Die Autoren bieten einen völlig neuen Ansatz im Zeitmanagement: Wir haben mehr Zeit, als wir glauben! In vier großen Schritten führen
sie zu einem ganz neuen, positiven Zeitverständnis und damit zu mehr Lebensqualität.
• »M wie Meeresblick«: Perspektivenwechsel und verändertes Zeitgefühl
• »E wie Effektivität«: Zeitmanagement-Techniken
• »E wie Etappen«: Horizonte der Lebensplanung
• »R wie Reichtum«: Zeitmanagement, das nicht länger nur auf das eigene Ich, sondern auf die Gemeinschaft ausgerichtet ist
Ein Programm, das zu einem ganz neuen – positiven! – Zeitverständnis und mehr Lebensqualität verhilft.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Jörg Knoblauch ist geschäftsführender Gesellschafter der Firma tempus, einem der führenden Anbieter von Zeitmanagementsystemen in Deutschland. Er wurde 2002 mit dem Ludwig Erhard-Preis für »Auszeichnung für Spitzenleistungen im Wettbewerb« geehrt und hat bereits viele erfolgreiche Bücher veröffentlicht, u. a. mit Johannes Hüger und Marcus Mockler den Bestseller Dem Leben Richtung geben.
Wir haben mehr Zeit, als wir denken
Wissen Sie eigentlich, dass wir heute mehr Zeit zur Verfügung haben, als alle Generationen vor uns? Vielleicht kommt Ihnen diese Aussage etwas kühn vor. Aber sie stimmt. Deshalb ist am Anfang dieses Buches nicht von der notorischen Zeitnot die Rede, nicht von Stress und Hektik, nicht von der Allerweltsklage "Ich habe keine Zeit". Nein, die Fakten sprechen eine andere Sprache: Wir haben mehr Zeit, als wir denken.
Eine erstaunliche Beobachtung, die aber offenbar niemand so richtig im Bewusstsein hat. Das beginnt bei der Lebenserwartung: Ein Mensch, der heute geboren wird, darf damit rechnen, über 100 Jahre alt zu werden! Momentan liegt die Lebenserwartung für Männer bei rund 74 Jahren, für Frauen sogar bei 80 Jahren. Davon konnte man in früheren Jahrhunderten nur träumen. Im Mittelalter war jemand jenseits der 40 bereits ein alter Mensch. Mangelernährung, Seuchen und Unfälle rafften die Menschen schon früh dahin. Der Begriff Midlife-Crisis konnte sich erst im 20. Jahrhundert durchsetzen, weil davor zu wenige Menschen überhaupt so alt wurden, dass sie diese Krise erleben konnten.
Arbeiten bis zum Umfallen?
Parallel dazu ist die Lebensarbeitszeit dramatisch gesunken. Die Frage "Was planst du für deinen Ruhestand?" hätte noch vor wenigen Jahrzehnten auf den Gesichtern Ratlosigkeit erzeugt. Ruhestand - was ist das? Es war die Regel, bis zum Umfallen zu arbeiten, um für sich und seine Nachkommen Brot zu erwerben. Heute folgen im Normalfall auf die Pensionierung 10 bis 20 Jahre, über die man bei materiell ordentlicher Absicherung frei verfügen kann - sofern man einigermaßen gesund ist, was wohl für die große Mehrheit zutrifft. Selbst die sich inzwischen anbahnende Rückkehr zu einer längeren Lebensarbeitszeit ändert an diesem Zuwachs an Freizeit nur wenig - zumal sie, dank des medizinischen Fortschritts, mit einer Verlängerung der Lebenserwartung Hand in Hand geht. Wer heute auf das Zeitbudget seines Lebens blickt und es mit dem Budget früherer Generationen vergleicht, kommt zu dem Ergebnis: Er schwimmt geradezu in einem "Meer an Zeit".
Weniger Schlaf, mehr Freizeit
Das gilt keineswegs nur für den Ruhestand. Werfen wir einen Blick auf die Wochenarbeitszeit. Sie ist bis zur Jahrhundertwende permanent gesunken. Hätte man Mitte des 19. Jahrhunderts während der industriellen Revolution den Fabrikarbeitern von der 37,5-Stunden-Woche erzählt, sie hätten das für eine Geschichte aus dem Vorhof zum Schlaraffenland gehalten.
