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Mein Name Ist Geronimo Stilton - Softcover

Stilton, Geronimo

 
9783570126592: Mein Name Ist Geronimo Stilton

Inhaltsangabe

2003 0,0 x 0,0 x 0,0 cm, Gebundene Ausgabe Omnibus,

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Geronimo Stilton ist seit zwanzig Jahren Verlagsleiter im familieneigenen Verlag. Er hat mindestens einhundertfünfzig Bücher veröffentlicht: Märchen, Enzyklopädien und Kinderbücher. Und Geronimo hat viele Hobbys. Er liebt das Fallschirmspringen, hat den Pilotenschein für Motorflugzeuge, absolvierte ein Survival-Training bei dreißig Grad unter Null und durchquerte Afrika bei einem Geländewagenrennen von Nord nach Süd. Seine Leidenschaft sind lustige Geschichten, aber auch Horrorstorys. Er sammelt Mausfiguren aller Art. Selbstverständlich liebt er Käse, wie jede Maus, die etwas auf sich hält.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Mein Name ist Stilton!
Mein Name ist Stilton, Geronimo Stilton. Eigentlich bin ich ein ganz normaler Typ, besser gesagt, eine ganz normale Maus.
Ich bin Verleger. Mein Verlag bringt die größte Zeitung der Mäuse-Insel heraus, den Nager-Kurier.
Ich habe einen ganz gewöhnlichen Geschmack: Ich mag klassische Musik, gute Literatur, feines Essen und trage gern Anzüge und Krawatten.
Meiner Meinung nach sollte eine Maus in meiner Position darauf achten, nicht unangenehm aufzufallen.
Ich hasse Rockmusik, Fastfood oder schlampige Kleidung und meide die Gesellschaft lauter und aufdringlicher Mäuse...
Ich liebe mein ruhiges und geordnetes Leben. Ich schätze es sehr, wenn ein Tag wie der andere verläuft. Jaja, ich weiß, da könnte jemand auf die Idee kommen, ich sei eine langweilige Maus! Aber so gefällt es mir eben, ich bin, wie ich bin...
Warum ich das alles erzähle?
Ihr werdet schon sehen...
Arbeit über Arbeit
Also, vor einiger Zeit gab es in meinem Verlag verdammt viel zu tun. Da kam mir die Idee, eine Aushilfe anzustellen! Ich schaltete eine Anzeige in unserer Zeitung und bekam prompt einen Haufen Bewerbungen ins Haus. Ich las alle, und dann jubelte ich: »Das ist sie!«
Ich rief meine Sekretärin zu mir. »Mausie, bereite sofort einen Anstellungsvertrag vor. Ich habe die perfekte Assistentin gefunden! Sie ist jung, dynamisch, kann hervorragend mit dem Computer umgehen und ist eine Expertin in Sachen Trends, also ein absolut cooles Girl. Gott sei Dank! Sie wird frischen Wind in diese staubigen Stuben bringen!«
Mausie sah mich zweifelnd an. »Hm, Herr Stilton, soll ich einen Termin vereinbaren?«
»Quatsch! Ich brauche kein Vorstellungsgespräch«, antwortete ich begeistert. »Ich habe genug Erfahrung! Bin seit zwanzig Jahren im Geschäft... Ich brauche keiner Maus ins Gesicht zu sehen, um zu wissen, was sie kann! Ich habe Intuition!«, rief ich triumphierend.
»Sicher, sicher, Herr Stilton«, lenkte Mausie ein. »Aber... äh... ich würde...«
»Ich habe eine Nase für gute Mitarbeiter!«, erwiderte ich. Damit war die Diskussion für mich beendet.

Morgengrauen in MAUSINGEN
Am nächsten Tag ging ich bereits im Morgengrauen zur Arbeit, um wenigstens das Nötigste zu erledigen. Mein Fahrer holte mich mit einer firmeneigenen Edelkarosse um sechs Uhr ab. Um diese Zeit liegt Mausingen, die Hauptstadt der Mäuse-Insel, noch im Tiefschlaf. Ich stieg die Treppe hoch, die ins Bürogebäude führt, in dem sich mein Verlag, die Stilton Verlagsgesellschaft, befindet.
Durch das lange Vorzimmer, das mit käsegelbem Samt ausgekleidet war, gelangte ich in mein luxuriöses Büro.
»So viel Arbeit!«, stöhnte ich verzweifelt.
Der Schreibtisch bog sich unter einem Papierberg: Rechnungen, Dokumente, Verträge, Manuskripte und so weiter und so weiter.
»Wie gut, dass heute die neue Assistentin kommt...«, seufzte ich zufrieden.
Ich schloss mich in mein Zimmer ein und vergrub mich in der Arbeit.
Gegen elf Uhr hörte ich jemanden an die Tür klopfen. Es war Mausie, meine Sekretärin.
»Herr Stilton, Ihre neue Assistentin ist da. Ich glaube, Sie sollten sie sich ansehen, bevor Sie den Vertrag unterschreiben...«
»Quatsch! Ich unterschreibe«, schnaubte ich.
»Aber Herr Stilton, es wäre besser, Sie würden...«, wandte Mausie ein, aber ich unterbrach sie aufgebracht: »Ich habe zu tun! Bitte! Ich unterschreibe! Mach einfach das, was ich dir sage, und lass mich machen, was ich machen muss!«
Mausie war verwirrt, dachte nach und sagte schließlich: »Wie Sie wollen, Herr Stilton, Sie unterschreiben den Vertrag. Allerdings... äh... da wäre noch eine Sache, eine Forderung! Die neue Assistentin hätte gern drei Monatsgehälter als
Vorschuss. Damit könnten Sie verhindern, dass sie zur Konkurrenz geht! Es scheint, dass sie mehrere Angebote hat... Ich habe mir erlaubt, ihr zu sagen, dass eine Maus wie Sie das niemals akzeptieren würde! Aber sie besteht auf dem Vorschuss! Nun, was machen Sie, unterschreiben Sie den Scheck oder lehnen Sie ab?«

Ich unterschrieb zerstreut, dann wandte ich mich wieder meiner Arbeit zu.
Mausie zog verblüfft ab. Im Weggehen schien es mir, als würde sie hämisch grinsen !
Wie eigenartig!
Einige Minuten später klopfte wieder jemand. In der Tür stand eine Maus von ungefähr dreizehn Jahren mit grauem Fell, pfiffigen blauen Augen und einer spitzen Schnauze. Um zu beschreiben, wer da hereinplatzte, fange ich unten an: Das, was am meisten ins Auge sprang, waren ein Paar absolut GIGANTISCHE Schuhe.
Es handelte sich um eine Kreuzung zwischen Amphibienfahrzeug und Plateauschuhen! Die Farbe? Neonfarben, mit blitzenden roten Lichtern. In der durchsichtigen Sohle schwappte eine Flüssigkeit, in der sich kleine Fische aus rosa Plastik tummelten.

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