Brandaktuelles Thema, mitreißend geschrieben
Al Isra heißt der Plan eines Anschlags der Al Quaida von unvorstellbarem Ausmaß. Als CIA und SIS zufällig davon erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentralen des Terrornetzwerks eingeschleust werden, der die Zielkoordinaten des Attentats herausfindet. Und nur einer erweist sich hierfür als geeignet: Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier, der mit der Sprache und Kultur des Mittleren Ostens aufgewachsen ist. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und Frederick Forsyth entlässt seine Leser erst, wenn sie mit ihm durch die ganze Welt des aktuellen Terrorismus gehetzt sind: von Afghanistan über die Inselwelt Indonesiens, über Dubai, nach Guantanamo und London.
Dem vielschichtigen Großmeister des politischen Thrillers gelingt es in seinem neuen Roman erneut, brillante Geheimdienstkenntnisse und die politische Situation in einem mitreißenden Bestseller zu verknüpfen. Mit »Der Afghane« lässt Forsyth seine Leser die existenzielle Bedrohung des Terrorismus erleben, die inzwischen in unseren persönlichen Alltag eingedrungen ist. Intensiver geht es nicht!
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/ Kent, studierte in Granada, Spanien. Nachdem Forsyth mit 19 Jahren jüngster Pilot der Royal Air Force war, arbeitete er als Reporter für die Eastern Daily Presse in Norfolk und wurde Korrespondent der Agentur Reuters. Er berichtete zunächst aus Paris und später aus Ostdeutschland und der Tschechoslowakei. 1965 ging Forsyth als Reporter zur BBC. Seine Erfahrungen aus dem Journalismus verarbeitete er in Romanen. Mit "Der Schakal" gelang ihm auch als Romanautor der internationale Durchbruch. Bis heute wurden seine Titel weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft.
"Wenn es um Spionage und internationale Verwicklung geht, ist Frederick Forsyth ein Meister der Spannung."
Washington Post
"Furchterregend glaubwürdig."
Berliner Zeitung
"Frederick Forsyth verbindet auch in diesem Roman wieder einmal reale mit fiktiven Ereignissen. Ausgangspunkt des Buches sind die Terror-Anschläge vom 11. September 2001 und die Struktur des Terrornetzwerkes Al Quaida. Daraus strickt der Großmeister des politischen Thrillers einen spannenden, überaus realistisch wirkenden Roman."
hr1
ERSTER TEIL
STINGRAY
EINS
Wenn der junge Talib-Leibwächter gewusst hätte, dass ihm dieser Handyanruf den Tod bringen würde, hätte er es nicht getan. Aber er wusste es nicht, und so tat er es, und es geschah.
Am 7. Juli 2005 ließen vier Selbstmordattentäter in der Londoner Innenstadt ihre Rucksackbomben explodieren. Sie töteten zweiundfünfzig Pendler und verletzten ungefähr siebenhundert Personen, von denen mindestens einhundert ihr Leben lang verkrüppelt sein werden.
Drei der vier stammten aus pakistanischen Einwandererfamilien, aber sie waren in Großbritannien geboren und aufgewachsen. Der vierte war gebürtiger Jamaikaner, naturalisierter Brite und zum Islam übergetreten. Er und ein anderer waren noch Teenager; der dritte war zweiundzwanzig und der Führer der Gruppe dreißig. Alle waren radikalisiert oder durch Gehirnwäsche zu extremen Fanatikern gemacht worden - nicht im Ausland, sondern im Herzen von England, in extremistischen Moscheen, in denen sie Hetzpredigern gelauscht hatten.
Innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach der Explosion waren die Täter identifiziert und ihr Wohnsitz ermittelt; sie waren allesamt im Norden Englands ansässig, in Leeds und Umgebung, und tatsächlich hatten alle einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Yorkshire-Dialekt gesprochen. Der Anführer war ein Sonderschullehrer namens Mohammed Siddique Khan.
Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen stieß die Polizei auf einen kleinen Schatz, über den sie die Öffentlichkeit nicht informierte. Vier Quittungen belegten, dass einer der beiden Älteren Billig-Handys gekauft hatte, Tri-Band-Geräte, die fast überall auf der Welt benutzt werden können, ausgestattet mit Prepaid-Karten im Wert von zwanzig Pfund. Diese Telefone waren bar bezahlt worden, und sie waren verschwunden. Aber die Polizei konnte ihre Nummern ermitteln und setzte sie auf eine Watchlist für den Fall, dass sie jemals aktiviert werden sollten.
Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass Siddique Khan und sein engster Vertrauter in der Gruppe, ein junger Pandschabi namens Shezad Tanweer, im November zuvor drei Monate in Pakistan verbracht hatten. Mit wem sie dort zusammengetroffen waren, ließ sich nicht mehr feststellen, aber einige Wochen nach den Anschlägen strahlte der arabische Fernsehsender al-Dschasira ein kämpferisches Video von Siddique Khan bei der Planung seines Todes aus, und es war klar, dass dieses Video während seines Aufenthalts in Islamabad gedreht worden war.
Erst im September 2006 stellte sich heraus, dass einer der Bombenattentäter eines der »blütenreinen«, unauffindbaren Handys mitgenommen und seinem al-Qaida-Ausbilder/Koordinator geschenkt hatte. (Die britische Polizei hatte bereits nachgewiesen, dass keiner der Attentäter über genügend technische Fähigkeiten verfügte, die Bomben ohne fremde Hilfe und Anleitung selbst zu bauen.)
Wer immer dieser hochrangige al-Qaida-Vertreter war, er gab dieses Geschenk allem Anschein nach als Zeichen des Respekts an ein Mitglied des inneren Führungszirkels um Osama bin Laden weiter, der sich in den kargen Bergen von Süd-Wasiristan an der afghanisch-pakistanischen Grenze westlich von Peschawar versteckt hielt. Sicher war es nur für Notfälle gedacht, denn alle al-Qaida-Kämpfer sind äußerst zurückhaltend im Umgang mit Mobiltelefonen. Aber zu jenem Zeitpunkt konnte der Schenkende nicht wissen, dass der britische Fanatiker so dumm gewesen war, die Quittung auf seinem Schreibtisch in Leeds liegen zu lassen.
Bin Ladens inneres Komitee hat vier Unterabteilungen, die für Einsätze, Finanzierung, Propaganda und Doktrin zuständig sind. Jede Abteilung hat einen eigenen Chef, und nur Bin Laden und seine rechte Hand Aiman al-Sawahiri sind ranghöher als diese vier. Im September 2006 war der Verantwortliche für die Finanzierung der gesamten Terrorgruppe Sawahiris ägyptischer Landsmann Tewfik al-Qur.
Aus Gründen, die später ans Licht kamen, hielt sich dieser am 15. September unter strenger Tarnung in der pakistanischen Stadt Peschawar auf, nach der Rückkehr von einer gefährlichen, ausgedehnten Reise außerhalb der Bergfestung. Er wartete auf die Ankunft des Führers, der ihn wieder in die wasirischen Berge und zum Scheich zurückbringen sollte.
Um ihn bei seinem kurzen Aufenthalt in Peschawar zu schützen, hatte man ihm vier einheimische Zeloten der Taliban-Bewegung zugewiesen. Wie alle, die in den nordwestlichen Bergen beheimatet sind, in der Region der wilden Stammesgebiete, die sich an dieser unregierbaren Grenze entlangzieht, waren diese Männer formell gesehen Pakistani, aber ihrer Stammeszugehörigkeit nach betrachteten sie sich als Wasiri. Sie sprachen Paschto, nicht Urdu, und ihre Loyalität galt den Paschtunen, zu denen die Wasiri als Untergruppe gehören.