Damals arbeiteten die Frauen und Männer in den Fabriken oft doppelt so lange! Es gab keine Mindestlöhne, Angebot und Nachfrage regelten den Arbeitsmarkt, der Ausbeutung waren keine Grenzen gesetzt. Der Sonntagsschutz setzte sich nur langsam und mühsam durch. In Deutschland baute nach 1945 die Nachkriegsgeneration ein zerstörtes Land wieder auf.
Wir profitieren bis heute von dem, was damals an harten Tagen und in langen Nächten erarbeitet wurde: Die moderne Gesellschaft hat erst durch solche Vorleistungen in Verbindung mit einem rasanten technischen Fortschritt die Möglichkeit, die Arbeitszeit streng zu reglementieren und dem Bedürfnis nach Freizeit, Ruhe und Erholung Rechnung zu tragen. Wann in der Geschichte hatten Arbeitnehmer mehr freie Zeit als zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Dass angesichts von Globalisierung und Wirtschaftskrise die Wochenarbeitszeit in vielen Bereichen wieder verlängert wird, ändert kaum etwas daran: Der moderne Mensch schwimmt in einem Meer an (Frei-)Zeit. Zudem ist statistisch belegt, dass wir heute im Durchschnitt pro Nacht eine Stunde weniger schlafen als die Menschen vor 50 Jahren. Mehr Wach-Zeit bedeutet aber auch mehr Freizeit, die wir nach eigenem Willen gestalten können.
Zeit sparen durch Technik
Ein weiterer Zeitfaktor ist die Hausarbeit. Sie hat die Menschen früher viel stärker in Anspruch genommen. Ohne Waschmaschine,
Spülmaschine, Elektro- oder Gasherd, Staubsauger und Zentral-heizung gab es unendlich viel zu tun, um es im eigenen Heim warm und sauber zu haben. Können wir uns noch vorstellen, wie Anfang des 20. Jahrhunderts eine Mutter von (damals üblichen) vier oder fünf Kindern schuften musste, damit ihre Sprösslinge ordentlich angezogen zur Schule gehen konnten? Diese Mühen sind vorbei. Dass dennoch immer noch viele Stunden (vor allem von Frauen) im Haushalt abgeleistet werden, liegt daran, dass mit dem technischen Fortschritt auch die Ansprüche immens gewachsen sind. Doch gibt es viele Beispiele, wie man mit einem intelligenten Einsatz der Technik Zeit sparen kann, die man dann zur freien Verfügung hat. Auch die Nahrungsmittelindustrie verkauft etwa mit Fertigmenüs nicht nur Mahlzeiten, sondern auch viele freie Minuten für alle, die die Mühe des Kochens scheuen. Wir schwimmen in einem "Meer an Zeit". Leben Sie mit diesem Bewusstsein? Dann gehören Sie zu einer verschwindend kleinen Minderheit.
Die Wohlstandsfalle
Unsere Jagd nach Mehr - mehr Wohlstand, mehr Sicherheit, mehr Vergnügen, mehr Statussymbole - hat uns in Zentraleuropa einen unglaublich hohen Lebensstandard ermöglicht. Aber diese Jagd hat uns erstaunlicherweise nicht glücklicher gemacht.
Seit Ende der 50er Jahre untersucht das Allensbacher Institut für Demoskopie regelmäßig in repräsentativen Umfragen, wie glücklich sich die Deutschen fühlen. In den letzten Jahrzehnten ist der Anteil der Glücklichen an der Gesamtbevölkerung stabil geblieben und liegt weiterhin bei rund 30 Prozent. Das klingt unglaublich, wenn man das Lebensniveau von damals mit heute vergleicht. Es beweist aber, dass wir in unserer Kultur dem Lebensstandard eine zu hohe Bedeutung für unser subjektives Glücksempfinden beimessen. Eine Bedeutung, die er offenbar nicht hat. Internationale Studien belegen, dass Menschen in armen Ländern sich teilweise glücklicher fühlen als Menschen in den reichen Industrienationen.
