektive der Mutter als auch die des Kindes dargestellt. Wenn eine Mutter'Nein'sagt, bedeutet es nicht, dass sie sich von ihren Kindern abwendet. Sie wehrt sich nur gegen falsche Vollkommenheitsansprüche. Erst das'Nein'gegenüber ihrem eigenen Wunsch, es immer und allen recht zumachen, entlastet die Mutter und gibt ihr wieder Kraft, sich mit einem'Ja'ihrem Kind zuzuwenden. Ein mütterliches'Nein'kann auch dem Kind gut tun, denn es gibt ihm Orientierung und Sicherheit.
Warum sind fremde Erwartungen so wirkungsvoll? Margot Käßmann, die Landesbischöfi n von Hannover, hat die gegenwärtige Diskussion mit den folgenden Worten zusammengefasst:
Wie immer Frauen leben, es wird kritisiert: Hat sie Kinder und ist zu Hause, so ist sie ein unbedarftes Heimchen am Herd. Hat sie Kinder und ist berufstätig, so ist sie eine Rabenmutter und Gebärmaschine. Hat sie keine Kinder, ist sie eine karrierefixierte Zicke.
Mütter haben es nicht leicht. Es gibt viele Erwartungen, wie eine Mutter zu leben hat, von denen sich einige sogar widersprechen. Und es gibt immer jemanden, der ihren Lebensentwurf kritisiert, wenn nicht gar herabsetzt. Fremde Erwartungen beziehen sich nicht nur darauf, wie eine Mutter ihr Leben gestaltet, sondern auch auf die Einstellungen und Gefühle der Mutter. Dieses Buch stellt die Mütterbilder vergangener Zeiten vor, weil sie noch heute unser Mutterbild bestimmen. Es erklärt auch, warum viele Menschen eine'Sehnsucht nach einer guten Mutter'haben und wie aus dieser Sehnsucht eine Enttäuschung werden kann. Was die Umwelt von einer Mutter erwartet, erwartet die Mutter oft auch von sich selbst. Denn auch sie ist geprägt von gesellschaftlichen Normen, auch sie hat als Kind erlebt, dass nicht alle ihre Bedürfnisse befriedigt wurden. So möchten viele Mütter ihrem Kind all das geben, was sie früher vermisst haben. Das führt zu überhöhten Ansprüchen an sich selbst und zu Schuldgefühlen, wenn diese Ansprüche nicht erfüllt werden können. Dieses Buch beschreibt, warum gerade Mütter so anfällig für Schuldgefühle sind und wie sie manchmal auch gegen besseres Wissen daran festhalten.
Woher nehmen Mütter den Mut zu eigenen Wegen? (...)
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paperback. Zustand: Sehr gut. 1., Aufl. 240 Seiten 9783608944839 Wir verkaufen nur, was wir auch selbst lesen würden. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 327. Artikel-Nr. 73734
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Softcover. Zustand: gut. 2007. Auch Mütter dürfen >Nein< sagen. Mut zu eigenen Wegen In deutscher Sprache. pages. Artikel-Nr. BN666435
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