Das neue Jahr beginnt hochexplosiv für den 15-jährigen Callum Ormond: Sein Vater Tom, ein berühmter Wissenschaftler, ist ermordet worden! Cal bleiben genau 365 Tage, um das Rätsel seines Todes zu lösen – und selbst zu überleben …
Welche gefährlichen Hindernisse Cal bei seinem Wettlauf gegen die Zeit überwinden muss – das erfährt der Leser in insgesamt 12 brandheißen Bänden Monat für Monat neu. Bis das Jahr vorüber und Cals Zeit abgelaufen ist …
Inzwischen wird Cal landesweit gesucht. Auch seine Familie hat sich von ihm abgewendet. Freund Borges ist der Einzige, der zu ihm hält. Gemeinsam versuchen sie, seine Unschuld zu beweisen. Doch die Mörder seines Vaters sind Cal auf den Fersen …
Die neue Action-Reihe nach dem Prinzip des TV-Serienhits »24«.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Die Australierin Gabrielle Lord arbeitete als Lehrerin, Obstpflückerin und für das Arbeitsamt, bevor sie mit 30 ernsthaft zu schreiben anfing. Inzwischen hat sie vierzehn Romane veröffentlicht, zwei davon wurden verfilmt. Nach intensiven Recherchen und Gesprächen mit Forensikern, Kriminalisten und Wissenschaftler hat sie nun ihre erste Action-Serie für Jugendliche verfasst – „Countdown 365“.
Was bisher geschah. ..
1-Februar
Das Öl bedeckt mich fast vollständig, als die Pumpe plötzlich abgeschaltet und der Tankdeckel geöffnet wird. Die geheimnisvolle Winter Frey rettet mir das Leben, doch dann erzählt sie mir, dass Vulkan Sligo, der mich gerade ertrinken lassen wollte, ihr Vormund ist. Kann ich ihr vertrauen?
3-Februar
Ich treffe Boges im Versteck in der St. Johns Street. Mit seiner Hilfe erstelle ich einen Blog, damit ich meine Seite der Geschichte erzählen und meinen Namen reinwaschen kann.
1-Februar
Winter ist telefonisch nicht erreichbar, daher beschließe ich, noch einmal zu Sligos Hof zu schleichen, um sie eventuell dort zu treffen und mehr aus ihr herauszubekommen. Von einem Versteck aus beobachte ich das Gelände und erschrecke, als ein
Junge, der über den Platz schleicht und Ersatzteile sucht, sich als Mädchen entpuppt: Winter!
13-Februar
In der verzweifelten Hoffnung auf einen neuen Durchbruch suche ich nach dem Haus, in dem ich während meiner ersten Entführung gefangen gehalten wurde. Von einem Baum aus kann ich ein Foto von der Frau im Haus schießen - der mit den feuerroten Haaren, die mit Sicherheit die Frau ist, die mich verhört hat.
14-Februar
Auf dem Basketballplatz am Hauptbahnhof entdecke ich einen Jungen, der genauso aussieht wie ich! Ich versuche, zu ihm zu gehen, doch er rennt vor mir weg, als hätte er einen Geist gesehen.
16-Februar
Boges erkennt in der Rothaarigen von meinem Foto die bekannte Strafverteidigerin Oriana de la Force. Im Burger Barn entdeckt uns beinahe Rafe, als er sich mit einem anderen Mann trifft. Ihrem Gespräch entnehmen wir, dass mein Onkel sein Haus meiner Mutter überschreibt, um ihr zu helfen, mit allem klarzukommen.
19-Februar
Mein neuestes Versteck, ein Abwasserrohr, wird nach einem heftigen Platzregen überflutet und fast verliere ich die Zeichnungen, als ich von der Strömung fortgerissen werde.
Ein Anruf bei Eric Blair, einem Kollegen meines Vaters, führt zu nichts - er ist nicht im Büro. Aber endlich ruft Winter zurück, und wir gehen zusammen in den Memorial Park, um uns den Engel anzusehen, von dem sie geredet hat. Das Mondlicht, das durch das Dach des Ehrenmals fällt, beleuchtet das Buntglasbild des Engels - ein Denkmal für Piers Ormond -, der genauso aussieht, wie Dad ihn gezeichnet hat.