Alle waren aus der Gosse in eine madrasa geholt und dort erzogen worden, in einer Koranschule extremistischer Ausrichtung, geführt von der islamischen Wahhabi-Sekte, der härtesten und intolerantesten von allen. Sie besaßen weder Kenntnisse noch Fähigkeiten auf irgendeinem anderen Gebiet als dem der Koran-Rezitation und waren somit wie Millionen anderer madrasagebildeter junger Männer buchstäblich ungeeignet für jede Art von Arbeit. Wenn das Oberhaupt ihres Klans sie jedoch mit einer Aufgabe betraute, würden sie dafür sterben. In jenem September hatten sie den Auftrag, einen Ägypter mittleren Alters zu beschützen, der nilotisches Arabisch sprach, aber auch genügend Paschto, um sich zu verständigen. Einer dieser vier jungen Männer war Abdelahi, und sein Handy war sein Stolz und sein ganzes Glück. Leider war der Akku leer, denn er hatte vergessen, ihn aufzuladen.
Die Mittagsstunde war vorüber. Zum Gebet in die benachbarten Moschee zu gehen war zu gefährlich, und so hatte al-Qur zusammen mit seinen Leibwächtern in der Wohnung im obersten Stock eines Hauses gebetet. Dann hatte er eine karge Mahlzeit eingenommen und sich zu einer kurzen Ruhe zurückgezogen.
Abdelahis Bruder wohnte einige hundert Meilen weiter westlich in der nicht weniger fundamentalistischen Stadt Quetta, und ihre Mutter war krank gewesen. Abdelahi wollte sich nach ihr erkundigen und versuchte, mit dem Handy durchzukommen. Was immer er sagen wollte, würde wenig bemerkenswert sein - nur ein paar der Trillionen Worte »Geplauder«, die täglich durch den Äther der fünf Kontinente gehen. Aber sein Telefon funktionierte nicht. Einer seiner Gefährten wies ihn auf das Fehlen der schwarzen Striche in der Ladestandsanzeige hin und erklärte ihm den Ladevorgang. Dann sah Abdelahi das Handy auf dem Attachékoffer des Ägypters im Wohnzimmer liegen.
Es war vollgeladen. Ohne lange zu überlegen, griff er danach, wählte die Nummer seines Bruders und hörte den rhythmischen Rufton, als im fernen Quetta das Telefon klingelte. Und in dem unterirdischen Kaninchenbau verschachtelter Räume in Islamabad, in dem sich die Lauschabteilung des Counter Terrorist Centre, der pakistanischen Antiterror-Zentrale, befand, begann ein rotes Lämpchen zu blinken.
Viele, die in Hampshire wohnen, betrachten es als das schönste County Englands. An seiner Südküste, am Wasser des Ärmelkanals, liegen Southampton mit seinem großen Überseehafen und Portsmouth mit der Werft der Royal Navy. Verwaltungszentrum ist die historische Stadt Winchester, die von einer fast tausend Jahre alten Kathedrale beherrscht wird.
Im Herzen von Hampshire, abseits der Autobahnen und Hauptstraßen befindet sich das stille Tal des River Meon. An den Ufern dieses sanften Flüsschens liegen Dörfer und Städtchen, deren Ursprünge bis in die Zeit der Angelsachsen zurückreichen.
Eine einzelne Straße der Kategorie A führt von Süden nach Norden durch dieses Flusstal; der Rest ist ein Gewirr gewundener Landstraßen, gesäumt von überhängenden Bäumen, Hecken und Wiesen. Urtümliches Bauernland; wenige Felder sind größer als vier Hektar, und noch weniger Höfe haben mehr als zweihundert Hektar. Die meisten Bauernhäuser sind alte, schindelgedeckte...