Diese Ergebnisse der Sozialforschung sollten wir uns vor Au-gen führen, wenn wir wieder mal vor der Frage stehen, ob wir für mehr Lebensstandard zeitliche Opfer zu bringen bereit sind. Wenn Ihnen also jemand das Doppelte des Gehaltes verspricht, das Sie heute verdienen, Sie dafür jedoch täglich zwölf Stunden arbeiten müssen (und das auch sonntags), dann rechnen Sie nicht nur das Geld nach, sondern denken Sie auch daran, dass sie damit dem "Meer an Zeit" den Rücken kehren und freiwillig in die enge Bucht fahren. Vielleicht erfordert es Ihre Situation ja wirklich. Aber ein glücklicheres Leben sollten Sie sich von den höheren Einkünften nicht versprechen.
Heinrich Böll hat über den Irrweg eines allein auf Verdienst und Konsum ausgerichteten Denkens in einer kleinen Anekdote gespottet, in der er folgendes erzählt:
Ein Fischer sitzt am Strand und blickt auf das Meer, nachdem er die Ernte seiner mühseligen Ausfahrt auf den Markt gebracht hat. Warum er nicht einen Kredit aufnehme, fragt ihn ein Tourist. Dann könne er einen Motor kaufen und das Doppelte fangen. Das bräch-te ihm Geld für einen Kutter und einen zweiten Mann ein. Zweimal täglich auf Fang gehen, heiße dann das Vierfache verdienen. Warum er eigentlich herumtrödele?
Auch ein dritter Kutter wäre zu beschaffen, das Meer könnte viel besser ausgenutzt werden, ein Stand auf dem Markt, Angestellte, ein Fischrestaurant, eine Konservenfabrik - dem Touristen leuchteten die Augen. "Und dann ?", unterbricht ihn der Fischer. "Dann brauchen Sie gar nichts mehr zu tun. Dann können Sie den gan-zen Tag hier sitzen und glücklich auf Ihr Meer hinausblicken !"
"Aber das tue ich doch jetzt schon", sagt der Fischer.
Nun könnte das Missverständnis aufkommen, wir wollten in diesem Buch Einfachheit predigen. Arbeite weniger, lebe bescheidener - und du hast mehr Zeit. Für manchen Leser könnte sich dieser Rat tatsächlich als heilsam erweisen, aber darum geht es gar nicht. Unser Ziel ist es, Ihnen...
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Ammareal, Morangis, Frankreich
Hardcover. Zustand: Très bon. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). Edition 2005. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Very good. Edition 2005. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. G-127-007
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Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03593377926-V
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Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03593377926-G
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Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Hardcover. Zustand: Fine. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen; Leichte Verschmutzung / Farbtonveranderung. Die Autoren bieten einen vollig neuen Ansatz im Zeitmanagement: Wir haben mehr Zeit, als wir glauben! In vier grossen Schritten fuhren sie zu einem ganz neuen, positiven Zeitverstandnis und damit zu mehr Lebensqualitat. * >>M wie Meeresblick>E wie Effektivitat>E wie Etappen>R wie Reichtum<<: Zeitmanagement, das nicht langer nur auf das eigene Ich, sondern auf die Gemeinschaft ausgerichtet ist Ein Programm, das zu einem ganz neuen - positiven! - Zeitverstandnis und mehr Lebensqualitat verhilft. Artikel-Nr. a9947b30-a821-49fe-911c-cba20b68d3ae
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Gebundene Ausgabe. Zustand: Gut. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). 284 S. Innerhalb Deutschlands Versand je nach Größe/Gewicht als Großbrief bzw. Bücher- und Warensendung mit der Post oder per DHL. Rechnung mit MwSt.-Ausweis liegt jeder Lieferung bei. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 495. Artikel-Nr. 1142815
