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Winning: Das ist Management - Hardcover

Welch, Jack; Welch, Suzy

 
9783593377674: Winning: Das ist Management

Inhaltsangabe

Von Welch lernen heißt siegen lernen! In seinen zwanzig Jahren an der Spitze von General Electric hat er den Marktwert des Konzerns verzwanzigfacht, ihn zum profitabelsten Unternehmen der Welt gemacht. Den unermesslichen Schatz seines Managementwissens macht er nun zugänglich – fesselnd, klar, mit vielen packenden Beispielen.

»Ein bewundernswert straffes Handbuch über das Howto- do des Business. Kaum vorstellbar, dass es Manager geben könnte, die von diesem klugen und einnehmenden Buch nicht profitieren werden.« Publishers Weekly

»Sie werden nie wieder ein anderes Managementbuch benötigen!« Warren Buffett

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Jack Welch begann seine Karriere bei General Electric 1960 und wurde mit 45 Jahren jüngster CEO in der Geschichte des Konzerns. Viele bahnbrechende Managementkonzepte wurden von ihm während seiner 20 Jahre an der Spitze von GE mit Erfolg eingeführt.
Heute begeistertWelch mit seinen Vorträgen weltweit unzählige Manager. Suzy Welch ist Autorin und war Chefredakteurin der renommierten Harvard Business Review.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Welchs Grundgedanke: Das Business ist ein Spiel und sollte vor allem Spaß machen!

In meinen Augen ist Erfolg etwas Phantastisches. Nicht gut, sondern phantastisch. Wirtschaftlicher Erfolg ist großartig, weil Menschen sich entfalten können, wenn Unternehmen florieren. Es entstehen Arbeitsplätze und es gibt mehr Chancen für alle. Die Leute blicken
optimistisch in die Zukunft, denn sie verdienen genug Geld, um ihren Kindern ein Studium zu ermöglichen und sich eine bessere Gesundheitsversorgung leisten zu können. Sie kaufen sich Ferienhäuser und sorgen fürs Alter vor. Außerdem bietet ihnen der Erfolg die
Möglichkeit, über die bloßen Steuerzahlungen hinaus der Gesellschaft etwas zurückzugeben[...]

Egal, in welchem Unternehmensbereich Sie arbeiten, Sie sollten unablässig zum Lernen anregen. Legen Sie eine positive Einstellung an den Tag und hüten Sie sich davor, die Opferrolle zu übernehmen. Und vor allem: Haben Sie um Himmels willen Spaß. Ja, haben Sie Spaß. Das Business ist ein Spiel, und dieses Spiel zu gewinnen ist der absolute Wahnsinn![...]


Welch zu Strategien

Natürlich können Theorien interessant und Tabellen und Diagramme schön sein. Dicke Stapel von PowerPoint-Folien können das Gefühl vermitteln, man hätte ganze Arbeit geleistet. Aber man sollte das Thema Strategie nicht unnötig verkomplizieren. Je mehr man darüber nachdenkt und sich in Daten und Details verrennt, desto tiefer verstrickt man sich. Und umso weniger weiß man, was man eigentlich tun wollte. Mit Strategie hat das dann nichts mehr zu tun, eher mit Folter. Nicht, dass ich alle Strategie-Gurus abschreiben würde. Einige ihrer Konzepte haben durchaus ihre Vorzüge. Aber ich halte nichts von dem wissenschaftlichen Ansatz, mit dem diese Menschen an das Thema Strategie herangehen. So wird es an vielen Business Schools gelehrt, von unzähligen Beratungsunternehmen verkauft und in viel zu vielen Firmenzentralen betrieben. Dabei ist das so unproduktiv! Wer auf der Siegerseite stehen will, muss – was die Strategie angeht – weniger
grübeln und mehr handeln.[...]

Als ich bei GE aufhörte, beschäftigte die Firma über 300.000 Mitarbeiter in ungefähr fünfzehn Geschäftsbereichen, von Gasturbinen bis zu Kreditkarten. GE war also ein komplexer, breit aufgestellter Konzern mit einer großen Produktpalette – und trotzdem wollte ich diesen Konzern so agil, ungezwungen und offen wie eine Imbissbude betreiben. Kleine Läden haben meistens die richtige Strategie. Mit ihren begrenzten Ressourcen müssen sie sich darauf konzentrieren, eine einzige Sache richtig gut zu machen.



Welch zu schlechten Vorgesetzten

Ich kenne niemanden, den die Erinnerung an einen tollen Chef nicht positiv stimmen würde. Aus gutem Grund: Gute Vorgesetzte können Freunde, Lehrer, Berater, Verbündete und Ideengeber in einem sein. Sie können Karrieren auf unerwartete Weise positiv beeinflussen – und manchmal sogar Leben verändern. Ein mieser Chef dagegen kann Ihnen das Leben zur Hölle machen. Schlechte Vorgesetzte können Mitarbeitern und Kollegen Energie, Engagement und Optimismus rauben. Das tägliche Zusammensein mit ihnen kann Zorn, Verletzung, Verbitterung und sogar körperliche Erkrankungen hervorrufen. Die meisten Menschen haben im Lauf ihres etwa vierzig Jahre dauernden Berufslebens eine Hand voll erstklassiger Vorgesetzter, viele recht gute Chefs und ein oder zwei absolute Nieten; Menschen, die so
fürchterlich sind, dass man am liebsten alles hinwerfen und kündigen würde. Schlechte Vorgesetzte gibt es in allen Schattierungen: Manche
beanspruchen die Leistungen anderer für sich, andere sind inkompetent, manche buckeln nach oben und treten nach unten, wiederum
andere schikanieren und drangsalieren ihre Mitarbeiter, sind launisch, geizen mit Lob ebenso wie mit finanzieller Anerkennung, halten ihre Versprechen nicht oder haben Lieblinge unter den Kollegen. Gelegentlich gibt es Chefs, die gleich mehrere dieser Merkmale auf sich vereinen. Aber wie sind diese Menschen überhaupt so weit gekommen, dass man ihnen Personalverantwortung übertragen hat?
Nun, manchmal sind sie sehr talentiert. Sie liefern gute Ergebnisse ab oder zeichnen sich durch Kreativität aus. Vielleicht haben sie
Verbündete im Unternehmen oder sogar einen Verwandten in hoher Position.
In manchen Branchen können sich schlechte Vorgesetzte übrigens besonders gut halten. Künstlern als Projektleiter etwa verzeiht man ihr schlechtes Benehmen gern; sie sind schließlich »Genies«. Auch die Wall Street bietet vielen schlechten Chefs eine Heimat. Den erfolgreichsten Vermögensverwaltern haftet oft die Aura der Unersetzlichkeit an, und das macht manche von ihnen noch unerträglicher.
Aber letztlich geht es nicht um spezielle Branchen. Es gibt nun mal Blödmänner auf der Welt, und einige von ihnen werden Vorgesetzte.

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