Was wäre, wenn Newtons Apfel nicht gefallen, sondern davongeflogen wäre? Diese scheinbar spielerische Frage führt in den Kern eines grundlegenden wissenschaftslehrlichen Problems: Ein Ereignis wird nicht schon dadurch wissenschaftlich bedeutsam, dass es geschieht. Es wird erst dann anschlussfähig, wenn es in einen Bereich geführt werden kann, in dem Anspruch, Erfüllung, Nichterfüllung, Prüfung und Fortsetzung bestimmbar sind. In dieser Schrift entwickelt Marko O. G. Schaumburg die Geltungslehre als wissenschaftslehrliche Fundierung der Strukturgenetischen Theorie. Im Anschluss an Kant, Fichte, Lotze, Frege, Husserl, Heidegger, Tarski, Gödel und Popper wird eine offene Stelle der Wissenschaftslehre rekonstruiert: die vorgängige Struktur des Geltungsanspruchs selbst. Geltung erscheint dabei nicht als bloße formale Gültigkeit, nicht als subjektive Anerkennung und nicht als ontische Gegebenheit. Sie bezeichnet die Anspruchsführung, durch die eine Bestimmung unter Wahrheit erfüllbar, unter Grenze nichterfüllbar und unter Fortsetzung stabil führbar bleibt. Mit den Begriffen Innenführbarkeit, NULL und Indifferenzsignatur legt diese Schrift eine begrifflich und axiomatisch gesicherte Grundlage für weitere Arbeiten zur Geltungslehre und zur Strukturgenetischen Theorie vor.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Marko O. G. Schaumburg ist Autor und interdisziplinärer Wissenschaftstheoretiker mit Schwerpunkt auf strukturgenetischer Theorie und Geltungslehre. Sein Denken verbindet mathematisch-systemtheoretische Grundlagen mit philosophischer Anthropologie, Theologie, Gesellschaftsanalyse und praktischer Orientierung. Im Zentrum seiner Arbeiten steht die Frage, unter welchen Bedingungen menschliches Denken, Handeln, Erkennen und Zusammenleben tragfähig fortgesetzt werden können. Schaumburg versteht seine Bücher als Beiträge zu einer erneuerten Orientierungskultur: wissenschaftlich sorgfältig, philosophisch grundlegend und anschlussfähig an die Lebenswirklichkeit von Menschen, Institutionen und Gesellschaft.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Was wäre, wenn Newtons Apfel nicht gefallen, sondern davongeflogen wäre Diese scheinbar spielerische Frage führt in den Kern eines grundlegenden wissenschaftslehrlichen Problems: Ein Ereignis wird nicht schon dadurch wissenschaftlich bedeutsam, dass es geschieht. Es wird erst dann anschlussfähig, wenn es in einen Bereich geführt werden kann, in dem Anspruch, Erfüllung, Nichterfüllung, Prüfung und Fortsetzung bestimmbar sind.In dieser Schrift entwickelt Marko O. G. Schaumburg die Geltungslehre als wissenschaftslehrliche Fundierung der Strukturgenetischen Theorie. Im Anschluss an Kant, Fichte, Lotze, Frege, Husserl, Heidegger, Tarski, Gödel und Popper wird eine offene Stelle der Wissenschaftslehre rekonstruiert: die vorgängige Struktur des Geltungsanspruchs selbst.Geltung erscheint dabei nicht als bloße formale Gültigkeit, nicht als subjektive Anerkennung und nicht als ontische Gegebenheit. Sie bezeichnet die Anspruchsführung, durch die eine Bestimmung unter Wahrheit erfüllbar, unter Grenze nichterfüllbar und unter Fortsetzung stabil führbar bleibt.Mit den Begriffen Innenführbarkeit, NULL und Indifferenzsignatur legt diese Schrift eine begrifflich und axiomatisch gesicherte Grundlage für weitere Arbeiten zur Geltungslehre und zur Strukturgenetischen Theorie vor. Artikel-Nr. 9783565435685
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Was wäre, wenn Newtons Apfel davongeflogen wäre? | Zur offenen Stelle wissenschaftlicher Geltung zwischen Subjekt, Wahrheit und [.] | Marko O. G. Schaumburg | Taschenbuch | 132 S. | Deutsch | 2026 | epubli | EAN 9783565435685 | Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, 10997 Berlin, produktsicherheit[at]epubli[dot]com | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 135340507
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