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Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars Lutzer, Wahlstedt, Deutschland
Hardcover. Zustand: gut. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). Auflage: 1 (September 2005). Jeder kennt das Gefühl, keine Zeit zu haben. Dabei haben wir heute ein viel größeres Zeitbudget zur Verfügung als noch in den 80er Jahren! Gehen Sie mit den Autoren auf die Reise zum »Meer an Zeit«, richten Sie den Focus auf »Fülle« statt auf »Mangel« und profitieren Sie von Ihrer neuen Gelassenheit.Die Autoren bieten einen völlig neuen Ansatz im Zeitmanagement: Wir haben mehr Zeit, als wir glauben! In vier großen Schritten führen sie zu einem ganz neuen, positiven Zeitverständnis und damit zu mehr Lebensqualität. »M wie Meeresblick«: Perspektivenwechsel und verändertes Zeitgefühl »E wie Effektivität«: Zeitmanagement-Techniken »E wie Etappen«: Horizonte der Lebensplanung »R wie Reichtum«: Zeitmanagement, das nicht länger nur auf das eigene Ich, sondern auf die Gemeinschaft ausgerichtet ist Ein Programm, das zu einem ganz neuen positiven! Zeitverständnis und mehr Lebensqualität verhilft. Ein Meer an Zeit Die neue Dimension des Zeitmanagements Hektik Druck Stress Lebenserwartung Zeitinseln Gewohnheitsplan Entschleunigung Work-Life-Balance Shared-Life-Balance Zeitbudget Lebensplanung Lebensqualität Zeitverständnis Jörg Knoblauch ist geschäftsführender Gesellschafter der Firma tempus, einem der führenden Anbieter von Zeitmanagementsystemen in Deutschland. Er wurde 2002 mit dem Ludwig Erhard-Preis für »Auszeichnung für Spitzenleistungen im Wettbewerb« geehrt und hat bereits viele erfolgreiche Bücher veröffentlicht, u. a. mit Johannes Hüger und Marcus Mockler den Bestseller Dem Leben Richtung geben. Inhalt Zeitmanagement im dritten Jahrtausend - ein Paradigmenwechsel7 Wir haben mehr Zeit, als wir denken 9 Die fünf Generationen des Zeitmanagements21 M wie Meeresblick35 1. Tag: Sieben Lügen zum Thema Zeit39 2. Tag: In der Ruhe liegt die Kraft48 3. Tag: Arbeitest du noch oder lebst du schon?55 4. Tag: Saat und Ernte62 5. Tag: Was für ein Zeittyp sind Sie?69 6. Tag: Flow - das neue Zeitgefühl82 7. Tag: Die Zeit - das Maß aller Dinge?89 E wie Effektivität97 7. Tag: Zeitmanagement mit dem Ziel im Blick 101 9. Tag: Warum Effizienz nicht reicht109 10. Tag: Prioritäten - was kommt in meiner Zeitplanung zuerst?118 11. Tag: Leben in Balance - Zeit optimal verteilen126 12. Tag: Gewohnheiten entwickeln - Zeit gewinnen132 13. Tag: Informationsflut bewältigen141 14. Tag: Zeitmanagement mit System - Papier oder Elektronik?150 E wie Etappen159 15. Tag: 1. Horizont - der Tag 163 16. Tag: 2. Horizont - die Woche 176 17. Tag: 3. Horizont - das Quartal186 18. Tag: 4. Horizont - das Jahr192 19. Tag: 5. Horizont - 7 Jahre 199 20. Tag: 6. Horizont - der Ruhestand 206 21. Tag: 7. Horizont - das Lebensende214 R wie Reichtum221 22. Tag: Zeit veredeln durch das richtige Umfeld 225 23. Tag: Zeit veredeln durch Vertrauen 232 24. Tag: Zeit veredeln durch Charakter 240 25. Tag: Zeit veredeln durch Kommunikation 247 26. Tag: Zeit veredeln durch Engagement 258 27. Tag: Zeit veredeln durch Sinn 264 28. Tag: Zeit veredeln durch den Mut zum nächsten Schritt271 Nachwort276 Webseiten zum Thema Zeit, Büroorganisation und Selbstmanagement 278 Danksagung 280 Stichwortverzeichnis 281 Wir haben mehr Zeit, als wir denken Wissen Sie eigentlich, dass wir heute mehr Zeit zur Verfügung haben, als alle