Nachdem ich in den Zoo geklettert bin, um mich mit Jennifer Smith zu treffen, werde ich von einem Löwen angegriffen. Ich kann fliehen, aber später findet mich Sligos Mann mit dem roten Unterhemd und verfolgt mich bis tief in einen U-Bahn-Tunnel. Ich täusche einen Sturz auf den Schienen vor, ramme ihm eine meiner Betäubungsspritzen in den Hals und flüchte. Das Donnern eines näher kommenden Zuges lässt mich zu ihm zurücklaufen und seinen bewusstlosen Körper von den Schienen hieven, doch dabei rutsche ich unglücklich aus und muss feststellen, dass sich mein Fuß verkeilt hat und ich jetzt dem heranrasenden Zug hilflos ausgeliefert bin ..
1-März
noch 356 Tage...
U-Bahn
Liberty Square
20:15 Uhr
Überall um mich herum donnerte und bebte es. Wirbelnde, verwischte Umrisse stürzten auf mich ein. Ich konnte mich nicht bewegen. Irgendwo tat irgendwas weh.
Der Zug hatte vor mir aufgeragt, schrecklich verzerrt und bereit, mich zu vernichten. Ich dachte, ich würde überfahren und auf den Schienen verteilt werden. In wenigen Sekunden .
Träumte ich oder war das real?
Mein ganzer Körper schien wie gelähmt, niedergedrückt, aber wo war der Zug? Wo blieb der verdammte Aufprall? War ich etwa schon tot?
Ich hatte von Leuten gehört, die irgendwie von oben auf ihre toten oder sterbenden Körper blickten, die auf einem Operationstisch lagen oder in einen Autounfall verwickelt waren. Ich hatte allerdings eher das Gefühl, als sei ich nach unten gezogen worden, unter all das.
Das musste ein Traum sein . Obwohl ich mich nach Kräften bemühte, schienen meine Bewegungen entsetzlich langsam, so wie in einem Albtraum.
Was war nur los?
20:30 Uhr
Ich riss die Augen auf. Ich lag flach auf dem Rücken.
Da war kein Zug. Da war keine U-Bahn. Der Zug, der mich gerade noch unter seinem kreischenden Leib hatte begraben wollen, war verschwunden, mitsamt den Schienen und dem düsteren, bläulich erhellten Tunnel! Wie lange war ich ohnmächtig gewesen?
Ich befand mich in einem kleinen dunklen Raum voller schwarzer Schatten und Winkel. Ich wollte mich aufsetzen. Meine Panik wuchs, als ich spürte, dass mich etwas Festes zu Boden drückte. Und der Versuch, um mich zu treten, brachte mir höllische Schmerzen ein.
Mein Bein! Was war mit der Wunde an meinem Bein? Hatte ich schon zu viel Blut verloren?
Plötzlich kam es mir vor, als wäre der Augenblick auf den Schienen bereits Stunden her . Was war geschehen? Ich wandte den Kopf hin und her, versuchte, meine Sinne wiederzuerlangen, bevor ich mich erneut umsah. Das trübe Licht einer Baustellenlampe an der Betondecke über mir beleuchtete mehrere Schächte, die zu beiden Seiten von mir wegführten. Rechts neben mir konnte ich ein großes Metallraderkennen, mit dem man Gas- oder Wasserrohre verschloss. Darüber liefen vier lange Rohre an der Wand entlang und verschwanden dann in einem dunklen Schacht. Ich schien mich in einer Art Verteilerstation in einem Pumpenraum zu befinden.
Ich lag ausgestreckt auf dem Boden, fest in eine alte graue Armeedecke gewickelt. Wie war ich hierhergekommen? Ich war immer noch ganz benommen und hatte keine Ahnung, was geschehen war, wie ich dem Zusammenstoß mit dem Zug entkommen war und warum man mich an diesen feuchten, dunklen Ort gebracht hatte.
Verzweifelt ließ ich den Kopf sinken. Ich vermutete, dass man mich erneut geschnappt und in eine Art Verlies gebracht haben musste. Vulkan Sligo und seine verlogene kleine Spionin Winter hatten mich wieder erwischt. Dem Zug war ich auf geheimnisvolle Weise entronnen, aber man hatte mich geschnappt und in dieses Gefängnis gebracht.
Plötzlich kam mir in den Sinn, wie mein einer Fuß in dem schweren Stiefel, den ich mir im Zoo geborgt hatte, in den Schienen feststeckte. Ich hatte festgesessen und einem herankommenden Zug entgegengesehen . Das Letzte, woran ich mich erinnern konnte, war, dass ich gedacht hatte, die kreischenden Bremsen würden den Zug nie rechtzeitig zum Stehen bringen.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03570306410-G
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Leserstrahl (Preise inkl. MwSt.), Oldenbüttel, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Gut. Schnittkante nachgedunkelt, Lesefalten im Rücken---. nein. Artikel-Nr. 45304
Anzahl: 1 verfügbar