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Buchwolf 1887, Hamburg, Deutschland
Hardcover. Zustand: Sehr gut. Zustand des Schutzumschlags: Sehr gut. 5. oder spätere Auflage. Zustand: Buch kommt aus tierfreien Nichtraucher-Haushalt. Sauber und gepflegter Zustand. Original-Coverbild, keine Eselsohren, keine Textmarkierungen, Buchrücken/Ecken und Kanten können Gebrauchspuren aufweisen. --. Artikel-Nr. 002606
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03570009440-G
Anzahl: Mehr als 20 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03570009440-V
Anzahl: 6 verfügbar
Anbieter: Hamelyn, Madrid, M, Spanien
Zustand: Bueno. : Der Afghane es una emocionante novela de Frederick Forsyth que te transportará a un mundo de espionaje y suspense. Publicada por Bertelsmann Verlag, esta edición te sumergirá en una trama llena de giros inesperados y personajes inolvidables. EAN: 9783570009444 Tipo: Libros Categoría: Literatura y Ficción Título: Der Afghane Autor: Frederick Forsyth Idioma: de. Artikel-Nr. Happ-2025-11-07-2cfee22c
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquariat im Kaiserviertel | Wimbauer Buchversand, Dortmund, NRW, Deutschland
Pp. Zustand: Befriedigend. 3 Aufl. 348 S. ; 22 cm folienkaschiertes exBibliotheksexemplar mit den üblichen Stempeln/Signaturen, Kanten etwas bestossen, schiefgelesen, papierbedingte Seitenbräunung /// Standort Wimregal HAA-27455 ISBN 9783570009444 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 577. Artikel-Nr. 197269
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Eulennest Verlag e.K., Landsberg, Deutschland
8°, Hardcover mit Schutzumschlag, 348 S., ganz leicht schief gelagert, sonst gut erhalten, scheinbar ungelesen. Artikel-Nr. HR24161
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Ammareal, Morangis, Frankreich
Hardcover. Zustand: Bon. Ancien livre de bibliothèque. Livre un peu vrillé. Traces d'usure sur la couverture. Salissures sur la tranche. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Good. Former library book. Book slightly twisted. Signs of wear on the cover. Stains on the edge. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. E-773-996
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Versandantiquariat Nussbaum, Bernkastel-Kues, RP, Deutschland
gebundene Ausgabe. Zustand: Gut. 1. Aufl. 348 S. ; 22 cm gutes und sauberes Exemplar Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 576. Artikel-Nr. 59148
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Harle-Buch, Kallbach, Waddewarden Wangerland, NDS, Deutschland
HC. Zustand: Sehr gut. Zustand des Schutzumschlags: Sehr Gut. Lizenzausgabe. Autor/in: Frederick Forsyth Titel: Der Afghane Seiten: 348 Gewicht: 455 g Verlag: Random House Verlag Ort: München Erschienen: 2007 Einband: Hardcover/gebunden Sprache: Deutsch Zustand: sehr gut leicht nachgebräunt Verlagstext: SPIEGEL-Jahresbestseller 2006 Al Isra heißt der Plan eines Terroranschlags der al Qaida von unvorstellbarem Ausmaß. Als der englische und amerikanische Geheimdienst davon erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentrale des Terrornetzwerks eingeschleust werden, der die Zielkoordinaten des Attentats herausfindet. Und nur einer erweist sich hierfür als geeignet: Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier, der mit der Sprache und der Kultur des Nahen Ostens aufgewachsen ist. Ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Artikel-Nr. 137y
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Hardcover. Zustand: Fine. Leichte Risse. Brandaktuelles Thema, mitreissend geschriebenDem vielschichtigen Grossmeister des politischen Thrillers gelingt es in seinem neuen Roman erneut, brillante Geheimdienstkenntnisse und die politische Situation in einem mitreissenden Bestseller zu verknupfen. Mit 'Der Afghane' lasst Forsyth seine Leser die existenzielle Bedrohung des Terrorismus erleben, die inzwischen in unseren personlichen Alltag eingedrungen ist. Intensiver geht es nicht! Artikel-Nr. c6cda53f-6197-4aff-bdf7-130f4808e99e
Anzahl: 2 verfügbar