Generationen vor uns? Vielleicht kommt Ihnen diese Aussage etwas kühn vor. Aber sie stimmt. Deshalb ist am Anfang dieses Buches nicht von der notorischen Zeitnot die Rede, nicht von Stress und Hektik, nicht von der Allerweltsklage "Ich habe keine Zeit". Nein, die Fakten sprechen eine andere Sprache: Wir haben mehr Zeit, als wir denken. Eine erstaunliche Beobachtung, die aber offenbar niemand so richtig im Bewusstsein hat. Das beginnt bei der Lebenserwartung: Ein Mensch, der heute geboren wird, darf damit rechnen, über 100 Jahre alt zu werden! Momentan liegt die Lebenserwartung für Männer bei rund 74 Jahren, für Frauen sogar bei 80 Jahren. Davon konnte man in früheren Jahrhunderten nur träumen. Im Mittelalter war jemand jenseits der 40 bereits ein alter Mensch. Mangelernährung, Seuchen und Unfälle rafften die Menschen schon früh dahin. Der Begriff Midlife-Crisis konnte sich erst im 20. Jahrhundert durchsetzen, weil davor zu wenige Menschen überhaupt so alt wurden, dass sie diese Krise erleben konnten. Arbeiten bis zum Umfallen? Parallel dazu ist die Lebensarbeitszeit dramatisch gesunken. Die Frage "Was planst du für deinen Ruhestand?" hätte noch vor wenigen Jahrzehnten auf den Gesichtern Ratlosigkeit erzeugt. Ruhestand - was ist das? Es war die Regel, bis zum Umfallen zu arbeiten, um für sich und seine Nachkommen Brot zu erwerben. Heute folgen im Normalfall auf die Pensionierung 10 bis 20 Jahre, über die man bei materiell ordentlicher Absicherung frei verfügen kann - sofern man einigermaßen gesund ist, was wohl für die große Mehrheit zutrifft. Selbst die sich inzwischen anbahnende Rückkehr zu einer längeren Lebensarbeitszeit ändert an diesem Zuwachs an Freizeit nur wenig - zumal sie, dank des medizinischen Fortschritts, mit einer Verlängerung der Lebenserwartung Hand in Hand geht. Wer heute auf das Zeitbudget seines Lebens blickt und es mit dem Budget früherer Generationen vergleicht, kommt zu dem Ergebnis: Er schwimmt geradezu in einem "Meer an Zeit". Weniger Schlaf, mehr Freizeit Das gilt keineswegs nur für den Ruhestand. Werfen wir einen Blick auf die Wochenarbeitszeit. Sie ist bis zur Jahrhundertwende permanent gesunken. Hätte man Mitte des 19. Jahrhunderts während der industriellen Revolution den Fabrikarbeitern von der 37,5-Stunden-Woche erzählt, sie hätten das für eine Geschichte aus dem Vorhof zum Schlaraffenland gehalten. Damals arbeiteten die Frauen und Männer in den Fabriken oft doppelt so lange! Es gab keine Mindestlöhne, Angebot und Nachfrage regelten den Arbeitsmarkt, der Ausbeutung waren keine Grenzen gesetzt. Der Sonntagsschutz setzte sich nur langsam und mühsam durch. In Deutschland baute nach 1945 die Nachkriegsgeneration ein zerstörtes Land wieder auf. Wir profitieren bis heute von dem, was damals an harten Tagen und in la. Artikel-Nr. BN0978
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bücherbazaar, Eggenstein, Deutschland
hardcover. Zustand: Sehr gut. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). 284 Seiten Mit leichten altersbedingten Lager- und Gebrauchsspuren. U-w-61 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 494. Artikel-Nr. 167554
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Anbieter: Britta Henn, Remscheid, NRW, Deutschland
Gebundene Ausgabe. Zustand: Wie neu. Werner Tiki Küstenmacher (illustrator). 284 Seiten Am Einband sind minimale Lagerspuren zu erkennen. Ansonsten ist das Buch in tadellosem Zustand und ungelesen. Fach A20 a20 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 499. Artikel-Nr. 12150
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